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V(4)135‑140   Wie sich in sieben milden Strahlen づ

一五五  ﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶︵三二︶

V(4)135‑140

   十       V(A)】3A‑135

134)Storz, Gerhard: Der Dichter Friedrich Schiller . Stuttgart. Klett. 1959.

 4.Aufl. 1968. S.206‑214: Die Gotter Griechenlands ― Die Kijnstlcr. S.213.ダ 十 Das Musikalische eines Gedichtes schwebt mir weit of ter vor der Seele,・

  wenn ich mich :hinsetze, es zu machen,十als der klare Begriff vom Inhalt,   uber den ich oft kaiin mit mir einig bin. . .. an Korner, 25. Mai 1792.

 vg1・,,Eine gewisse musikalische Gemutsstimmung geht vorher (V(4)126)  Vgl. Dichter uber ihre Dichtungen. Friedrich Schiller. 2 Bande. Miinchen.

 Heimeran. 1969. Bd.」. S.725.      し    ト 犬       し   Das Musikalische eines Gedict!tes schwebt mir weit・ ofter vor der△Seele,   als der klare Begriff von Inhalt, uber den ich oft kaum mit mir einlg   bin. Ich bin durch meine日ymne an das Licht, die mich jetzt manchen Au‑

  genblick beschaftigt. auf diese Bemerkung gefuhrt worden. .‥

 Vgl. Schiller。Ueber die as thetische Erziehung des Menschen in einer Reihe  von Briefen :22.Brief(die Musik)/23.Brief(die asthetische Gemuthsstimmung):

 Weimarer Nationalausgabe. Bd.20(V(4)lll). S.381/S.384‑385.   十

  Die Musik in ihrer hochsten Veredlung muB Gestalt werden, und mit der   ruhigen Macl:!ぢder Antike au£ uns wirkeね; die bildende Kunst in ihrer   hochsten Vollendung mufi Musik werden und uns durch unmittelbare sinnli‑

  che Gegenw万art ruhren: die Poesie, in ihrer vollkommensten Ausbildung muB   uns, wie die Tonkunst m'achtig fassen, zugleich aber.トwie die Plastik,   mit ruhiger Klarhcit umgeben. ... (S.381//S.384)・.‥  Durch die as‑

  thetische Gemuthsstimm:ung wird also die Selbstthatigkeit der Vernunft   schon auf dem Felde der Sinnlichkeit (S.384/S.385) eroffnet, die Macht   der Empfindung schon innerhalb ihrer eigenen Grenzen gebrochen, und der   physische Mensch so weit veredelt, daB:nunmehr der geistige sich nach   Gesetzen der Freyheit aus demselben bloS zu entwickeln braucht. ‥。

135)Schiller 。Die Kunstler"(。Der Teutsche Merkur" hr・sg. v. Wieland. Marz  1789. S.283‑302: V(4)・112) 33.Str.(S.302). V.466‑481 ; Weimarer Nationalaus‑

 gabe. Bd.l(V(4)108). S.214:。Gedichte" Zweyter Theil. 1803; Weitnarer・ Natio‑

 nalausgabe. Bd・√2.Teil I(V(4)74). S.138: 。Die Kilnstier" (Ausgabe letzter  Hand. 1805 Viertes . Buch) 31.Str. V.466‑481; Weimarer Natlonalausgabe. Bd.

 2. Teil工(V(4)74). S.396・

  Erhebet euch mit ki:ihnem Fl'ugel   hoch uber euren Zeitenlauf;

  fern dammre schori in euerm Spiegel  十   das koimnende Jahrhunder t auf 。

Auf tausendfach verschlungnりn Wegen       一一 der reichen Mannigfaltigkeit       レ koirnnt dann umarmend euch entgegen:      ニ

am Thron der hohen Einigkeit.      ‥‥‥

Wie sich in sieben milden Strahlen   万      十 der weisse Schimmer lieblich bricht,         十 wie sieben Regenbogens trahlen    上  ∧

zerrinnen in das weiBe Licht:

so spielt in tausendfacher Klarheit

bezaubernd um den trunknen Blick,      ・。    ・  ■■

so flieBt in Einen Bund der Wahrheit     \ in Einen Strohm des Lichts zuriick!

 (。Der Teutsche Merkur" 1789. S.302: Nationalausgabe. Bd.l. S.214) Erhebet euch mit kiihnem Flugel      ニ Hoch uber euren Zeitenlauf:  /       上

Fern dairan're schon in eurem Spiegel      \       j Das koimnende Jahrhundert auf.

・Auf tausendfach verschlungタnen Wegen     プ Der reichen Mannichfalt:igkeit      し

・Kommt dann十uTT・armend euch entgegen

Am Thron der hohen Einigkeit.       十

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一五六高知大学学術研究報告第三十八巻︵一九八九年︶ 人文科学その二︵三三︶

一五七  ﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶︵三四︶

       V(4)132‑133   oder der Gotter, deren GroBe und Macht das ganze Innere durchdringt und   den Dichter als Individuum verschwinden laBt. Hymnen, Dithyramben, Paane,   Psalmen gelioren in diese Klasse, ・・.  (S.451/S.454) ‥.  B)Auf einem   zweiten Standpunkte stehen diejenigen Art en der lyrischen Poesie, welche   sich durch den allgemeinen Namen Ode, im neueren Sinne des Worts, be‑

  zeichnen・lassen・ ... (S.454/S.456) ..・ Y)Die ganze unendliche Man‑

  nigfaltigkeit der lyrischen Stimmung und Reflexion breitet sich end!ich   auf der Stufe des Liedes auseinander, ・・.  (S.456/S.460) ・‥  Die   dritte∧Stufe in dieser Sphare wird durch eine Behandlungsweise ausge‑

  fullt, deren Charakter neuerdings unter uns Deutschen am scharfsten万如   Schiller hervorgetreten ist. Die meisten seiner lyrischen Gedichte, wie   die ・"Resignation*,ヵDie Ideale", ヵDas Reich der Schatten・・ , やDieKiins t‑

  ler≪, ≫Das Ideal und das Leben・・ , sind ebensowenig eigentliche Lieder als   Oden Oder Hymnen, Episteln, Sonette oder I£legien im antiken Sinne; sie   nehmen Im Gegenteil einen von alien diesen Arten verschiedenen Stand‑

  punkt ein. Was (S.A60/S.461) sie auszeichnet, ist besonders der grofiar‑

  tige Grundgedanke ihres Inhalts, von welchem der Dichter jedoch weder   dithyra万mbisch fortgerissen erscheint noch im Drange der Begeisterung mit   der GroBe seines Gegenstandes kampft, sondern desselben vollkoiranen Meis‑

  ter bleibt und ihn mit eigener poetischer Reflexion, in ebenso schwung‑

  reicher Empfindung als umfassender Weite der Betrachtung mit hinreiBen‑

  der Gewalt in den pr'achtigsten, volltonendsten Worten und Bildern, doch   meist ganz einfachen, aber schlagenden Rhythmen und Reimen nach alien   Seiten hin voUstandig expliziert.・Diese groBen Gedanken und grundlichen   Interessen, denen sein ganzes Leben geweiht war, erscheinen deshalb als   das innerste Eigentum seines Geistes; aber er singt nicht still in sich   Oder in geselligem Kreise wie Goethes liederreicher Mund, sondern wie   ein Sanger, der einen fUr sich selbst wurdigen Gehalt einer Versammlung   lder Hervorragendsten und Besten vortragt. So tonen seine Lieder, wie er   selbst von seiner Glocke sagt:

      Hoch uberm niedern Erdenleben       Soil sie in blauem Himmelszelt,

      (Schiller 。Das Lied von der Glocke" 11800. V.397‑408)

 Vgl. Holderlin pDeutscherレGesang V.20: 。Chant allemand v.20(V(4)2!)・

  Den Seelengesang.: Le chant de l'ame.

133)Schillers Brief an Korner vom 21. Oktober 1800: Weimarer Nationalausga‑

 be(V(4)ni). Bd.3O. 1961 . S.206.

  Verschiedene, wie die Kilns tier, habe ich wohl zwanzigmale in der Hand   herum geworfen, eh ich tnich decidierte. Deinen Gedanken we gen dieses Ge‑

  dichts hatte ich anfangs auch aber er ist nicht auszufiihren. Leider ist   daBelbe durchaus unvollkonmen und hat nur einzelne gliickliche Stellen,   um die es mir freilich selbst leid thut. Die Freude hingegen ist nach   meinem jetzigen Gefuhl durchaus fehlerhaft. und ob sie sich gleich durch   ein gewiBes Feuer der Empfindung empfiehlt, so ist sie doch ein schlech‑

  tes Gedicht und bezeichnet eine Stufe der Bildung, die ich durchaus hin‑

  ter mir lafien mufite urn etwas ordent!iches hervorzubringen. Weil sie aber   einem fehlerhaften Geschmack der Zeit entgegen kam. so hat sie die Ehre   erhalten, gewiBermaaSen ein Volksgedicht zu werden. Deine Neigung zu   diesem Gedicht mag sich au£ die Epoche seiner Entstehung griinden;  ‥.

 Vgl. ,,Goethe und Schiller .・・.  diese ausschlieBlich asthetische Mission  ‥.  hatte die Tendenz, al・1e jene fortschrittlichen und revolutionaren  Fermente zu beseitigen, die von ihrem Sturm und Drang aus an die Jungen  Vertreter der Fruhromantischen Schule weitergegeben wurden. ...  der  von der Weimarer Klassik bewirkten asthetischen Restauration  . ‥ (V(4)  186).

       V(4)132   unrichtig (S.259/S.260)・als eine Art des Liedes auffuhrt. Er weist auf   Schiller hin. dessen Gedichte Im Ganz・en und Grofien eine eigentlich nor‑

  male Erscheinung dessen sind. was wir schone Gedankenpoesie nennen; ‥・

  Es muS eine Poesie geben, welche den Gedanken merklicher in Gedankenform   ausspricht, aber doch noch auf so starker Grundlage pathetischer Stim‑

  mung, daS wir sie noch nicht zum Didaktischen zahlen dilrf en・. Sie wird   aller hohen Anerkennung wert sein. wenn sie ihre Stellung an der Grenze   der Poesie, wenn sie ihren Glanz, ihren rhetorisch deklamatorischen Stil   als einen Schmuck zugesteht. dessen sie um ihres innern Mangels willen   bedarf. Die Grenze zwischen dem, was dem echt Poetischen naher und was   ihm ferner liegt, wird hier schwebend und ist nicht weiter zu verfolgen.

  Schiller bleibt, wie gesagt:, Vorbild und reinstes Muster.

Vgl. Schiller ,,Ueber naive un(!sentimentalische Dichtung": Weimarer Natio‑

nalausgabe. Bd。. 20(V(4)lll). S.452‑453.       ・ 一一

  Unter Deutschlands Dichtern in dieser Gattung will ich hier nur Hallers,   Kleists und Klopstocks erwahnen. Der Charakter ihrer Dichtung ist senti‑

  men!二alisch; durch Ideen riihren sie uns. nicht durch ・sinnliche Wahrheit,   ‥.  Unwi 1 lkiihr 1 i ch drangt sich die Phatasie der Anschauung, die Denk‑

  kraft der Empfindung zuvor, und man schliefit Auge und Ohr, und betrach‑

  tend in sich selbst zu versinken・  ... (S.452/S.453) ...  nur diese   zwey Felder besitzt die Dichtkunst:; entweder sie muQ sich in der Sinnen‑

 welt Oder sie mufi sich in der Ideenwelt aufhalten. da sie Im Reich der   Begriffe Oder in der Ver s tand e swe11 schlechterdings nicht gedeihen kann.

  Noch, ich gestehe es. kenne ich kein Gedicht in dieser Gatニtung, weder   aus alterer noch neuerer Litteratur, welches den Begriff, den es bear‑

  beitet, rein und vollst'andig entweder bis zur Individualitat herab Oder   bis zur Idee hinaufgefiihrt hatte. ... Dasienige didaktische Gedicht,   worinn der Gedanke selbst poetisch ware. und es auch bliebe, ist noch zu   erwarten. Was hieでim allgemeinen von alien Lehrgedichten gesagt wird.

  gilt auch von den Hallerischen insbesondere.

Vgl. Holderlins Brief 243 an Wilmans, Dezember 1803: StA. Bd.6. S.436.

  Ubrigens sind Liebeslieder inimer milder Flug, denn so weit slnd wir noch   immer, troz der veでschiedenheit der Stoffe; ein anders ist das hohe und   reine Frohloken vaterlandischer Gesange. ・丿..      ■

Vgl. lettre a Wilmans, decembre 1803: OEuvres de la Pleiade. S.1013.

  Les chants d'amour s'envolent d'ailleurs toujours d'une aile un peu las‑

  se. ca】jours au meme point. malgre la diversite des

  suiets; 1a haute et pure jubilation des chants natals est tout autre   chose. L' allure prophetique de la Messiade et de certaines odes est une   exception. ‥.

Vgl. Hegel, G.W.F・ iiVorlesungen liber die Asthetik・ Einleitung. III. (1).

2. Schiller, Winckelmann, Schelling / III.Teil. 3.Abschnitt. 3.Kap. Die Poesie. C. Die Gattungsunterschiede der Poesie. II. Die lyrische Poesie.

2. Besondere Seiten der lyrischen Poesie. c. Die Arten der eigentlichen Lyrik: Werke in 20 Banden(V(4)21). Bd.l3. 1970. S.89 / Bd.l5. 1970. S.451/

S.454/S.456/S.460‑461.

  2. Schiller, Winckel・ann, Schelling / Da ist denn einzuges tehen, dafi der   Kunstsinn eines tiefen, zugleich philosophischen Geistes zuerst gegen   jene abstrakte Unendli chke i t des Gedankens, jene Pflicht um der Pflicht   willen,   ・・.  friiher schon die Totalitat und Versohnung gefordert und  ausgesprochen hat, ・・.  Es muB Schiller das groBe Verdienst zugestan‑

  den werden, die Kantische Subjektivitat und Abstraktion des Denkens   durchbrochen und den Versuch gewagt zu haben. iiber sie hinaus die Ein‑

 heit und Versohnune denkend als Wahre zu fassen und kiinstlerisch zu ver‑

  wirklichen. ... (Bd.l3. S.89/Bd.l5. S.451) ・‥ a)Auf der einen十   Seite namlich hebt das Subjekt die Partikularitat seiner Empfindung und   Vorstellung auf und versenkt sich in die allgemeine Anschauung Gottes

一五八高知大学学術研究報告第三十八巻 ︵一九八九年︶ 人文科学 その二︵三五︶

一五九﹃パンとぶどう酒﹄︲第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶︵三六︶

V{4)13O‑132 Vgl. Baumgarten ,,Aesthetica"( 1750/58)ヶFaksimile‑Nachdruck. Hildesheim.

01ms. 19り6にPars .エ・・Cap・こエ. Sectioエ・§.14‑§.15. S.6.  十 ∧\   ‥  PARS一一工. AESTHET工CA.THEORET工CA.  CAPVT工..・HEVR工ST工CA.    犬   SECT工0.工.犬PVLCR工TVDOCOGN工T工ON工S.・    .‑       ‥.

 ・§. 14. Aesthetices finis ・est perfeotio・ co・gni.tionis sensltiuae√qua七Ei・

  1工き;・,§.工.Ha・ec autem est pulcritudo,・Metaphyslc.・§.521, 662.・et cauenda   eiusdem, qua talis, imperfectio,§.工. Haec autem・ est deformitas, Meta‑

  physic.§.521, 662.   づ   ‥ △‥  ‥‥ ‥‥‥‥‥‥  \  ノ

  §. 15. Perfectiones cogni七ionis sensitiuae adeo .reかonditas, vt veトom‑

  nino nobis obscurae maneant, vel :non nisi intelligendo possimus eas in―

  tueri, non cura七aestheticus, qua talis.§.14.犬       …………

I31)Schiller。An die Freude"(1786) l.Str. V.1‑8: Weimarer Natic?nalausgabe Bd・.1(V(4丿叩). S.169. Erste Fassungヽ・…………く………∧\‥

  F・reude。schoner Gbtterfunken,・  ニ  \    つ 十  コ

  ∧Tochter aus Elisium,へ・     .. レ   〉・    r \ . ・.・・・.・../ ・.レ.  .・

  Wir betreten feuertrunken    .し・      ∧.  八・■  ■■  ■   jli!nmlische,十dein Heiligthum .      ・  フ     ≒  Deine Zauber binden wieder,   ト   上      コ ‥5 \ \ レ

 ▽ was der Mode・ Schwerd getheilt; し      \   ‥し   。   Bettler werden ・Fiirs tenbruder, /    1    ・.・

■・・■■■     ■■■■

   wo士dein sanfter Flijgelw芦11t.‥‥‥‥  I       犬 .・.・・・ ・ vg1・ ,,An die Freude"

Zweite Fassung(Ausgabeコ1el:zter Hand j 805),犬l.Str. V 4 八. ‑‑ ●    ..・ a

      W   W  ■  ■        ■■ −8‑:トWeimarer Nationalausgabe. Bd.2. Teil工(V(4)74). S.185プ.

   Freude,コsch・oner Gotterfunken, .・.・. ・・     ・・・   .・

 Tochtニer aus Elisiumタ  .・    ,.    ・■■  ・■ ■ ■ ■■ ■■ ・   Wir betニreten feuertrunken  犬   十‥    .・・.・.   ・・.・・.・

   Himmlische, dein Heiligthum.      \  ‥     Deine Zauber:binden wieder.

    Was die Mode streng getheilt,

    Alle Menschen werden Brijder,     ■ ■■■  ■■ ■     Wo dein sanfter Flijgel weilt・,.・・. ・・・. ・・  ..・.

132)Todorow, Almut

iiGedankenlyrik: Die Entstニ9http://www.. =  ・・

jりiodorow, Aimut ,,Gedankenlyrik: Die Entstニehung eines Gattungs!jegriffs im 19. Jahrhundert" Stu:ttgart. Metzler.〕1980. I.Teil←Kap.l::Gedankenlyrikしー

 ● tイ 岫  ●    −   = ●= −  ミ

ein Neologismus der Lyriktheorie der 50eで Jahre. S.】3.

 Moriz Carriere hat den entsprechenden Begriff als erster fixiert. Er  machte in der zweiten Fassung seiner Untersuchung iiber犬das Wesen der  Poesie, 1884, geltend,十er・ habe langs t vor Friedrich。The・odor Vischer ‥‥‥

 ― namlich」854 in der ersten Fassung dieser Poetik.→die Lyrik derコ  Betrachtung ,,als Gedankenlyrik bezeicホnet und Vischer habe diesen Aus‑

  druck dann in s・einer Asthetik(l846‑1857) lediglich・ ,,adoptirt".

Vgl. S.125: ,,Das Wesen und die Formen der Poesie"(Leipzig 1854) し vg1・Vischer, Friedrich

Theodor ,,Asthetik Oder Wissenschaftニdes Schonen

「Bd.l. 1846/Bd.2にr847‑48/Bd.3. l.Abschnitt. 1851/Bd.3. Die」3aukuns t.し1852/

Bd .4. Die Bildnerkunst. 1853/Bd.4. Die Maleでei. 1854/!Bd,5. Die Musik. 1857/

Bd・6.Die Dichtkunst. 1857) 2.Aufl. hrsg. V. Vischer, Ro!aert. Miinchen.

Meyer & Jessen Verlag. 1922(Bd.!‑3)/I 923(Bd.4‑6)・Faksimile‑Nachdruck. Hil‑

desheim. Georg ・01ms . 1975. Bd.6. S.252//S.259‑260.  ・・・.・・ .・ .・. .・・.・・・

 ,§894 DieLyrik der Bet!fachtung steht・ ・.,・,.・ Ander Grenze der Prosa   liegt als besondere Form das Epigでalr!mund ,・i=tihm eine groBe,□unbestimm‑

 te Masse, die sich。unter dem Namen der schonen Gedankenpoesie zusaimnen‑

  fassen laBt und namentlich der modernen Zeit undしder deutschen Poesie an‑

  g仙石rt. ‥.・(S.252//S.259) ... DasEpigramm ・nun ist der kleine be¬

 nannte Punkt ir! einer ganzen weiten Welt von Dichtuneen, die keinen Namen   haben und die wir als Poesie des ・schonen・Gedankens bezeichnen; sie ver‑

  halten sich zum Epigramme wie das Ausgefuhrte zum Zusammengezogenen. Es .   ist die schwer zu bestimmende Form, di・e auch Hegel zuletztタaber gewiS

V(4)129‑130 129)Lessing(V(4)n8)。Pope, ein Me!:aphysiker" (1755):Werke. 25べleile. 75レ

 Bande. Bongs Goldene Klassiker Bibliothek. 1925/1929/1935. Faksimile‑Neu一十  druck. Hildesheim. Olms. 1970. Bd.20(24.Teil). S.98‑99. ニ  \

  Vorlaufige Untersuchリng, / Ob ein Dichter, als ein Dichter, ein Sys tem   haben konne?  ... (S.98/S.99) Ein Gedichtし1Stニeine vollkommene sinnliche   Rede. ‥. Ein Sys tem me taphys i s ch er Wahrheiten also, und eine sinnli‑

  che Rede; beides in einem ‑ ‑\Ob diese wohl einander aufreiben?  . ‥ 130)。Pope ¨:Werke. 3 Bande.・Munchen.・・Winkler . 1969/1969/1972.・Bd.3.

 1972. S.802. Anmerkungen.    ニ ∧∧      ∧   Ein Gedicht ‥.:D:er Satz ist wortlich der Aesthetik Baumgartens ent‑

  nommen.       (kursiv)・ ニ

 Vgl. Baumgarten, Alexander Gottlieb(1714‑62)。Meditationes philosophicae

 deしnoniiullis ad poema pertinentibus /Philosophische Betrachtungen iiber ei‑

 nige Bedingungen des Gedichtes"(1735) Lateinisch/Deutsch: Paetzold, Heinz.

 Philosophische Bj。bliothek Bd.352. Hamburg (Felix Meiner) 1983. S,10/S. ll .   §IX. Oratio sensitiva perfecta est POEMA, cotnplexus regularum ad quas   conformandum poema POETICE, scientia poetices」?HILOSOPHIA POETICA, ha‑

  bitus conficiendi poematis POESIS, eoque habitu gaudens POETA.兄(S.IO)   §;IX. Eine vollkommene sensitive Rede ist EIN GEDICHT. Der Inbe名riff der   Regeln, denen ein Gedicht entsprechen muB, heiBt POETIK. Die Wissen‑

  schaft der Poetik ist D工EPHILOSOPHISCHE POETIK. Die Fahigkeit des Ge‑

 ・ dichtemachens ist DIE DICHTUNG, und・wer sich dieser Fahigkeit el1:freut・,.・

  ist EIN DICHTER. (S.ll)ハ986. S.6(Pars L Capvt l. Sectio I.§.14)・

Vgl.恥umgarten 。Aesthetica"(1750/58) Faks.‑Nachdruck. Hilde台heim (01ms)   Aesthetices finis est perfectio cognitionis sensitiuae. ... (I.I.I.§14)

 Vgl. Bau°gar七en .恥ditationes philosophicae . . . /Philosophische Betrach‑・

 七ungen .

●‥. 「S.lO/S.ll.      つ

  §V.Eχ・oratione・sensitiva repraesentationes sensitivae connexae cog‑ .   ・noscendae lsunt,§2, 4.       \      ∧

  §V工. Orationis sensitivae varia sunt ・ 1) repraesen:tationes sensitivae,   2) nexus earum, 3) voces sive soni articul・ati litteris constantes ・ea‑

  rum signa,し§・ 4, 1.  一一       ・.    尚

  §V工工.0RAT工OSENS工T工VA PERFECTA est cuius varia tendunt ad cognitionem   ・repraesentat・ionum sensitivarum,§5.      /         ∧

  §V工工工. Quo plura varia in oratione sensi七iva facient ad excitandas re‑

  praesentationes sensi七ivas, eo erit ilia perfec七ior,§・4 , 7.

  §工X. Oratio sensitiva perfecta est POEMA, coraplexus regularum ad quas   conformandum poema POETICE, scientia poetices PH工LOSOPHIA POET工CA,ha‑

  bi・tus conficiendiプpoematis POES工S,・eoquehabitu gaudens POETA.

         (S.lO/S.l工)       犬

§V. Aus einer・sensi七iven Rede sind ・zusammenhangende sensitive Vorstel‑

lungen zu・erkennen,§・2, 4.  十  .I <      十    犬

§V工. Die Bestandteile einer sensitiven Rede sind  1)トsensitive Vorsteエー lungen,・ 2) deren Verkniipfungen, 3) Wbrter Oder artikulierte Laute, die aus Buchs七aben als ihren Zeichen・ bestehen,・§4, 1.        .・  十

§Vエエ.・EINE VOLLKOMMENE SENSエT工VE REDE ist□eine solche, ・deren Bestand‑ ・ teile zur Erkenntnis sensi七iver Vorstellungen strebeり,§5. 十

§V工工工. Eine sensitive Rede wird・ umso vollkommener, je mehr Bestandteile in lihr dazu b畝七ragen, sensitive Vorstellungen anZurとizen,・§4・. 7.

§IX. Eine vollkommene sensitive Rede ist E工NG耳t)工CHT.Der]:nbegriff der Regeln, denen ein Gedicht entsprechen muB, hei・fitPOETIK. Die・ Wissen‑

schaft der Poetik ist D工EIPH工LOSOPH工SCHEPOET工K.Die Fahigkeit des Ge‑

dichtemachens ist D工ED工CHTUNG, und wer sich dieser Fahigkeit erfreut, ist E工ND工CHTER.

一六〇  高知大学学術研究報告 第三十八巻 ︵一九八九年︶人文科学 その二 ︵三七︶

一六一﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶︵三八︶

       V(4)125‑】28   So wie die Anmut:h der Ausdruck einer s chonen Seele ist. so ist Wijrde der   Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.

I26)Holderlins Brief 144 an Schiller wohl zwischen 15. und 20. Augus t 】797:

 StA. Bd.6. S.249.

  Ich betンrachte jezt die metaphysische Stimmung, wie eine gewisse Jungfrau‑

  lichkeit des Geistes und  ‥.

 Vgl. lettre a Schiller probablementニentre le 15 etニ1e 20 aout 1797: OEuvres  de la Pleiade. S.423.

  Je considere maintenant le penchant metaphysique coTnme une certaine vir‑

  ginite de l'esprit et  ‥●      ..

 0)。DAS MUS工KALISCHE"

126)Vgl. V(4)126.

 Vgl. Schillers Brief an Goethe vom 18. Marz・1796: Goethe‑Artemis‑Gedenkaus一        |   .  .      .    ■       ・

 gabe(V(4)18). Bd.2O hrsg. V, Beutler, Ernst. Stuttgart/Zurich。Artニemis.

 1950: Der Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller. S.I 64‑165(Brief 158)・

  Bei mir ist die Empfindung anfangs ohne bestiinmten und klaren Gegenstand;

  (S.164/S.165) dieser bildet sich erst spater. Eine gewisse musikalische   G erniit s s t iimnung geht vorher, und auf diese folgt bei mir erst die poeti‑

sche工dee. ● ● ●

Vgl. V(4)134: 。Das Musikalische ‥。"(Schillers Brief an Korner 25.5.1792) Vgl. V(4)142: 。das Ganze fiiner Empfindung (Burckhardt 。Geda ch tni s r ed e auf        SCh・iller" den 9. ・November ・ 1859)

Vgl. V(4)!47: i.die ganze lebendige Gestalt"(Holderlins Brief an Schiller.

       Erste Halfte September 1799)

127)Schillers BrieJE an Goethe vom 30. Juni 1797: StA. Bd.7. Dokumente. II.

 Teil. S.98:Arte耳lis‑Gedenkausgabe. Bd,20(V(4)126). S.368‑369(Brief 337).

  Aufrichtig, ich fand in diesen Gedichten viel von meiner eigenen sonsti‑

  gen Gestalt, und es ist nicht d辱Serstemal, daS mich der Verfasser an   mich mahnte. Er hat eine heftige Subjektivitat, und verbindet damit einen   gewissen philosophischen Geist und Tiefsinn. Sein Zustand ist gefahrlich,   da solchen Naturen so gar schwer beykommen ist.  (Bd.7.工工.Teil. S.98)

Vgl. Goethe iiGluckliches Ereignis(=Erste Bekanntschaft mit Schiller) (V(4) 118):Werke(V(4)14). Bd.lO. S.541.

  Schiller  ‥・. erwiderte darauf als ein gebildeter Kantianer; und als   aus meinem hartnackigen Realismus mancher AnlaB zu lebhaftem Wid・erspruch   entstand, so ward viel gek'ampf t und dann Stillstニand gemacht; keiner von   beiden konnte sich fur den sieger halten. beide hielten sich fiir uniiber‑

  windlich. 。‥  Wenn er das fur eine Idee hielt, was ich als Erfahrung   aussprach, so muBte doch zwischen beiden irgend etwas Vermittelndes, Be‑

  ziigliches obwalten! Der erste Schritt war jedoch getan, Schillers Anzie‑

  hungskraft war grofi, er hielt alle fest, die sich ihm naherten;  ‥.

  und so besiegelねen wir, durch den g・rofiten,vielleicht nie ganz zu   schlichtenden Wettkampf zwischen Objekt und Subjektニ, einen Bund, der un‑

  unterbrochen gedauert, und fur uns リnd andere manches Gute gewirkt hat.

]28)Goethes Brief an Schiller vom l. Juli 1797: StA. Bd.フ。工工.Teil. S.IOO:

 Artemis‑Gedenkausgabe. Bd.20(V(4)126). S.370(Brief 338)。

  工chwill Ihnen nur auch ges tehen daB mir etwas von Ihrer Art und Weise   aus den Gedichten entgegensprach, eine ahnliche Richtung ist wohl nicht   zu verkennen, allein sie haben weder die Fulle, noch die Starke, noch   die Tiefe Ihrer Arbeiten.      (Bd.7.工工.Teil. S.I00)  Vgl. Goethe iiHermann und Dorothea"(Oktober 1797):Werke(V(4)lA)。Bd.2. S.

 514: Iχ. Gesang 。Urania Auss・Icht. V.299‑301.

  Desto festニer sei bei der allgemeinen Erschiittrung,   Dorotニhea, der Bund! Wir wollen halten und dauern.

  Fest uns haltニen und fest der schonen Guter Besitztum.