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1964. S.361)十     ト                     し

六九

﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶

二二︶

      IV{2)24‑(3)2

  ich scheue das Gemeine und Gevibhnliche im wilヽklichen Leben zu sehr.ヶI  十 vg1・ Horatius 。Carmina" Liber 7E工工.・1:Opera・ Bibliotheca Teubneriana・. Leip‑

zig.・Teubner. 1970. S.65.      \ ニ   Odi・profanum volgus et arceo.

  Das

.Voik.der・Sp6七ter hass'

・ich, hinweg mit・・lhm! ・.  \      :   ・(Carmina/Gedichte. Mit Ubersetzung deutsoherヶDichter:, d七V‑・zweispracねig・

    ・Munchen. Deutscher ・Taschenbuch Verlag. 1977. S.125. Deuts・Ch:. Geibelタ・・

    Emanuel)      .+

25)Landauers Brief an Holderlin. 22.Aug.1801: S七A Bd.7. l.Teil・. S.169.

\Dein Schirm ist durchaus nirgends 2u finden. ・Dlch l erwar七七et.・mit・ offenen ト   Armen Dein C. Landau・er \ ' ・. ・  ..・・.・      .・      ・.・

26)Holderlin: Eine Chronik in・ Text und Bild. Hrsg: Beck, AdolfたRaabe,・

Paul. Schrif七en der Holderlin‑Gesellsohaf乱Bd.6/7・. Frankfur七am Main.工n−

・sel. 1970. Bil・d‑Erlauteかungen von Beck. S.371f. iiber Jakob Frie:drich・Gcntarヽd.

  Der・ijberlieferung nach war er reiner Ges・chaftsmann mit・ dem Wahlspruoh: ・   ヵLe・s affaires avant tout≪, dabei von ・nervbser Erregbarkeit*. .・.・・・・・

  FUr seine erste Frau und den Dichter ha七七e ・er gewiB nichtニeben vielトVer‑

  standnis;      ●∧       .∧

27)Heuschele, 0七七〇: Holderlins Freundeskreis・.・ Stuttgar七. Theiss.・1975・。S.86   Es waren kaum groBere Gegensatze denkbar als der Bankier .Gon七ard・und der   Kaufmann Landauer. Wahrヽend jener ein kUhlとr Weltmann gewesen sein rnuB,・

  verstand es dieser, die praktischen Lebensaufgaben m1七e inert! hohen Sinn・

  fiir das Schone zu verbilden.・       .・      犬'し1

28)Goethe 。Wilhelm Meisterヽs Lehrjahre'・(1796) I:.Buch・lO.Kap.:HA 7. 37.・=・

  Von der Hand工ung ha七七es七dudamals keinen Begriff; ich wuBte nicht, wes‑

  sen Geist ausgebreiteter ware, ausgebr・似.佃七e・r sein mUBte als der Geis七   eines・ echten Handelsmannes. Welchen ・Ubeかb1・ickvers・chafft uns nicht die

一一一一一一 ‑‑一一一一

Ordnung, in der wir unsere .・Geschafte fuhren! .Sie laBt uns jederzei七das Ganze uberschauen・, ohne daB wir no tig hatten, uns du・rch das Einzelne ver‑

wirren zu lassen. Welche Vorteile gewahrt die doppelte Buchhal・tung〉dem Kaufmanne! Es ist・eine der scねonsten Erfindung des..mens・chlichenGeis七es, und ein jeder gute Haushalter 台ollte sie in seiner Wirtschaft einfuhren・.

 7"・"    V   W29)Goethe 。Wilhelm Meisters Lehrjahre" V.Buch. 2.Kap.: ・HA 7. 287.  犬  ・Das ist also mein・ lustiges Glaubensbekenn七nis:・ ・ seine・ Gesむhafte verrヽich‑

−−−−−W W‑‑.‑. W

te七,Geld geschaff七, slch mit den Seinigen lustig gemacht und.レum die iibrige We1七sich nich七mehr bekiimmert,・als insofern man sie nu七zen・kann (Werner).       ……

(3)。LANDAUERSCHE FUSSTEPPICHE‑べ;nd WOLLWARENHANDLUNG"

 1)・Holderlin・。Brod und Wein" 3.Str.:StA 2.上り1.   上   :Gottliches Feuer auch treibet・, bei Tag und bei Nacht,  Aufzubrechen. So komm! daB wir das Offene schauen,  犬IDaB ein Eigenes wir suchen, so weit es auch is七.<

 Fest bleibt Eins; essei um Mittag・oder・es・gehe .犬.

   Bis in die Mi七七ernach七,・immer bestehet ein・Maas, .・I♂ ■■

 Allen gemein・, ・doch jeglichem auch i台七eignes be・schieden,

40

45

   Dahin gehet und kommt・jeder,・wohin・er es ・kann.      ..

2)Rousseau, Jean‑Jacques nu Con七ra七 Social"(1762) Liへ/re工・.Chapitre 6・ .  Enfin cれacun se dor!nanta tous ne se donne〉a personne, ‥‥.・・   Chacun

de no・usmet e・ncommun sa personne et toute・ sa puls・sance sous la supreir!e direction de la volonte generale; et nou・srecevons e。n・corpschaque membr・e comme partie indivisible du 七〇ut・・   ‑。    ‥      〉

(・OEuv・res completes. Bibliotheque de la Pleiade. Paris.・Gallimard. Tome ・3.

Vgl. Holderlins Brief an den Bruderd 1.2.1796):StA 6. 201  Deus nob is haec otia feci七.    上・      \

14)H61derlin ,,Brod und Wein ・ 7.Str.: StA・2.ト94.

● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Indessen dunket mir ofters

    Besser zu schlafen・, wie so・ ohne Genossen zu seyn, ・   So zu harrenトund was zluしthun indeB und土zu sagen,     WeiBich nich七・・und wozu・ Dichter ・in (!urftiger Zeit?

15)Holderlin 。,Brod und Wein 3.Teil: Hesperische Nacht.

16)Holderlin 。Der・Mutter Erde :.StA 2.。・123・   1 17)Holderlin 。Brod und〉Wein'「4.Str.・:しStA 2. 。92・

  Wo, wo leuohten sie denn, d・ie fernhintreffenden Spriich・e?

    De1・phischlummer七und wo 七6ne七das・groBe Geschik?     。・

  Wo ist das schnelle? wo br・ichtsにallgegenwarヽ七igen Gluks voll     Donnernd aus・heiterer Luft Uber die Augen her・ein?

  Vate・rAether! so riefs・ und・flog von Zunge zu Zunge     Tausendfach, es ertrug keiner das Leben allein;

工V(2)13‑24

120

65

18)Nietzsche ,,Die Geburt der Tragbdie":・ ,iAus dem Geiste der Musik;"(l8・72).

,,Oder: Griechentum und Pessimismus"(1886)。      + 19)Hbldeかlin 。Brod und Wein" 8.Str.: S七A・2. 94.

  Nemlich,・als vor eμ!iger Zeit, uns dUnket sie lange,・

    Aufwarts stiegen sie al工,・welche・das Leben beglukt,  ・・・

  Als・ der Vater gewandt sein∧Angesi・cht von den Mensch・en,・

    Und das Trauern mit Reoht liber der Erde begann,

  Alsとrschienen zu lezt ein stiller Genius, himmlisch     \     Trbstend, wel・cher des Tags Ende verkUndet' und schwand,・

20)H61derlin ,,BrQd und・ Wein" 6.Str. : StA 2. 93.・

  Warum zeichnet, wie sonst, die Stirne des Mannes ein ・Go七七nicht    ・Driikt den Stempel, wie sonst, nicht dem Getroffenen auf?

  Oderer kam auch selbst und nahm des Menschen. Gestalt an    ・Undvollendet' un・dschloB tros七end das himmlische Fes七.

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105

2l)Biblia. Evangelium secundum Mattheum. 26。・ 26 ff: Blblia・ iuxta Vulgatam Versionem. Deutsche Bibelgesellschaf七. l.Aufl. 1969. 3. verbesserte Aufl.

Stut七gart.・1983. Tomus工工. S.1568.       ニ   〉    尚 .・

  Cenantibus autem eis accepit工esus panem et benedixit ac fregit

 deditque disc・ipulis suis e七ai七      \.

 accipite et comedite hoc es七corpus meum .      ・・

  Et accpiens calicem gratias egit et dedit illis dicens・   十 ト   bibi七e ex hoc omnes

 lねic est enim sanguis me・usnovi testamenti 22)Holderlin

i,Emilie vor ・ihrem Brau七tag":StA 1. 278・.ダ

  Der, wie・ ein stiller GO七七auf dunkler Wolke,・   .=      .・   ...

  Verborgenwirkend・ uber seiner・Welt         \    30        ∧   Mit freiem Auge ruht,   ・・丿・. .      .・.    ・   I    I

Vgl. Bib!1aHebraica S七u七七gar七ensia{工V(3)21)・.Jesaia.・45.・15.・S.746.

  ?師りり!S:・Eel MiB七ateer (Deus absconditus). ..       一一     .,

Vgl. Biblia iuxta ・Vulgatam Versionem・(工V(2)21)・.・Tomus工・工. S.1144.

  vere tu es Deus absconditus Deus 工srahel Sa1・vator・

Vgl. B・iblia germanica 1545. Deutsch: Luther. Faksimilierte Ausgabe . Stu七七−

gart. Deutsche Bibelgesellschaft. 1967, 1983. Jesaia.・45. 15. S.XXV.

  FVRwar du bist ein verborgen Gott/du・Got七.工sraelder・Heiland.

23)Holderlin: Brief an den Bruder. 1.Jan.1799: StA 6. 307.

  Vor alien・ Dingen wollen wir das grofle Wort, das homo・ sum. nihil humani a十   me alienum puto, mit aller Liebe und ・allem E・rn・steaufnehmen;

24)Holderlin: Brief an Neuffer. 12.Nov.1798:・StA 6. 289.    犬・

  Es fehlt mir weniger an Kraft, als an Leichtigkeit, weniger an ・工deen・, als  lan Nuancen, weniger an einem Hauptton, als an・mannigfaltig geordneten T6−

  nen, weniger an Licht, wie an Schatten, und das alles aus Einem Grunde;

高知大学学術研究報告 第三十八巻 二九八九年︶ 人文科学 その二

二三︶

七一﹃パンとぶ

ど う︵一四︶酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶

       IV(2)3‑13   so fUhle ich eine Zufriedenhei七und Ruhe, die ich lang entbehrte, und ich   hof f e , e ssoil so bleiben,リnd dieser Zuき七and werde ein・enves七en und fro‑

  hen Dank gegen die 七heuern Meinigen und gegen meine Freunde in mir erhal一   七en. 工ch habe jezt drei Anerbieten zu Lectionen, die mir alle angenehm   sind.      ト

4)Holclerlin 。An Landauer"(l800):S七A 2. n4.

  Und seelig, wer im eignen HauBe Frieden,      5   Wie du, und Lieb' und FUlle sleht・und Ruh;

  Manch Leben ist, wie Lioh七und Nach七, verschieden,   工n goldner Mitte wihnest du.

  Dir glanzt die Sonn゛in wohlgebauter Halle,

  Am Berge reift die Sonne dir den Wein,       10   Und immer gluklich fUhrt die Guter alle .

  Der kluge・ GO七七dir auS・und ein.

 5)Vgl.工V(2)7.

 6) Das Testament der Mu七七er Holderlins: StA Bd.7. l.Teil. S.391.

  der thatige gel球meines 1. S Mans レ

 フ)Hblderlin: Brief 126 an den Bruder. 13.10.1796: StA 6. 217.

  Philosophie muBt Du studiren, und wenn Du nicht mehr Geld h§七七eS七,als n6一   七hig ist, urn eine Lampe und 01 zu kaufen, und nicht mehr Zeit, als von   Mi七七ernach七bis zum Hahnenschrei. Das is七es, was ich in jedem Falle wie―

  derhohle, und das ist auch Deine Meinung. Professoren und Universitaten   kannst Du freilich im Nothfall entbehren, aber ioh mochte Dir denn dooh   gonnen, lieber Junge! daB Du Dich weniger leiden mlifltes七, um ・Dein edels七es   BedUrfniB zu befriedigen. Es ・sollte mich so herzlich freuen, einmal in Dir   den Denker und Geschafftsmann, wie es sich gehort, vereint zu sehen.

 8)H61derlin: Brief 208 an die Mu七七er. Ende Juni Oder Anfang Juli 1800:StA・

6・. 395.

  工ch halte es fur ein Gluk, daB mir schon das ans七andige und erwunschte An‑

  erbieten von einem jungen Manne, der in der Canzlei arbeitet, gemacht wor‑

  den ist, daB ich ihm S七unden in der Philosophie geben mbch七e, wofur mir   monatlich eln ・Karolin bezahl七wird.

 9)H61derlin: Brief 209 an ・die Mu七七er. Urn 20.Juli.l800:StA 6. 397.    .・

  工ch habe auch wieder einen neuen Antrag zu Lectionen von HE. Regis七rator   Gutscher, den ich noch von Ras七adt aus kannte, bekommen. Wahrscheinlich   will mich HE. Registra七〇r Frisch vierteljahrlich bezahlen, denn ich habe   noch nichts von ihm eingenommen, kann aber, wie ich weiB, in jedem Falle   auf seine Generosita七rechnen.

10)Vgl. IV(2)・3..し

lDHolderlin: Brief 215 an die Schwester. Anfang ok七.1600: S七A 6. 401.

  Landauer scheint sehr zu wunschen daB ich bleibe, und hat Ans七alten ge‑

  mach七タ daB ich vieleich七einige工nformatlonen mehr,・ also ungefahr 3 Luidor   des Mona七hs erhal七e.

12)Goethe: VIerke. Hamburger Ausgabe (=HA). Munchen. Beck/d七V. 1982. Bd.3.

。Faust . S.364.

  Alles Vergangliche

  工s七nur ein Gleichnis;      12105   Das Unzulangliche,

  Hier wirdタs Ereignis;

  Das・ Unbeschreibllche,   Hier ist゛s'getan・;

  Das Ewig‑Weibliche        12110       十   Zieht uns hinan.

13)Holderlin: Brief n8 an Neuffer. Marz:L796: S七A6. 205.

  Mir geh七es so gut, wie moglich.工ch lebe sorgenlos, und so leben ja die ,   seeligen G6七七er.

       上      IV(l)ll‑(2) 3 10)Holderlin: Samtliohe Werke. Stu七七garter Ausgabe (=StA). Stu七七gart・

Kohlhammer. 1946‑77. Bd.2.。Brod und Wein l.Str. V.1‑12. S.90.

  Rings urn ruhe七die S七adt; stillwird die erleuchtete Gasse,    Und, mi七FakeIn geschmiikt, rauschen die Wagen hinweg・

  Sa七七gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen,    Und Gewinn und Verlust waget ein sinniges Haupt

  Wohlzufrieden zu Haus; leer steht von Trauben und Blumen,      5    Und von Werken der Hand ruht derヽgeschafftigeMarkt.

  Aber das Saitenspielダtont ・fern aus Garten; vieleicht, dafi    Dort ein Liebendes spielt Oder ein einsa'mer Mann

  Ferner Freunde gedenkt und der Jugendzeit; und die Brunnen

   工mmerquillend und frisch rauschen an duftendem Beet.       10   still in dammriger Luft ertbnen gelautete Gloken,

   Und der Stunden gedenk rufet ein Wachter die Zahl.

ll)Das deutsche Gedich七(工V(l)7). S.129.