> ト V(A)85‑88 Mannigfaltigkeit zur groBten harmonischen Einheit durch keine Kleidung
V. 59‑64 folgendennafien(S.104f.):In the f01・lowi Wein' Apollo and Zeus continue to provide HS!derl
十 V(4)21‑24 D如Philosophie will den 工nhalt , die Wirklichkeit der gottlichen
Idee erkennen und die verschmahte Wirklichkeit rechtfertigむn. Denn die一
一Vernunft ist das Vernehmen des gottlichen Werkes.ト 十六‥‥ ‥ 22:)Nordal, Sigurdur: Voluspa. Reykjavik.」923 (Volvens SpSdom。udgivet og tolket af S. Nordal, fra islandsk ved Hans Albrectsen・ ・K仙enhavn・.1926).
t. Hljo&s bi& ek allar helgar kindir, meiri。k minni mogu Heimdallar; . . . (Ozaki, Kazuhiko: Grundlaget af den Nordiske Verdensanskuelse 1 VOLUS‑
pA: Bulletin der geistesgeschichtlichen Institut der Universitat Me一 十 yiji‑ Bd.2O. !981/Bd.21. 1982 /≠jFors chungsberichte derソKyoyo‑Fakul‑
tat der・ Universitat MeyijiレBd.l70・ BulletinにBd.2O. S.5)
Vgl. Tacitus, Publius Cor:nelius(urn 55‑uin 120)二■German・μ (Lateinisch/ぴeutsch) Leipzig. Reclam‑Universal‑Bibliothek・ Bd .726. 7.(2.zweisprachige) Auflage.
1976. S.20. ト 十 し ∧ ・ .・・.・ ・・ ・.・.・・ ・ silentium per ・sacerdotes (Kap.Il) ニ .. ・.
Die Priester,∧ ・‥ , gebieten Ruhe (ijbers. V. Curt Woyte)
(S.21)
23)Hblderlin 。Deutscher Gesang" V.】ダ5‑20: StA. Bd.2. S.202レ l dann。・sizt im tiefen・Schatニten, / +15 11 Wenn liberぐdem Haupt die Ulme sauselt, ニ
Am kiihlathmenden Bache der deutsche Dichter し ニ 犬 Und singt, wenn er des heiligen niichternen Wassers 十
Genug getrunken, fernhinミlauschend in die Stille, し \ Den・Seelengesang・。 犬 −。 。・ ・・・ ・20 \.
vg1。。Chant :allemand (Traduction par Fedier, Frangois) v.15‑20・: OEuvres de la Pleiade.・S.883. . 二 一一 。‑ 二 一一
a!orsest assis dansダ1'ombre profonde。15 Quand ・par‑dessus latニ合tニel'orme murmure.
Au ruisseau qui eχhale la fraicheur, le poete allemand
!Etニchante, quand il a de 1゛eau saintement sobre ダ 十 Assez bu, ecoutant au loin dans le calme,
Le chant de l'ame. コ 犬 20 犬
d),,AUGE DER SEELE UND mSEELENGESANG" > ∧ 2A)Boman, Thorleif nDas hebraisc!1e Denken im Vergleich mit dem Griechischen Gottingen. Vandenhoeck & Ruprechtレ5.Aufl. 1968. S.228. づ 。
Das griechische Element in Philons Denken kommt nicht zuletニ:zt darin zum Ausdruck, daS, wo er in seinem Bibelteχt auf ein ausdruckliches Reden Got‑
tes zu den Ohren d必rMenschen stoBt, er sofort bemuht ist, dasコReden Got‑
tes zu eleininieren und an die Stelle des Horens der Menschen ein Schauen, und zwar ein Schauen durch das Auge der Seele treten一zu〉lassen. Die Ver‑
wandlung der Ohren in Au・gen und weiter in Augen der Seele ist ein bei Phi‑
10n ofters auftretendes Motiv; ‥. ト l \ >
Vgl. Platon iiPoliteia 533C‑D:Werke auf der Textgrundlage der ,,OEuvres com‑
p1・etes(Collection des Un・iversites de France) 【Paris.よLes Belles Lettres .
】955‑74) Darmstadt. Wissenschaftliche十Buch:gesellschaft. 1971‑81. Bd.4. S.
612/S.613(Deutsch: Schleiermacher,∧Friedrich Daniel Ernst) .し
弓6し(xλEMTしxn yeSodos v・a。n ・‥.一一TO Tfis <h\ixr\5ovva . . .・&必Tとavu),し‥..
Nun aber, sprach ich, geht die dialektische Methode allein auf diese Art二,
alle Voraussetzungen aufhebend, gerade zum Anfange selbst, dami t dieser fest werde. und das in Wahrheit inヶbarbarischem Schlamm vergrabene Auge der Seele zieht・ sie gelinde・hervor und fuhrt es aufwartニS , ‥, \ ト Vgl. Platon iiSophistes" 254A:Werke. Bd.6. S.350/S.351(Deutsch). \ て(iY(lp・て?5g ・てQv・10λλiりφリxns ouuaTa .‥ \ / Denn die Geistesaugen der meisten sind in das Gottliche ausdauernd hinein‑
zuschauen unvermogend. ・・ レ Vgl. Platon 。Symposion 21 9A: Werke. Bd.3. S.374/S.375(Deutsch).
¨Hてoし・T恥6しavoLas 5φしg‥・,・
●V(4)20‑21
sannen lang. ohne多u schr・eiben: sprachen sie。aber, so wards und s tand.
‥. Haller, dessen Gedichten mans gnug ansieht. wie ausgedacht und zu‑
‑‑ ‑‑・
゜゜● ・・C・ふ↓しふhttp://www..com‑`゛゛‑`‑`.゛・W゛゛゛゛゛`゛6""£フー ゛ ̄ ̄` l.  ̄ ̄. ̄ ̄  ̄tJ ・ ・ . s ammendr ailgend sle sind:万LeBing ist. glaub'ich, in seir!en spatern Stiick?n der Dichtkunst auch in十dieser Zahl ¬− .‥ Von der (S.184/S.185) zwei‑
ten Art muB z.E. Klopstock in den ausstromendsten Stellen seiner Gedichte seyn: √‥ Ramler, glaube ich.〉sucht diese Arten zu vcrbinden. ‥.
Wieland sucht sie zu verbinden, ... ‥パ
Vgl. Herder ..Gefundene Blatter aus den neuesten Deutschen Litteraturannalen
von】773I.: S'amtliche Werke. Bd.5. 1891. S。258‑259.
― und so erschien endlich itトdem Jahre der MeBias ganz. Allerdings ein Monument der Deutschen Poesie und Sprache. VoUトder unmitte!barst:en Emp‑
findung und eine・ Einbi!dung, die sich oft der Inspiration naher tニ. Male‑
r色iund AuSr・ung der Seele,・ wie sie Sic!1in den geheimsten, verwickeltsten Geflihlen nur ausreden, in Worte (S.258/S.259) aリsgieSen laBt, und was dem − Werk gewifi I!ichtニzurトletzten Ehre gereicht. voll Religion u・nd Gesang. Wo sich immer nur die Menschliche Seele aufschwingen lieB, wird Gesang; Ge‑
sang wie Nachhall seliger Geister aus ein町n]T!laleder Unschuld und Liebe.
しFast hort die Sprache auf, was sie ist, Sprache, und was sie nach einigen seyn soil. harte Deutsche Sprache zu seyn. wirdべro 「und Anklang goldner Saite. Da es Religion ist. was sie tone t: uうd von hier aus der Gesang A1−
les umfaBet, was nur de万rleiseste Lispel des Gefiihls auf Erd und Himmel, Vergangenheit und fernster Zukunf t faBen konnte← .‥
Vgl. Herder ..Recensionen. Aus der Allgemeinen Deutschen Bibliothek. 1770÷
1774" 13.(Kretschmann) Der Gesang Rhingulphs des Barden. 1769. Der Barde \ bei Kleists Grabe. \n0. ‥. Die Jagerinn. 1772: Samtliche Werke. Bd.5.
S.337. レ ‥
‥・Klopstock, deち die nordische Einbildung mit dem warmsten Herzen und groBer Kraft der Deutschen Sp!cache vereint, dieser Diぐhtart am meisten Welt zu geben, den Deutschen Ha in dem Griechischen Parnassus十entgegen zu setzen! Orpheus und OBian, wo moglich, zu uns hinijber zu ziehen gewagt hat.
Vgl. Herder 。Recensionen cit." 16. Oden (von Klopstock) . 1771 : Samtliche Werke. Bd.5. S.350.
Und da dieser Naturgeist, die ganze FllUe des Herzens und der Seel・e alle Stiicke des Verfにdurchgeht und jedwedes so eigentumlich bezel・chnet: welch ein Geschenk hat unsre Sprache, unsre Dichtkunst, ja wir mochten sagen,ニ die Menschheit リnsres Vaterlandes an dieser einzigen Sammlung Oden. Ein Mann vor 200 Jahren, derトgroBer Geist, und wurkl iches Genie war. hatte ein Lieblingsbuch, das er alien in der Welt vorzog. Es war eine Sammlung Oden: wir nennen sie die Psalmen Davids und der Mann hieS Luther ‑ ‥.
21)Kant, Immanuel ,,Kritik der reinen Vernuhft 1 .Aufl. 1781. S.800: 2.Aufl.
1787. S.828:Werke. Unveranderter photomec!lanischer Abdruck von 。Kants ge‑
sanmelte Schriften (PreuBische Akademie der Wissenschaften. Bd.3. Berlin.
1904/11)・Berlin. Gruyter. 1968.・Bd.3. S.520. 一一 ,十 Dagegen wurden reine praktische Gesetze, derenトZweck durch die Vernunft vollig a priori gegeben ist, und die nicht empirisch bedingt, sondernト.
schlechthin gebieten, Produkte der reinen Vernunft sein. Dergleichen aber 犬sind die moralischen Gesetze; mithin gehoren diese allein zum praktischen Gebrauche der reinen Vernunft und erlauben einen Kanon. /
Vgl.耳egel, G.W.F・ 。Vorlesungen liber die Philosophie der Geschichte (1 .Aufl.
1837). Einlei・tung: Werke in 20 Banden. Auf der Grundlage der i.Werke von 1832‑45 neu edierte Ausgabe. Hrsg i v. Eva Moldenhauer und Karl・ Markus Mi=
chel. Frankfurt am Main. Suhrkamp. 1969‑7ト(Reg:ister 1979). Bd.l2. 1970. S.
53 . ..し / 一一 Gott regiert die We!t, der Inhalt seiner Regierung, die Vollfiihrung sei‑
nes Plans ist die Weitgeschichte. Diesen will die Philosophie erfassen;
一九四高知大学学術研究報告第三十八巻︵一九八九年︶人文科学その二︵七一︶
一九五 ﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶︵七二︶
V(4)18‑20 18)Klopstock, Friedrich Gottlieb【1724‑】803):Oden. Hamburg. Bode. 1771・
Faksimile‑Naとhdruck. Bern. Herbert Lang. 1971. S.I 96(V.I‑I 2)/S.I 97(V.I 3‑16):
。Thuiskon (1764)。4 Strophen. 16 Verse・
Wenn die Strahlen vor der Dammrung nun entfliehn, und der Abendstern Die sanfteren, entwolkten, die erfrischenden Schinimer nun
Nieder zu dem Haine der Barden senkt.
Und melodisch in dem Hain die Quell' ihm ertontニ;
So entsenket die Erscheinung des Thuiskon, wie Silber staubt 5 Von fallcndem Gewasser, sich dem Hiimnel, und kommt zu euch.
Dichter, und zur Quelle. Die Eiche weht ト Ihm Gelispel. So erklang der Schwan Venusin
Da verwandelt er dahin flog. Und Thuiskon vernimmts, und schwebt
In wehendem Ger'ausche des begrllssenden Hains. und horcht; 10 Aber nun empfangen, mit lauterm GruS,
Mit der Sait' ihm und Gesang, die Enkel urn ihn.
Melodieen, wie der Leyer in Walhalla, ertonen ihm
Des wechselnden. des kuhneren, ・des deutscheren Odenflugs,
Welcher, wie der Adler zur Wo Ik' itzt steigt, ■ ■ ■ 15 Dann herunter zu der Eiche Wipfel sich senkt. 上
Vgl. Goethe 。Die Kr'anze V.1‑4: Samtliche Gedichte. I.Teil: Die Gedichte der Ausgabe letzter Hand: Artemis‑Gedenkausgabe. Zurich. Bd.l. 1950. S.355:
Klopstock. Ausgewahlte Werke. Miinchen. Hanser. 1962. Anmerkungen von Karl Schleiden. S. 1266. Vgl. Herders Rezensionen 1770‑74(V(4)20):Bd.5.S,337・
Klopstock will uns vom Pindus entfernen; wir sollen nach Lorbeer Nicht mehr geizen, uns soil inlandische Eiche genligen;
Und doch fuhret er selbst den uberepischen Kreuzzug
Hin auf Golgathas Gipfel, auslandische Gotter zu ehren!
19)Klopstock ,,Thuiskon 1.Str. V.3: Oden(V(4)18). S.196・
Vgl. Blake, William ,,Songs of Experience/Lieder der Erfahrung Introduction /Einleitung. V・.1‑5: Gedichte der englischen Romantik. Englisch/Deutsch:
Borgmeier, Raimund. Reclam‑Universal‑Bibliothek. Stuttgart. 1980. S.50/S.
5h Complete Writings. London. Oxford University Press. 1966(1.Aufl.)/1969.
Hear the voice of the Bard!
Who Present, Past, & Future, sees;
Whose ears〉have heard The Holy Word
Hort die Stitmne des Barden! / wel‑
cher Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sieht: / dessen Ohren ge‑
hbrt haben / das Heilige Wort, / That walk' d among the ancient trees. das unter den al ten B5u皿en wandelte 20)Klopstock 。Thuiskon 3.Str. V.9‑10: Oden(V(4)18). S.196・
Vgl. Schiller 。Der Genius V.15f./V.29‑34:・Weimarer Nationalausgabe. Bd.
2. Teil 1. S.302: ,,Natur und Schule¶'(1795) V.15f./V.29‑36(Bd.l. S.252f.)。
Freund, du kenns t doch die goldene Zeit, es haben die Dichter Manche Sage von ihr riihrend und kindlich erzahlt.
1 5
Aber die gluckliche Zeit ist dahin! Vermessene Willkuhr
Hat der getreuen Natur gottlichen Frieden gestort. 30 Das entweihte Gefuhl ist nicht mehr Stinme der Gotter,
Und das Orakel verstunnnt in der entadelten・Brust.
Nurin dem stilleren Selbst vernimmt es der horchende Geist noch, Und den heiligeti Sinn hiitet das mystische Wort.
Vgl. ,,Natur und Schule V.35£.:Bd.l. S.253.
Aus der Sinne wildem Gerausch verschwand das Orakel, 35 Nurin dem stilleren Selbst hort es der horchende Geist.
Vgl. Herder ,,Uber den Ursprung der Sprache (V(4)17) Bd.5. S.49.
DerMensch ist also als ein horchendes ... Geschopf ... gebildet, ・・・
V呂1. Herder iiVon Deutscher Art und Kunst (1・773)工. Auszug aus einem Brief‑
wechsel uber OBian und die Lieder altニer VSlker: Werke. Bd.2. S.254: Samtli‑
Che Werke. Bd.5. S.184‑185.
1m ersten Falle haben Milton, Haller, Kleist und andre gedichtet: sie
V(4)17 17)Goethe ,,Die Leiden des jungen Werther"(V(4)16):the oak of Morven.
vg1・ 。Poems of Ossian translated by Macpherson, James in his edition・of 1773o Ed. Eyre‑Todd, George. London。Walter Scott, ca 1888. S.151‑159: 。The Songs of Selma (Die Gesange von Selma). Stern der dammernden Nacht, ・・・
STAR of descending night!つ... The stormy winds ・・. Farewell, thou si‑
lent be一犬m!Let the light of Ossian's soul arise! ‥・: (S.151/S.152) ‥・
COLMA. ‥. Rise, moon! from behind thy clouds. Stars o£ the night ari‑
se!Lead me, some light, to the place, where my love rests from the chase alone! ‥. (S.152/S.153) ・‥ When night comes on the hill; when the loud winds arise; my ghost shall stand in the blast. ・・. (S.153/S.15A) ‥. RYNO・ ‥. (S.154/S.155) ‥. ALPIN. ‥. (S.155//S.157) ‥・
Arise, winds of autumn, arise; blow along the heath! streams of the moun‑
tains roar! roar, tempests, in the groves of my oaks! ... (S。157/S.158) ... He saw fierce Erath on the shore: he seized and bound him to an oak.
Thick wind the thongs of the hide around his limbs; he loads the wind with his groans。 . ,. All night I stood on the shore. I saw her by the faint beam of the moon. A11 night l heard her cries. Loud was the wind;
‥. (S。158/S.!59) ‥. My voice remains, like a blast, that roars, lo‑
nely, on a sea‑surrounded rock, after the winds are laid。 The dark moss whistles there; the distant mariner sees the waving trees!
Vgl. Herder, Johann Gottfried 。Abhandlung liber den Ursprung der Sprache (Berlin. Christian Friedrich VoB. 1772) 2.Aufl. 1789. I.Teil. 3.Abschnitt.
S.94‑100: Samtliche Werke. Bd.5. Nachdruckauflage. Reprografischer Nach‑
druck der Ausgabe Berlin 1891 , Berlin/Hildesheim. Wei dmann/01ms . S.61‑64.
Wir sind Ein denkendes sensorium commune. nur von verschiednen Seiten be‑
riihrt ― .‥ Allen Sinnen liegt Gefuhl zum Grunde, ・・. (S.61/S.62) Alle Zergliederungen der Sensation nei Buffons, Condillacs und Bonnets empfindendem Menschen sind Abstraktionen: der Philosoph muB Einen Faden der Empfindung liegen laBen, indem er den andern verfolgt ‑ in der Natur aber s鋤d alle die Faden Ein Geweb e! Anfangs nur Gefuhl . (S.62/S.63) ‥. Das Gefilhl liegt dem Gehor so nahe: seine Beziehungen z・B. hart, rauh, weich, wolligt, sammet, haarigt, Starr, glatt, schlicht, borstig u.s.w. die doch alle nur Oberflachen betreffen, und nicht eiiimal tief einwurken, tonen alle,・ als ob mans fUhlte: ‥. Das Wort: Duft, Ton, sufi, bitter, sauer u.s.w. tonen alle. als ob ma万nfuhlte: denn was sind ursprunglich alle Sinne anders, als Gefuhl? ‑ .‥ (S.63/S,64) ・‥
Hier ist die Haup tb emerkung: ,,Da der Mensch bios durch das Gehor die Sprache der lehrenden Natur empfangt, und ohne das die Sprache nicht er‑
finden kann: so ist Gehor auf gewiBe Weise der・Mittlere seiner Sinne, die eigentliche Thiir zur Seele, und das Verbindungsband der vibrigen Sinne ge‑
worden. ‥.
Vgl , Herders Werke in 5 Banden. Berlin/Weimar. Aufbau. 1978. Bd.2. S.136ff:
Samtliche Werke. Bd.5. S.65‑66(=Werke. Bd.2. S.140).
Das Gehor ist der Mittlere unter den Sinnen an Deutlichkeit und Klarheit;
und also wiederum Sinn zur Sprache. ... Wiederum das Gesicht ist so helle und iiberglanzend. ・・. Das Gehor ist in der Mitte. Alle in einan‑
der fallende dunkle Merkmale des Ge‑ (S.65/S.66) fUhls laBts liegen! ‥.
Das Gehor greift also von beiden Seiten urn sich: macht klar. was zu dun‑
kel; macht angenehmer, was zu helle war:bringt in das dunkel Mannichfal‑
tige des Gefvihls mehr Einheit, und in das zu hell Mannichfaltige des Ge‑
sichts auch: und da diese Anerkennung des Mannichfaltigen durch Eins, durch ein Merkmal, Sprache wird, ists Organ der Sprache. 3. Das Gehor ist der mittlere Sinn in Ans ehung der Lebhaftigkeitニund also Sinn der Sprache.
vg1・ Werke. Bd.5. S.I 27: S'amtliche Werke. Bd.5. S.49.
Der Mensch ist also als ein horchendes. merkendes Geschbpf zur Sprache natiirlich gebildet,
●●● ■ ■ ㎜ 一九六高知大学学術研究報告 第三十八巻二九八九年︶人文科学その二︵七三︶
一九七﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五︵高橋︶︵七四︶
V(4)14‑16 Vg1・,,Der Archipelagus" Str. 11.V・208‑210(V(4)72):StA. Bd.2. S.109.
Aber naher zu euch, wo eure Haine noch wachsen.
Wo sein einsames Haupt in Wolken der heilige Berg hilllt.
Zum Parnassos will ich, und
● ● ● 210c)VOM URGRUND ZUM URSPRUNG I5)Vgl. V(4)9.
16)Holderlins Brief 12 an工mmanuel Nast, Anfang September 1787:万StA. Bd.6.
S.16.
Eine Neuigke・it! eine schone, schone herzerquikende Neuigkeit! Ich habe den Ossian, den Barden ohne seines gleichen, Homer町groSen Nebenbuhler hab'ich wirklich unter den Handen. Der!must Du lesen, Freund ‑ da wer‑
den Dir D・eine Thaler lautニer Konath'aler 一一Dein Engelsberg ein Gebirge Morvens ‑ Dich wird ein so suSes, wehmiitiges Gefiihl anwandeln ‑ Du mustihn lesen ‑ ich kan nicht deklarairen. Er muB mit nach Nurtingen in die Vakanz, da leB゛ich ihn so lang. biB ich ihn halb auswendig kan. 。‥
―der gutニ;e,blinde Ossian da schwadronirt mir immer im Kopf. ‥.
Vgl. OEuvres de la Pleiade. S.27. Traduction par Naville.
Une nouvelle, une bonne, bonne nouvelle qui rafraichit le coeur 。J'ai re‑
9u le volume d'Ossian, le barde sans pareil. jlタaien ce moment entre les mains le grand rival d'Homere. II faut que tu le lises. mon ami ― alors tesvallees deviendront toutes des vallees de Kona ‑ ton Engelsberg un mont de Morven ‑ tu te sentiras envahi par une douce melancolie 一一il fautle lire ― je ne sais pas declamer. 工1 m'accompagnera en vacances a Niir tingen. et la je le lirai tant que je finirai par le connaitre a moi‑
tie par coeur.
ma tete. .‥
● ● 寸
Le bon Ossian aveugle ne cesse de bourdonner dans
Vgl. Goethe ..Die Leiden des Jungen Werther : Werke. Bd.6. S.82/S.108‑】14.
Am 12.0ktober. (1772) Ossian hat in meinem Herzen den Homer verdrangt.
Welch eine Welt, in die der Herrliche mich fuhrt! Zu wandern uber die Heide, umsaustニvom Sturmwinde, der in dampfenden Nebeln die Geister der Vater im dammernden Lichte des Mondes hinfuhrt. Zu horen vom Gebirge her im Gebrulle des Waldstroms, halb verwehtesλchzen der Geister aus ihren
∧Hohlen, und die Wehklagen des zu Tode sich jammernden Madchens, urn die vier moosbedeckten. grasbewachsenen Steine des Edelgefallnen, ihres Ge‑
liebten. Wenn ich ihn dann finde. den wandelnden grauen Barden. ..
(S.82//S.108)。Stern der dammernden Nacht,
寸/・/. Dies turmenden Winde ‥. Lebe wohl. ruhiger Strahl. Erscheine, du herrliches Licht von Ossi‑
ans Seele! I‥, Colma ・‥ (S.108/S.109) Tritt, o Mond, aus deinen Wolken, erscheinet, Sterne der Nachtニ!Leite mich irgend ein Strah!‑ zu dem Orte, wo meine Liebe ruht .‥ (S.109/S.110) Wenn' S Nachtニwird auf dem Hugel, und wind kommt iiber die Heide, soil me in Geist im windうestehn万 ‥.
Ryno . .. (S.I 10/S.ni) Alpin 寸・. (S.ll1/S.112) Auf, ihr Winde des Herbstes! au£, stiirmt liber die finstere Heide! Waldstrome, braust! Heult, Stiirme, im Gipfel der Eichen! .. . (S.I12/S.113) Er sah der!kuhnen Erath am Ufer, faBt' und band ihn an die Eiche, fes t uinflocht er seine Huften, der・Gefesselte fullte mit Xchzen die Winde. ... (S.113/S.114) Die ganze Nachtニstand ich am Ufer, ich sah sie im schwachen Strahle des Mondes, die μnzeNacht hort゛ich ihr Schreien, laut war der wind. ・・. Ein Stニrom von Tranen, der aus Lottens Augen brach und ihrem gepreSten Herzen Luft machte, henimte Werthers Gesang. . . . Die Lippen und Augen Werthers gliih‑
tニen an Lottens Anne; ein Schauer uberfiel sie; sie wollte sich entfernenタ
V(4)13‑14 Car c'est ainsl que les Divins prennent demeure et qu'ebranlant ・・
Les profondeursタtrouant l'ombre, leur Jour descend parmi les hommes 。 14)。Brodund Wein 6.Str. V.99‑108: StA. Bd.2. S.93.
Aber wo sind Sie?wo bliihn die Bekannten, die Kronen des Festes?
Thebe welkt und Athen: rauschen die Waffen nicht mehr In Olympia, nicソht die goldnen Wagen des Kanpfspiels, Und bekranzen sich denn nimmer die Schiffe Korinths?
Warum schweigen auch sie, die alten heilgen Theater?
Warum freuet sich denn nicht der geweihete Tanz?
Warum zeichnet, wie sonst, die Stirne des Mannes ein Gott nicht.
Drukt den Stempel, wie sonst, nicht dem Getroffenen auf?
Oder er kam auch selbst und nahm des Menschen Gestalt an Und vollendet'万und schloS trostend das himmlische Fest.
Vgl. ,,Le Pain et le vin V.99‑108: OEuvres de la Pleiade. S.812.
Mais ou sont‑ils? Ou fleurissent‑elles. les tres‑illustres, les couronnes De la fete? Athenes s゛・est fanee, et Thebes. La rumeur des armes, des Rivaux, s'est‑elle a jamais tue aux echos d'Olympie? chars dり)r Et les nef s de Corinthe ont perdu leurs couronnes pour toujours? / Et pourquoi ce silence encore aux antiques et saints theatres?
Pourquoi la danse morte, et sa rituelle allegresse?
Et pourquoi done un dieu ne grave‑t‑il plus le front de l'homme − Comme jadis, et scellant l de son sceau celui qu'il a saisi?
Lui‑meme il descendait parfois et prenant forme hutnaine Ala divine fete il donna it fin, consolateur.
Vgl. Goethe ,,Iphigenie auf Tauris (1787) V.1‑6: Werke. Hamburger Ausgabe.
MUnchen. Beck/dtv. 1981/1982. Bd.5. S.7. 11 Heraus in eure Schatten, rege Wipfel
Des alten, heilgen, dichtbelaubten Haines, ・Wiein der Gottin stilles Heiligtum,
Tret ich noch jetzt mit schauderndem Gefiihl,
Als wenn ich sie zum erstenmal betrate 5 ・ Und es gewohnt sich nicht me in Geist hierher.
Vgl. Holder!ins Brief 121 an den Bruder vom 2.6.1796: StA. Bd.6. S.208.
Gothe sagt irgendwo: ≫Lust und Liebe sind die Fittige zu groBen Thaten.←
Goethe dit quelque part:1 *Le plais ir et P amour sont les ailes qui por‑
tent aux grandes actions.*(Traduction par Naville, Denise: OEuvres de la Pleiade. S.385)
vg!。,,Iphigenie auf Tauris" V.664‑666: Werke. Bd.5. S.25.
Bin ich nicht immer noch voll Mut und Lust, Und Lust und Liebe sind die Fittiche
Zu groSen Taten.
vg1レHolderlin 。Der Archipelagus Str.lO. V.193‑7: StA. Bd.2. S.109.
Gottertempel entstehnタein heiligkiihner Gedanke
Steigt, Unsterblichen nah. das Olympion auf in den Aether
Aus dem seeligen Hain: noch inanche der himmlischen Hallen! 195 Mutter Athene, dir auch. dir wuchs dein herrlicher Hiigel
Stolzer aus der Trauer empor und ・ ・・
vg1・ i.Der Archipelagus Str.7レV.104‑8: StA. Bd。2. S.106.
Aber anSalamis Ufern, 0 Tag an Salamis Ufern!
Harrend des Endes stehn die Athenerinnen, die Jungfraun, I 。・。 105 Stehn die Mutter, wiegend im Arm das gerettete Sohnlein,
Aber den Horchenden slこhallt von Tiefen die Stlmme des Meergotts Heilweissagend herauf, ・・・ −
vg1・ 。L'Archipel (Traduction p゛ T8・dieu・ Jean) vers 208‑210(V(4)72)゜
Mais non! Plus pres de vous, IS ou P arbre des bois consacrSs Touj ours croit, o£ile Mont solitaire et divin se voile de nuages,
Jusqu'aux pieds du Parnasse j'irai, et. ‥。 210 一九八高知大学学術研究報告 第三十八巻︵一九八九年︶ 人文科学 その二︵七五︶
一九九﹃パンとぶどう酒﹄第一節﹁聖なる夜﹂その五 ︵高橋︶︵七六︶
V(4)】2‑13
12)Biblia Germanica 1545. I.Teil. S.53: 。Exodos" 34 。 27‑29。.
UNDder HERR sprach zu Mose / Schreib diese wort / Denn nach diesen wor‑
ten八,hab ich mit dir vnd mit Israel einen Bund gemacht. Vnd er war alda bey dem HERRN vierzig tage vnd vierzig nacht / vnd ass kein brot / vnd tranck kein wasser. Vnd er schreib auff die Tafeln solchen Bund / die zehen wort. Da nu Mose vom berge Sinai gieng / hatte er die zwo Tafeln des Zeugnis in seiner hand / ‥,
Vgl. Die heilige Schrift. S.98‑99.
XXXIV. 27. Und der Herr sprach zu Mose: Schreib diese Worte; denn nach diesen Morten habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht. 28.
Und er war allda bei dem Herrn vierzig Tage und vierzig Nachte und a6 kein Brot und trank kein Wasser. (S.98/S.99) Und Er schrieb auf die Ta‑
feln die Wortニe des Bundes, die Zehn Wortニe. 29. Da nun Mose vom Berge Sinai ging, hatte er die zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand ‥.
Vgl. Vulgata. Tomus工. S.126こLiber Exodi. 34. 28.
et scripsit in tabulis verba foederis decem VeI. Seotuaeinta. Vol.1. S.147: Eχodos. 34. 28,
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Yous. ‑ .・
Vgl. Biblia Hebraica Stuttgartensia. S.145ご:ロ'!祠こ1『映r叫』2n nn‑n nt<
13),,Brod und Wein 4.Str. V.55‑56(S.9I)/V.57‑72(S.92):StA. Bd.2. S.91‑92.
Seeliges Griechenland! du Haus der Himmlischen alle.
Also ist wahr, was einst wir in der Jugend gehort?
Festlicher Saal! der Boden iμニMeer! und Tische die Berge, ・・J =−= J =
Wahrlich zu einzigem Brauche vor Alters gebaut!
Aber die Thronen, wo? die Temp el. und wo die GefaBe, Womit Nectar gefullt. Gottern zu Lust der Ges ang?
Wo, wb 1:euchten sle denn. die fernhintreffenden Spriiche?
Delphischlummert und wo tonet das groSe Geschik?
Wo ist das schnelle? wo brichts, alleegenwartigen GlUks voll Donnernd aus heiterer Luft uber die Augen herein?
Vater Aether! so riefs und flog von Zunge zu Zunge Tausendfach, es ertrug keiner das Leben allein;
Ausgetheilet erfreut solch Gut und getauschet. mit Fremden, Wirdsein Jubel, es wachst schlafend des Wortes Gewalt Vater! heiter! und hallt, so weit es gehet, das uralt Zeichen, von Eltern geerbt, treff・end und schaffend hinab.
Denn so kehren die Himmlischen ein, tiefschiitternd gelangt so Ausden Schatten herab unter die Menschen ihr Tag・
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Vg1・ ,,Le Pain et le vin" v.55‑69(S,810)/v.70‑72【S.8】1): OEuvres de la Pig‑
iade. S.810‑811.
0 Grece bienheureuse! 0 toi, demeure a tous les dieuχ donnee,
Quoi! c'est done vrai, ce qu'en notre上jeunesse un jour nous entendimes?
O salle des festins! Ton s01? Mais c'est la mer!Tes tables? Les mon‑
Jadis a cette seule fin baties en verite.
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Mais les trones, ou sont‑ils done? Les tニemples? Ou, les urnes
−
tagnes
Denectar, et le chant qui doit rejouir le coeur des dieux?
0111brillent‑ils. on done, les oracles frappant au loin comme 1'eclair?
Delphes dort, et la voix du grand Destin, ou sonne‑t‑elle?
Ou le dieu prompt? Lourd d'un universel bonheur, ou, de quels cieux en 皿 ・・・−
・ − − Jailli, frappe‑tニーil les regards de sa splendeur tonnante?
Ether, a
Pere! Ainsi montait le cri par mille et mille levres
Mu!tiplie; nul n'etait seul a supporter la vie. Car un tel bien、
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