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フランツ・カフカ『城』における〈権力的なもの〉と性をめぐって ―測量士K.の「希望」の行方―

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全文

(1)

フランツ・カフカ『城』における〈権力的なもの〉

と性をめぐって ―測量士K.の「希望」の行方―

著者

庄司 知記

雑誌名

東北ドイツ文学研究

56

ページ

35-55

発行年

2015-09-30

URL

http://hdl.handle.net/10097/00127135

(2)

K.

Ι.

1)

das alles war schon Einfluss des Schlosses. 323 2)

K. Klamm Herrenhof Frieda K. K. K. K. 2011 10 29 54

1) Elizabeth Boa: Das Schloss; Die Macht der Imagination. In: Kafka-Handbuch. Leben-Werk-Wirkung. Hrsg. von Manfred Engel/Bernd Auerochs. Sutttgart/Weimar (Metzler) 2010, S. 479ff..

2) Das Schloss. Textbd. Hrsg. von Malcolm Pasley. Frankfurt a. M. (Fischer) 1982

(Schriften, Tagebücher, Briefe. Kritische Ausgabe)

(3)

K. 94 K. 3) 4) Felice 5) 6) Hoffnung K. K. Guckloch 3) 1922 1 8 1922 1 27 2 17 Riesengebirge Spindelmühle 6 23 9 18

Luschnitz Planá Waldemar From: Das Schloss. In: Kafka-Handbuch.

S. 301-307, hier S. 301.

4) Elias Canetti: Der andere Prozess; Kafkas Briefe an Felice, München (C. Hanser) 1969. 5)

1971

(4)

K. 118 K. 7) K. ΙΙ. K. K. 7) Max Brod 1922 9 11 Schlossgeschichte 1926

(5)

K. K. K. Hoffnung 69 K. K. K. Hoffnung 119 K. K. 8) Momus K. 8) 1990 267

(6)

Hoffnung K. 165 K. K. K. K. K. 169 K. K. K. sinnlos verzweifelt 9) K. K. K. K. K. 62 K. K. K. 9) Sinnloseres, Verzweifelteres が使用されている。

(7)

K. K. K. 10) K. K. K. K. 11) K. K. K. K. ΙΙΙ. 10) K.は彼の行く手のいたるところで彼女た ちを見出す」 Walter Benjamin:Potemkin. Franz Kafka. Zur zehnten Wiederkehr seines Todestages. In: Gesammelte Schriften ΙΙ/2. Unter Mitwirkung von Theodor W. Adorno und Gershom Scholem. Hrsg. von Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1980, S. 409-438, hier S. 413.

(8)

325

Brückenhof Gardena

K. der gute Stern

K. Hans

134-135

12)

Klamm ist doch wie ein Kommandant über den Frauen. 309 13) 12) K.は「 311 と聞かされ る。 13) Gisa

(9)

14)

Amalia

Sortini gemeinste Ausdrücke

K 302-303 Barnabas 15) Frieda K. Olga K. Vgl. Boa: Das Schloss, S. 480. 14) Ebd., S. 479. 15) 「アマーリアが(紳士荘に:筆者註)行かなかったこと,それとともに私たち家族への呪いが はじまった」(305)

(10)

307-308 K. K. K. K. K. K. K. K. K. 298 K.

Denn alles geht vom Schloss aus. 316

16)

ΙV.

amtliche Entscheidungen sind scheu wie junge

16) K.

Boa: Das Schloss, S. 480.

(11)

Mädchen. 273

eine gute Beobachtung, die Entscheidungen mögen noch andere Eigenschaften mit Mädchen gemeisam haben. 273 K. K. K. K. K. K. 60 K. K. K. K. K. K. 63

(12)

Pepi K. K. K. K. K. 159-160 K. Schlüsselloch K.

(13)

K. 171-172 K. 17) K. K. K. 17) Guckfenster K.

Der Process. Textbd. Hrsg. von Malcolm Pasley, Redaktion Hans-Gerd Koch. Frankfurt a. M. (Fischer) 1990 (Schriften, Tagebücher, Briefe. Kritische Ausgabe), S. 129.

Die Verwandlung. In: Drucke zu Lebzeiten. Textbd. Hrsg. von Wolf Kittler, Hans-Gerd Koch u. Gerhard Neumann. Frankfurt a. M. (Fischer) 1996 (Schriften, Tagebücher, Briefe. Kritische Ausgabe), S. 113-200, hier S.132f.

(14)

68-69 K. Vor dem Gesetz. 1915 Schloss Schloss 18) V. K. 19) K. 18) 1998 420 『審判』 (Der Process)は本来,「訴訟」という意味であり,裁判の「過程」という意味が含まれていると 言われてきた。しかし,『城』に関してはその両義性はこれまで十分に検討されてきたとは言い難 い。 19)

(15)

K. K. K. K. K. K. 454-455 K. K. K. K. K. K. K. K. K. 455 K. wahre Liebe K. K. K.

(16)

K. K. K. 455 K. K.

das Allernächste, das Allerbeste, das Allerschönste

K. das Opfer K. K. K. K. 479-480 K. K. K.

(17)

K. 315 VΙ. K. K. K. K. K. K. K. K. K. K. K. K. K. K.

(18)

K. K. K. 55 K. 305 20) 20) Vgl. Boa: Das Schloss, S. 481.

(19)

K. K. K. K. 187 K. K. K. 194 „Burg“ „Schloss“ „Burg“ „Schloss“

(20)

K. Klamm Kafka K. Brückenhof Herrenhof K. Klamm vermessen Landvermesser sich vermessen

(21)

Die Machteinflüsse und die Sexualität

im Roman Das Schloss von Franz Kafka

Tomoki Shoji

In dieser Abhandlung geht es um die Frage, was für eine Rolle die Machteinflüsse und die Sexualität im Roman Das Schloss spielen und was die „Hoffnungen“ dabei bedeuten. Der Roman kann in drei Geschichten geteilt werden. Die Erste ist die Geschichte, in der K., ein Landvermesser, direkt mit Klamm zu verhandeln versucht, um eine Stelle zu bekommen. In Wirklichkeit verhandelt er nur mit anderen Leuten wie Barnabas, eimem Boten, Momus, einem Sekretär, oder dem Vorsteher. Die Zweite ist die Liebesgeschichte, in der K. Frieda heiraten will, die im Herrenhof arbeitet. Diese Beziehung nimmt aber schlieβlich einen unglücklichen Ausgang, weil K. mit der Familie von Barnabas sehr befreundet ist und Frieda mit einem Gehilfen von K., der ihr Jugendfreund ist, in Beziehung tritt. Die Dritte ist die Geschichte der Selbsterforschung von K. als einem Landvermesser. K. erforschte die „Hoffnung“ durch die Gespräche mit den Dorfbewohnern und Schlossbeamten. Diese drei Teilen hängen miteinander eng zusammen.

Durch diese drei Geschichten gehen zwei Querfaden: Die „Hoffnungen“, die K. verfolgt, und die Machteinflüsse und die Sexualität. Elias Canetti hat gesagt, Kafka sei Kenner der Macht. Aber Kafka war kein Jurist und kein Politologe, er war ein Schriftsteller, obwohl er Doktor der Rechte war. Die „Hoffnungen“ von K. können sich erst durch die Machteinflüsse erfüllen, die mit den sexuellen Beziehungen eng verbunden sind. Deshalb ist es ganz wichtig, dass K. eine Beziehung mit irgendjemandem im Dorf hat. Das Schloss ist ein Buch, in dem Kafka sich mit der Macht auseinadersetzt. Wenn die Beziehung K.s mit Frieda ein Fehler ist, hat eine Person, die ein Gegenteil von Frieda ist, einen Schlüssel zum Schloss. Das ist Amalia, die Beziehung mit ihr kann K. zu den „Hoffnungen“ führen. Sie lehnt die Verführung von einem Beamten ab. Sie steht gegenüber K. als eine rechtschaffene Frau. Und ihre Schwester Olga wird gezwungen, die Rolle als eine Hure zu spielen, um

(22)

Amalia zu retten. „Denn alles geht vom Schloss aus.“ Beide stehen sich also nicht gegenüber. Frieda geht aber bewusst zum Herrenhof, um sich dort befördern zu lassen. Sie ist ganz ein anderer Typ als Amalia oder Olga. Hier geht es auch um die Frage, ob es wirklich ein Verhältnis zwischen Frieda und Klamm gab. Pepi klagt Frieda an, dass das Verhältnis eine Lüge ist. Es besteht also die Möglichkeit, dass die Dorfbewohner mit der Lügengeschichte manipuliert sein könnten. Dann könnte man auch die Existenz und die Machteinflüsse vom Schloss bezweifeln. Dann könnte auch Klamm verdächtig sein. Die Dorfbewohner und wir Leser wollen an die Einflüsse vom Schloss glauben. Aber es könnte keine Einflüsse geben. Im Roman Das Schloss macht der Landvermesser K. in Wirklichkeit eine Selbsterforschung und einen Liebeskampf.

Der Schauplatz der Erforschung und des Kampfes ist ein Dorf und nicht ein Schloss. Alles spielt sich im Dorf ab und nicht im Schloss. K. kann das Schloss nicht erreichen, und er sagt: „Ich mache doch keine Vermesserarbeit.“ Aber er bekommt einen Brief: „Die landvermesserischen Arbeiten, die Sie bisher ausgeführt haben, finden meine Anerkennug.“ Amalia hat diesen Brief aus dem Schloss gebracht. Leider gibt K. auf diese Tatsache nicht acht, obwohl er vom Dorfvorsteher gemahnt wurde, er solle auf die Äuβerungen des Schlosses achtgeben.

Vielleicht gibt es keine Einflüsse aus dem Schloss. Der Roman Das Schloss beschreibt eine lügenhafte Welt. Es ist schwierig, den Äuβerungen der Personen zu vertrauen. Die Einflüsse aus dem Schloss erscheinen als eine groteske Kraft, die sich unsittlich benimmt. Zweifelsohne meint Kafka nicht gut mit Herren, sie sind die Beamten oder Bürokraten, die zum Schloss gehören. Aber dieser Roman kritisiert nicht einfach die Bürokratie, sondern geht weiter. Wenn wir in dieser Welt „leben“ wollen, müssen wir sexuelle oder unsittliche Beziehungen mit Beamten haben. Man lebt in einer verdrehten Welt. K. ist ein Fremder, dessen Namen nur aus einem Anfangsbuchstabe und einem Punkt besteht. Er hat keinen Namen, aber es besteht die Möglichkeit, K. könnte einen Namen bekommen, der vielleicht „Klamm“ oder „Kafka“ heißt. Diese Möglichkeit ist doch vielleicht seine „Hoffnung“. K. wollte über den „Brückenhof“ zum „Herrenhof“ gehen. Wenn K. zu Klamm kommen wollte, er könnte ihn nicht erreichen, weil der Weg zu den Machteinflüssen führt. Man kann den Roman in einem Satz beschreiben: Das Schloss ist eine Parabel, in der ein „vermessener“ „Landvermesser“ sich „vermisst“, dass die Machteinflüsse durch die Frauen kommen.

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