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Die Schule als Gemeinschaft des Lernens

5. Das Austreten aus der 。erzieherischen" Beziehung (Qnelle: Kultusministrium) ― Die  Moglichkeit der Gemeinschaft mit Kindem

5.4 Die Schule als Gemeinschaft des Lernens

5.4.1 Die Teinahme der Kinder am Unterricht und ihre Autonomie

  Auch die Schule miiBte als e伍e besondere Form dieser Gemeinschaften richtig behandelt werden. Man mu B namlich die Schule in die bewu B te und organische Lerngemeinschaft umwandeln. Um das Lernen der Kinder von einer Indoktrination in ein selbstandiges und spontanes Lernen umzuwandeln, miissen die Teilnahme der Kinder an dem Unterricht und ihre Autonomie zugesichert werden。

  Erst ens: in dem Klassenzimmer miissen das Recht der Kinder auf das Lernen und die Teilnahme am Unterricht inhaltvoll zugesichert werden. Aufgrund der Idee von der UN‑

Konvention iiber die Rechte des Kindes mu6 man namlich den Unterricht als solchen in die praktischen 。Stellen der Aiisubung ihres Rechts auf das Lernen und die Teilnahme umwandeln:

Dafiir ist es unentbehrlich, daB man nicht nur 。im ProzeB des Lehren‑Lernens , sondern auch

。durch die Zusicherung autonomer Tatigkeiten der Kinder  sie an der Gestaltung des

Unterrichtsinhalts teilnehmen la B t (Tsunekazu Takeuchi. Die Bedingungen der Scfuilc.

Aokishoten Verlag,1994, S.229ffよ

  Zii)eit.eTismiissen die Lehrerlnnen die bisherige Unterrichtsmethode als solche und das Image des Lernens griindlich verandern: Sie miissen den Unterricht von der Szene der Betatigung des kollektivistischen Machtverhaltnisses 《Lehrer‑Zogling》in die Szene der 。Teilnahme an der kulturellen Praxis durch die Einwilligung , d.h. in die 。kooperative Tatigkeit (Yutaka Saeki, ibid.,S.I96) zwischen Lehrerlnnen und Kindern oder in die Szene der 。dialogischen Praxis des Lernens (Manabu Saito, Zur dialogischen Praxis des Lernens. ln:Lemen uadKultur 1, Tokyo Universitat Verlag,1995) zwischen beiden und zwischen den Kindern.

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5.4.2 Die Lerngemeinschaft und die Aufgabe des Lehrers

会科学

  In dieser Lerngemeinschaft bestimmen der Lehrer und die Schiller erstens die gemeinsame Lernaufgabe mit. Sie bestimmen namlich mit, was und wie d14 Schiller lernen (Dafiir muB die sogenannte 。rechtliche Verbindlichkeit  der staat!ichen Lehrplane selbstverstandlich

abgeschafft werden)レFreilich tragt der Lehrer die RoUe]dessen, der ihr Lernen unterstiitzt. Der Lehrer tut S0, als ob er ein 。Trainer, der die Marathonlaufer der Schiiler begleitet ware: Er ist zwar nicht Marathonlaufer. Aber er ist auch nicht ein Mensch, der den Laufer nur beobachtet.

Von dem Trainer wird gefordert。,daB er aufgrund seiner eigenen Lernerfahrungen den Schiilern die angemessenen Ratschlage gibt , und。daB er die Momente der Teilnahme einzelner Schiiler an dem Unterricht vorbereitet, um lebendig tatig zu sein 皿d zugleich miteinander

zusammenarbeiten zu konnen (Jun Watanabe, Vom lehrzentrierten Unterricht zum

lernzentrierten Unterricht. ln: Serie; Die heutige Reform derトOberschuleerziehuns,Bd.2,

Rodojunposha Verlag,!995)。      ト

  Der Lehrer ist einerseits durchaus ein 。anderer gegeniiber dしn Schiilern, insofern er die altere erwachsene Generation reprasentiert. Andererseits ist er ein。anderer auch in dem Sinne, daJ3 er als Experte, der die von der Schiilergruppe unterschiedlichen Lernerfahrungen hat, ihr Lernen verfremdet. Aber er ist zugleich ein 。Partner des Dialogs , der als Unterstiitzer des Lernens der Schiiler ihren inneren Dialog oder den Dialog zwischen ihnen befordert. Er ist daher fiir sie durchaus ein 。dialogisierender Anderer und muB das , Anderssein durchsetzen (Vgl. zum Begriff des 。dialogisierenden Anderen Manabu Sato, ibidよD叩n er hat bisher die Rechte der Schiiler verletzt und in sie eingegriffen, indem er im Namen der 。erzieherischen Liebe liber die Grenze des 。Andersseins gegangn ist.      ケ \>      レ

  Zii)fti.t.eris‑ Mit seiner Unterstiitzung miissen die autonomenト Tatigkeiten der Schiller durchgreifend zugesichert werden. Denn sie sind die ligitimen 剛ieder der Schule und ihr Recht auf die Autonomie mu6 selbstverstandlich zugesichert werden. Dieser Autonomie bediirfen sie auBerdem, um durch die Autonomie in der Schule die ak:ダGese↓Ischaftmitglieder notigen biirgerlichen Fahigkeiten zu entwickein.      〉

5.5 Die 。Staatsbiirgerschaf t(citizenship) und die Sorge

 Das oben Gesagte fuhrt zugleich dazu, den Kinc!em die Bef5rderung der。Staatsbiirgerschaft (citizenship) und ihre Chance in den verschiede!len Szenen aktiv zuzusichern. Die

。Staatsbiirgerschaft (citizenship) hieBe 。ein Paket von solchen Re:むhten und Verantwortungen der Individuen in der kapitalistischen Wohlfahrtsgesellschaften, die implizit mit dem Alter ihnen iibertragen werden (Gill Jones & Claire Wallace, Youtれ,Farれil>) andCitizenship.Open University Press, 1992,p. 18).

biirgerlichen Menschen n

.18). Hier definiere ich φ叩enトBegriff folgenderweise; 。die fiir die otigen Rechte und Verantwortlichkeit". ト

5.5.1 Vom 。Mindermenschen zum 。Kindermenschen

 Damit man die Kinder die 。fiir die biirgerliche Menschen notigen Rechte und

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Verantwortlichkeit entfalten laBt 一 und wenn man dabei auf die Idee von der UN‑Konvention iiber die Rechte des Kindes Riicksicht nimmt − ,sollte man den Gesichtspunkt haben, daB。man

die Kinder gerecht als Menschen behandelt, obwohl sie in Wirklichkeit nicht gleich wie Erwachsene sind .Das heiBt, mit dem Wort von Braunmiihl, das。Mindermensch‑Paradigma in das。Kindermensch‑Paradigma umwandeln。

  Der Begriff des 。Kindermensch‑Paradiemas heiBt, laut Braunmiihl, folgendes: Kinder sind nicht passive Obiekte, sondern 。aktive Subiekte , gibt es insofern keinen Unterschied zwischen ihnen und Erwachsenen. Das bedeutet。,daB Menschen unabhangig von ihrem Alter Subiekte

sind, die eigene Gefiihle, Bediirfnisse, Wiinsche usw. haben, die eigene Entscheidungen treffen, die leidens‑und gliicksfahig sind, d.h. in alien diesen Belangen sind Kinder und Erwachsene wesentlich gleich und konnen deshalb auch den gleichen Respekt beanspruchen (£)e「

heimlicheGenerationsuertr昭,S.157」.Aber sie sind doch nicht 。Erwachsenemenschen . Dieses neue Bild vom Kind nennt Braiinmuhl 。Kindermensch‑Paradigma , und stellt es dem

。Mindermensch‑Paradiema gegeiiber。

 Der Begriff des 。Kindermenschen driickt erstensaus, laut Braunmiihl。,daB der Wortteil  《Kinder》nichts〈Minder〉wertiges an sich hat . Er driickt andererseitsaus, daB man 。den

Eigenwert der Kindheit anerkennt . Aus diesem Grund wendet Braunmiihl dagegen ein, daB man fordere。,die Kinder als kleine Erwachsene zu behandeln (DasEndederErziehλimg,S.82),wie Hermann Giesecke. Das Wort des 。Kindermenschen schlieBt zugleich den。Anteil an mitleidiger Herablassung aus, ,,der in dem bekannten Spruch 《Kinder sind auch Menschen》mitschwingt (vergleichbar dem 〈Neger sind auch Menschen〉) . Weite活況vermeidet es 。den kitschig glorifizierenden Ton, in dem manche Erwachsene vom 〈Kinde〉sprechen (洒辺。,S.158)。

  Braunmiihl erkennt so den Eigenwert der Kindheit und zugleich die Selbstbestimmung der Kinder an. Dieser Gesichtspunkt wiirde dazu fiihren, die Kinder erstens als Wesen anzuerkennen und zu respektieren, die von Eigenwert sind, und 2ωeite心sie dennnoch fiir 。miindig zu halten, ihre Autonomie anzuerkennen.

5.5.2 Der 。negative Paternalismus 一 der Schutz im doppelten Sinne

  Was 。den Eigenwert der Kindheit betrifft, heiBt er, daB die Kinder alles fordern und versuchen konnen, dessen sie zum Uberleben und Wachsen bediirfen, ab und zu einen Fehler begehen diirfen. Die Erwachsenen haben natiirlich die Verantwortung dafiir, das zuzusichern, und haben immer die Pflicht und Verantwortung, die Kinder zu 。schiitzen .Das heiBt allerdings nicht, daJB sie im Namen des 。Schutzes alles diirfen. Der。Schutz heiBt die Selbstbestimmung der Kinder achten und zugleich ihre Handlungen beachten。

  Indem die Erwachsenen den Kindern in den verschiedenen Szenen ihre Autonomie und Teilnahme zusichern, handeln die ersteren taglich zusammen mit den letzteren, diskutieren miteinander und achten ihre MeinungsauBerungen. Dabei haben die ersteren die Pflicht, im Notfalle sich bei den letzteren 。einzumischen . Diese Einmischung lautet so: Die Erwachsenen erkennen die Rechte und Teilnahme der Kinder an, bestimmen mit ihnen in den verscheidenen Szenen mit. Dabei konnten die letzteren manchmal sich ungerecht bei den ersteren einmischen oder ihre menschlichen Rechte verletzen. Dann behalten die ersteren sich das Recht auf die

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Selbstverteidigung vor. Dieses Recht nennt Braunmiihl d鈴。Notwehrprinzip (Antipadaeogife ,S.23O). Aber es scheint mir, daB der Aspekt ihrer ,,Schutzうflicht":√die Selbstbestimmung der Kinder zu achten und zugleich sie zu schiitzen, bei Braunmiihl schwach ist. Ein anderer Antipadagoge, Hubertus von Schoenebeck, teilt diesesn Aspekt des Schutzes nicht, sondern betrachtet sogar die Kinder als 。Selbstverantworter von Geburt kn (Jenseits djer Erziehuns・

Grundlagen undPr皿匈7r昭en dererziek已司sfreienLebensfuhrungレFreundschaft mit Kindern‑

F5rderkreis e.V.,Munster,1992,S.12.)。

 Der 。Schutz enthalt derart den doppelten Sinn:d毎ソErwachsenen achten einerseits die Selbstbestimmung der Kinder, antworten ihnen und zugleich haben sie die Pflicht

ihres Schutzes, andererseits behalten sie sich das Recht darauf vor, gegen die ungerechte Einmischung der letzteren durch Gegeneinmischung:sich zU: wehrむh und umgekehrt. Ich wage diesen 。Schutz  。erzieherischen Paternalismus  oder 。negativen Paternalismus (nicht

。erzieherischen Paternalismus !) zu nennen. Der Begriff bedeutet抽er den Gegensatz zwischen Paternalismus und liberaler 。Selbstbestimmung hinauszugehen. Statt dessen diirfte man zwar einfach den Begriff der 。Sorge beniitzen. Aberくich加わchte白面agemutig den Begriff des

。negativen Paternalismus beniitzen, damit man die 。Schutzpflicht der Erwachsenen klar macht.      シ。    \レ。●   〉

 5.5.3 Die Kinder als mundigen Menschen behandeln  つ  し

  Was den zweiten Punkt ― daB man die Kinder fiir miindig halt uれd ihre Autonomie zusichert

― betrifft, miiBte man, wie im Abschnitt 《Wiedervereinigung von Arヽbeit und Lernen》 gesagt, in den verschiedenen Gemeinschaften ihnen die 。Staatsbiirgerschaft (citizenship) und die

Autonomie zusichern. Es ist hier sehr wichtig, daB man das………Recht£iufdie MeinungsauBerungen in der UN‑Konvention iiber die Rechte des Kindes − d.h. das Recht auf die Teilnahme an der Entscheidung iiber seine eigenen Probleme durch seine MeinungsauBerung − am konkretesten in seinem Alltagsleben in verschiedenen Szenen zusichert. Jana Fradrich/Ilona Jerger‑Bachmann zeigen nach 茄nf Jahren Erfahrung im Miinchener Kinder‑uねd Jugendforum und der

psychologischen Forschung, daB die Kinder mit 6 bis 7 Jahren bereits ausreichend die Fahigkeit haben, an den Entscheidungen teilzunehmen, wenn dlりErwachseneかihnen die wichtigen, fiir eine Entscheidung geeigneten, handgreiflichen Informationen geben und sie positiv△unterstiitzen

(KinderbestimjTien. mit.KinderrechteundKinderpolitik.Verlag C.H.Beck,1995.S.106ffよ

  Obwohl ahnliche Proiekte noch wenig verbreitet sind, konnte man als adaquate Beispiele die Bewegung der 。positiven Peer‑Kultur (positive peer culture = PPC) und das 。Teen‑Gericht (teen court) anfiihren. Die Erstere ist als ein Resozialisierungssystem von Deliquenten eine kulturelle Bewegung, in der die resozialisierten Jugendlichen mit den Jugendlichen umgehen, die sich eines Vergehens schuldig gemacht haben, um sie zu resozialisieren.二,PPC ist ein ganzes System, um eine positive Jugendsubkultur zu aufzubauen (Harry, H. Vorrath / Larry Kay Blentro, PositivePeerCulture.Aldine Publ.1974). Das let壮町e ist gleichf alls eine Einrichtung, in der die Jugendlichen selbst Anwalt und Staatsanwalt werden und liber die Jugendliche Gericht halten, die sich eines Verbrechen schuldig gemacht hat。

  Was die Erziehung betrifft, stellte die UNESCO schon in dem 《Ratschlag iiber die RoUe und

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den Status des Lehrers〉(1996) als Aufgabe des Lehrers 。die Entwicklung der

Staatsbiirgerschaft auf:Der Lehrer miisse namlich als 。Forderer (facilitator) des Lernens in der Gruppe 。nicht nur das Lernen der Schiller unterstiitzen, sondern auch die Entwicklung ihrer Staatsbiirgerschaft und ihre Integration in die Gesellschaft fordern, ihre Neugier, ihr kritisches Denken und ihren Schopfergeist, ihre Spontaneitat und Selbstbestimmungsfahigkeit

entwickeln 。

  Hirono Seki schlag gleichfalls vor, die Schule in den 。Raum der Biirgerrziehung fiir die ilinger e Generation zu reformieren: In der Schule solle man 。die konkreten Fahigkeiten dazu entwickeln, iiber die Biirgerrechte in der Konstitution als ein Alltagsmensch zu verfiigen (ibid., S.281). Man muB daher in der Schule die Autonomie und Teilnahme der Schiller zusichern, um diese Fahigkeiten zu entwickeln・

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