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Über die Kaliberverhältnisse der Nervenfasern bei der Fledermaus.

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(1)

161

Über die Kaliberverhältnisse der Nervenfasern bei der Fledermaus.

Von

Tosikazu  AOKI.(青 木 聰 和)

Mit 2 Textabbildungen.

Aus dem II. Anatomischen Institut der Medizinischen Fakultät zu Nagasaki.

(Direktor : Prof. J. Tak ag i.)

(Eingegangen am 1. Dez. 1941.)

I. Teil.

Die mikrometrische Analyse der spinalen Wurzelfasern bei der Fledermaus.

Historischer Überblick.

Auf die Mannigfaltigkeit des Faserkalibers im Nerven war schon lange

das Interesse vieler Forscher gelenkt, und die Untersuchung wurde immer

eingehender ausgeführt, neuerdings auch in diesem Institut von mehreren

Kollegen. Am Anfang des vorigen Jahrhunderts merkten T r ev i ran us63)

(1835) und Ehrenbergs' (1836), daß in dem peripheren Nerven auffallend

kleine Fasern sich beimischen, und schrieben diesen eine sympathische Auf-

gabe zu. Dann erschienen die Arbeiten von Bidder und Volkmann'' (1842),

die in den Vorderwurzelfasern bei Hund, Katze, Kalb, Kaninchen und weißer

Ratte zwei Arten Fasern, nämlich 4,1-5,4p und 12,4-27,1p maßen und

ferner bemerkten, daß bei den genannten Tieren die dicken und dünnen

Fasern fast in gleicher Menge enthalten sind, während beim Menschen die

dickeren überwiegen, was aber nach Stannius (1849) beim Fische umge-

kehrt ist die meisten Fasern sind vom dicken Kaliber. Kölliker gab das

Verhältnis der dicken Fasern gegenüber den dünneren auf 1/4 an, welche

letzteren er als sympathisch betrachtete. Roudano w sk y47) (1876) konnte

jedoch bei den menschlichen spinalen Vorderwurzeln keine dünnen, sondern

nur die dicken Fasern feststellen. Schwalbe"' beobachtete aber die Tat-

sache, daß unter den dickeren sehr feine von unter 5,4p Durchmesser

beigemischt sind. Eccl es und Sherrington7) (1909) stellten nach Unter-

suchung der vorderen Wurzeln des unteren Zervikalmarks bei der Katze

zweierlei Modalwerte der Faserkaliber fest, und zwar 4-5p und 14-15p

Durchmesser ; betreffs des Mengenverhältnisses der beiden Arten Fasern

gaben sie die dickeren als etwas zahlreicher an. Neuerdings wurde diese

Doppelheit der Faserkaliber in den spinalen Wurzeln durch die statistischen

Arbeiten aus dem physiologischen Institut zu Kanazawa N a k a s h i m a"4'

(2)

162  ,r. Aoki : 

(1932) Takahashi57)58) (1934), Hiraral8)19) (1934) u. a. bei verschiedenen  Tieren (Frosch, Kr6te, Hund, Katze, Kaninchen) wiederholt bestatigt. 

Der Grundsatz, der von Schwalbe aufgestellt worden war, daB die  Lzinge und die Dicke einer Nervenfaser miteinander parallel gehen, wurde  durch die Arbeiten aus unserem Institut usw. entschieden abgelehnt. 

Unterdessen wurde die Aufmerksamkeit auf den segmentalen Unter‑

schied hingelenkt. Zuerst bemerkte Reissner45) (1862), daB die Zahl der  dicken und dtinnen Fasern am Hals‑ und Lendenteil einander fast gleich ist,  aber im thorakalen Teil die dtinneren Fasern (2‑4 p) tiberwiegen, welche  dort bundelweise auftreten, wzihrend sie in den anderen Teilen vereinzelt  zwischen den dicken Fasern (15‑18/1) vorkommen. Gaskelln) (1886) erkannte  auch dieselben Verhaltnisse beim Hund an und merkte ferner, daB im  Brustteil desselben sehr dunne Fasern (1,8‑2,7p) vorhanden sind, welche  man bis in den Rarnus communicans albus verfolgen kann und in dem Hals‑

oder Lendenteil nicht mehr auffindet. Siemerling53) (1887) gab das Ver‑

h ltnis der dicken und dtunen Fasern beim Menschen folgendermaBen an :  Halsteil 5 : 1, Lendenteil 6 : 1, Brustteil I : 3, Kreuzteil 4 : 1, Kokzygealteil  1 : 3. Ahnliche Verh ltnisse wurden auch spater von Kiss und Mihalik2.')  (1929) beim menschlichen Material bestatigt. 

Im hiesigen Institut wurden von O n038) (1931) die Zahlen‑ und Kaliber‑

verhaltnisse der Wurzelfasern bei der Katze folgendermaBen angegeben : die  vordere Wurzel besteht haupts chlich aus zwei Arten Fasern, uber 10/4 und  unter 5 p, die mittleren sind verhaltnism Big zahlreich, w hrend die hintere  Wurzel aus Fasern von allen verschiedenen Kalibern besteht. Segmental  betrachtet sind die Fasern uber 10p in der vorderen Wurzel im oberen  Zervikalteil minder an Zahl, am meisten im unteren Zervikalteil enthalten. 

Die Zahl derselben nimmt in den oberen Brustsegmenten ab und in den  unteren Brustsegmenten wieder zu, in den oberen Lendensegmenten noch‑

mals ab und von den unteren Lendensegmenten an wieder zu. Die Fasern  von 10‑5p sind in der oberen Halfte jedes Abschnittes relativ zahlreich, im  mittleren relativ sp rlich enthalten. Die kleinen Fasern von 5‑3 /4 weisen  keine groBen Schwankungen in der ganzen L nge des Rtickenmarks auf. 

Die kleinsten Fasern unter 3 p sind im thorakalen und im oberen Lenden‑

teil in gr6Berer Menge enthalten, w hrend sie in den Hals‑ und Lenden‑

anschwellungen in viel kleinerer Menge vorkommen und als sympathische 

Elemente betrachtet werden k6nnen. Auch in den hinteren Wurzeln sind 

die Fasern unter 3 p tiberwiegend im Brustteil enthalten, die tibrigen sind 

in allen Segmenten ungef hr gleichm Big verteilt, nur bei den Wurzeln in 

den Anschwellungsgebieten sind die Faserkaliber im groBen und ganzen nach 

der gr6Beren Seite hin geneigt. Komatsu28) stellte auch bei der Katze 

dieselben Verhaltnisse fest. K a shiwamura und O d a c h i24) untersuchten 

die Frage ferner beim Affen und gaben die folgenden Resultate an : Im 

Vergleich mit der Katze tritt die segmentale Schwankung bei den Fasern 

unter 3// am st rksten auf ; diese kleinsten Fasern sind beim Affen in den 

kaudaleren Segmenten immer uberwiegend, bei der Katze sind aber solche 

(3)

t̲Jber die Kaliberverhaltnisse der Ner¥renf. :asern bei der Fledermaus.  l,6:S 

Verhaltnisse nicht festzustellen. Die st rksten Kaliber sind bei der Katze  in der vorderen Anschwellung uberwiegend nachgewiesen, w hrend sie beim  Affen an den beiden Anschwellungen gleichm Big verteilt vorzufinden sind. 

Die mikrometrische Aufz hlung der s mtlichen einzelnen Fasern wurde  seit L a n g I e y30) (1922) von den Morphologen und Physiologen vielfach aus‑

gefuhrt. Die Schuler von Prof. Ueno ver6ffentlichten viele statistische  Untersuchungen an Tieren (Hund, Katze, Kaninchen, Frosch und Kr6te)  und stellten bei allen untersuchten Tieren fest, daB in der vorderen Wurzel  die Fasern immer in zwei Arten ‑ gr6bere und feinere ‑ unterschieden  werden, welche in der Variationskurve der Faserkaliber zwei Gipfel auf‑

weisen. Bei der hinteren Wurzel tritt diese Zweigipfligkeit nicht immer  hervor, manchmal schlieBt die Kurve ein asymmetrisches eingipfliges Poly‑

gon ein. Hziggqvistl3) (1937) berichtete beim Affen, Ake Swensson"56)  (1938) beim Menschen dieselben Befunde. 

In Rticksicht auf die physiologichen Aufgaben eines einzelnen Faser‑

kalibers sind die Untersuchungen unter den Physiologen lebhafter geworden. 

Namentlich von Erlanger und Gasser9) (1930) und spater von Zotter‑

man67) (1937) wurde der Parallelismus der Leitungsgeschwindigkeit und des  Faserkalibers zahlenm Big angegeben. 

Was die sympathische Natur der feineren Fasern anbelangt, bemerkte  Uen065) (1936), daB das Kaliber einer Faser kein entscheidender Faktor ftir  die Natur der Faser sein kann, namentlich laBt die feinste Faser nicht im‑

mer sympathische Reaktion erkennen. 

Was nun die Ver nderlichkeit der Faserkaliber und ‑zahl im Verlauf  des Nerven anbelangt, so sind daruber, seitdern zuerst Kashiwarn ura23)  (1934) die distale Zunahme der Faserzahl und distale Abnahme der Faser‑

kaliber im peripheren Nerven berichtet hatte, ‑‑ was aber schon frtiher von  Eccles und Sherrington7) (1930) und auch etwas sp ter von Bj6rk‑

mann und Wohlfart2) (1936) beobachtet wurde, viele Arbeiten aus un‑

serem Institut erschienen. N mlich : von Komatsu28) (1934), Mihara33)  (1937), Odachi24) (1936), Isii22) (1940), und neulich von Nisimot035)36)  (1938) und Sasaoka48) (1939). 

Die Erscheinung wurde schon langst von Freud]o) (1878) in der spinalen  Wurzelgegend unter der Bezeichnung ,,DistalexzeB " beobachtet und von  Gaule und Lewinl2) (1896), Btihle5) (1898), Hardestyi5) (1899) und Dale6)  (1900) ferner bestatigt. 

Der sogenannte DistalexzeB in det spinalen Wurzelgegend kommt nicht,  wie im peripheren Nerven, einfach durch Faseraufteilung und folglich Ver‑

schmalerung des Kalibers zustande. Die Einschaltung des Wurzelganglions  muB dabei eine Rolle spielen ; umso komplizierter ist die Kaliber‑ und Zahlen‑

schwankung in diesem Gebiet. 

Um dem Problem, welches Kaliber der Faser zu dem DistalexzeB des  peripheren Nerven die innigste Teilnahme aufweist, n her zu treten, wurden  eingehendere Untersuchungen von N i s i m o t 0,35) S a s a o k a,48) T o m o n a g a62) 

und Otuka42) ausgefuhrt. Sie unternahmen die mikrornetrische Aufz hlung 

(4)

l(i4 ヲ*. A<,ki : 

der einzelnen Fasern und die Einteilung s mtlicher Fasern in Gruppen mit  je einem Mikron Abstufung. Peripherw rts  ndert sich nach Nisimoto  die Verteilung der einzelnen Faserkaliber folgendermaBen : es ist nicht ein‑

faches ,, tapering ", wie Sherrington5z) es bezeichnet hatte. Namlich das  Faserkaliber, welches sich peripherw rts vermehrt, betrifft nicht die klein‑

sten, sondern die mittleren Kaliber, und so erhebt sich bei der Verteilungs‑

kutve ein Tal zwischen zwei Gipfeln, die Gipfel hingegen werden distalw rts  flacher. Dies gilt aber nicht beim N. splanchnicus, N. vagus oder N. 

phrenicus nach der Untersuchung von Otuka, Tatesi59) und Tomonaga. 

Bei solchen Nerven, in denen die dtuneren Fasern stark tiberwiegend ent‑

halten sind, tritt der Kurvengipfel der gr6Beren Fasern kaum hervof und  die Kurve zeigt eine asymmetrische eingipflige Form. Bei solchen Nerven  geht die distalw rtige Schwankung auch nach demselben Prinzip vor sich,  indem aber die Summe der s mtlichen Faserr^ keine distale Zunahme auf‑

weist. 

In letzter Zeit ftigte I s i i eine verwirrende Bemerkurig zu unserer Kennt‑

nis hinzu, n mlich nach seiner Untersuchung bei der spinalen Wurzel der  Kr6te nimmt der Faserdurchmesser bei den einzelnen Fasern nicht immer  distalw rts stetig ab, aber die Faser kann einmal sich verschmalernd auf‑

teilen, ein anderes Mal durch ZusammenflieBen verdicken. 

Werkstoffe und Untersuchungsweisen. 

Die vorliegende Arbeit behandelt die Zahlen‑ und Kaliberverh ltnisse der  markhaltigen Fasern in dem spinalen Wurzelgebiet bei der Fledermaus,  Rhinolophus ferrum‑equinum Nippon Temminck, von 20,5g K6rpergewicht. 

Dem Tier wurde unter Chloroformbet ubung 10  4 Formalin ins Herz inji‑

ziert ; nach Abl6sung der Haut wurde es in der Formalinl6sung eingetaucht  gelassen. Unter der Fernrohrlupe 6ffnete ich den Wirbelkanal. Nach 2  Tagen kam das Material auf eine Woche in die Mtillersche Fltissigkeit,  dann wurden die Wurzeln herauspr pariert, welche auf Glasstab fixiert  weitere 3 Wochen in mehrmals gewechselter M u I I e r scher Flbssigkeit weiter  chromiert und dann in Zelloidin eingebettet, und schlieBlich in lOp dicke  Querschnittpr parate zubereitet wurden. Am Zervikalteil wurde der Schnitt  4 mm, an den anderen Teilen 6‑10mm von der Rtickenmarkfiache entfernt  genommen. An den Schnitten wurde nach Weigert die Markscheiden‑

farbung durchgeftihrt. 

Die s mtlichen Markscheidenfiguren wurden mit Abbeschem Zeichen‑

apparate auf Papier vergr6Bert gezeichnet, woran der Durchmesser des 

Markscheidenringes mit dem Zirkel und zwar je zwei Mal gemessen wurde, 

der kurzere und der langere Durchmesser, deren Mittelwerte, in Mikron 

umgerechnet, unten in den Tabellen und in den Variationskurven aufgestellt 

sind. 

(5)

tiber die  Kaliberverhaltnisse der Nervenf asern  bei der  1('1edermaus.  165 

Eigene Befunde. 

Tabelle I. 

Zahlenverhaltnisse der markhaltigen Nervenfasern von  Mikronkalibern in den spinalen Wurzeln. 

den  verschiedenen 

C1  C2  C3  C4  C5  C6  C7  C8  T1  T2  T3  T4  T5  T6  T7  T8  T9  TIO 

Tl l 

T12  L1  L2  L3  L4  L5  S1  S2 

1‑2 p  2‑3 Il  3‑4 p 

Vordere Wurzel. 

4 5p 5‑6p 6‑7p  7‑8/   8‑9 p  9‑10!1 

72  25  31  42  41  144  131 

1 76 

161  117  88 

23 7 

192  387  440  373 

36  30  53 

2 03  l 63 

309 

2 76 

387  73  87 

1 55 

358  396  475  298  175 

94  78  87  186  306  181  88  24 

29  19  7. 

27  78  23  2  2 

4  1  1 

7  3 

3  1 

51  51  31  49  64  34  12  24  16  15  56  94 

114  75  95  84  88  45  24  35  40  32  45  112 

167  156  155 

1 65 

109  106  74  82  80  109  60  132 

62  60  33  55  61  66  58  69  77  66  82  48 

7  8  5  3  11  4  5  10  5  9  20  204 

2  71  91 

163  139  40  20 

181  193  220  109  40 

114  177  155  73  22 

304  260  28  55  34 

96  52  3  15  13 

5  5 

1  18 

26  54  61 

41  29 

50  37 

8  16 

Surnme  473  357  422  1053  1186  1519  1235  1137  401  410  319  356  333  255 

1 73 

220  218 

23 l 

265  661  791  850  545  299   130  178  169 

Hintere Wurzel. 

(il 

C2 

1‑2/   2‑3/1  3‑411  4‑5 p  5‑6P 6‑7/   7‑8/l  8‑9 p  Summe i 

 

timme 

beiden  d,  

W. 

: 4 l 

277 

,F:)O,*) 

706 

,1 4 7 

29*i 

l O,', 

171 

5X 1 7 

1 06 *13 

3  1 

1172  1604 

164,・, 

1 96 l 

(6)

166  '11. Aoki : 

C3  C4  C5  C6  C7  C8  T1  T2  T3  T4  T5  T6  T7  T8  T9  TIO  T11  T12  L1  L2  L3  L4  L5  S1  S2 

[ 1 2// 2 3// 3=4ps 4‑5p 5‑6p 6‑7p 7‑8p 8‑9// 

487  233 

1 84 

115  408  447 

500  419  527  906  1002  897 

199  202  227  580  511  415 

87  101 

l 28 

317  316  241 

48  77  110 

1 88 

163  89 

11  26  60  84  49  23 

4  3  8. 

11  3 

544  316  226  398  372  253  233 

1 74 

178  182  416  336 

371  102  91  126  138  91  155  111  139  101  174 

43 1 

182  38  43  73  48  29  39  33  63  41  55  240 

56  30  9  18  30  18  12  18  23  13  31  72 

7  3  3  6  7  4  1  3  6  4  9  21 

379  390  409  519  219 

634  569  310  553  389 

492  451  218  194  195 

277  275 

1 03 

29  42 

44  75  15  3  3 

157 234 32 1 O  131 

59 89 21 2 

48 

Summe 

1338  1062  l 244 

2200  2400  2112  1170  489 

3 72 

621  595  396 

44 O 

339  415  341  685  1100  1826  1761  1055  1298  848  566  219 

Summe d. 

beiden W. 

1760  2115  2430  3719  3687  3249  1571  899  691  978  928  651  613  559  633  571  950  1761  2617  2611  1600  1590  978  744  388 

1) Vordere Wurzeln. 

Zervikalteil : das Kaliber der Wurzelfasern schwankt zwischen 1‑10p. 

Die Verteilungskurve stellt mit Ausnahme von C8, eine zweigipflige Kurve  dar ‑ Gipfel an 2‑3 p und 4‑5 p Fasern. Die gr6Beren Fasergruppen stellen  die h6heren Gipfel dar, ausgenommen C1, C2 und C7. C8 bildet nur eine  eingipflige Kurve, deren Gipfel an 2‑3 p steht, was hier den Ubergang zum  Brustteil andeutet. 

Brustteil : Kaliber der Fasern 1‑8p. Kurvenform eingipflig, Gipfel an  3‑4p, mit Ausnehme von T11, T12, wo zweigipflige Form gebildet ist, T11  l‑2p und 4‑5p, T12 3‑4p und 5‑6p. 

Lendenteil : Kaliber der Faser 1‑8 p ; wie es schon in den letzten Brust‑

segmenten angedeutet ist, treten in den oberen Lendensegmenten in der 

Variationskurve auch zwei Gipfel auf, welche an 2‑3/J und 4‑5p stehen, 

wobei der letztere in H6he uberwiegt, der tiefste Punkt an 3・‑4 p liegt. In 

den unteren Lendensegmenten tritt nur ein Gipfel auf, was sich in den 

(7)

ber die Kaliberverhaltnisse der Nervenfasern bei der Fledermaus. 

4()() 

UO 

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167 

(8)

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Mikron‑Kaliber in den hinteren Wurzeln. 

VO rl  ver cliic*drtncm 

(9)

Ober die Kaliberverhaltnisse der Nervenfasem1)ei der Fledermaus. 169 letzten Lendensegmenten wieder zu zwei vermehren wilL・

2)Hintere W皿zeln.

   Alle Wurzeln stellen je eine asymmetrische nach der kleineren Seite geneigte eingipfiige Kurve dar.:Kaliber der Fasem1−9/ズ,Modalwerte am Halsteil an2−3μ,am Brustteil an1−2μ,ab T12fast ausnahmslos wieder

2−3μ.

Vergleich mit anderen Tier6n.

   Die Zahlenwerte,die von den verschiedenen Autoren bei den verschie−

denen Tieren angegeben wurden,stelle ich in der Tabelle unten auf.

TabeIle  II.

   Nervenfaserkaliber bei den verschiedenen Tieren nach den verschiedenen Autoren.

Vordere Wurzel.

Seg.       Grenze i Mode lSeg・Grenze          Mode

Frosch(H i r a r a)

Kr6te(Nakashima)

Kr6te (I s i i)

Kaninchen(T a k a h a s h i)

Kεしtze(T a,k a,h a sh i

     u.Nakashima)

Hund (T a k a h a s h i)

Affe(H ag gqvi st)

Menschen(Swensson)

Fledermaus(Aoki)

 3  3  3

C7 C7 C5 C7 C7 C7

 1−18μ    4μヲ   11μ

1丁16μ 7μ, 11μ H9μ 7−8μ,10−11μ1 1−25μ 6μ, 16μ1

 1−23μ    7μ,    18μ

      l

 1一一20μ   4μア   14μ  

障鑑1二訟11二畿1

140μ2−3μ,4−5μ1

 7  7  7

T5 T3 T4 T4 T4 T4

1−16μ   3μ,

1−17μ    5μ,

1−17μ 4−5μ,

1−17μ    2μ,

1−25μ 4μ,

12μ 12μ 9−10μ

11μ 15μ

H6μ 2μ, 11μ

1−13μ 2−3μ, 9−10μ 1−11μ  2−3μヲ  8−9μ 1−8μ      3−4μ

      

Frosch(Hirara)     l

      

Kr6te(Nak呂shim&)  

Kr6te(lsii)   i

Klaninchen(T a k a h a s h i) l

Katze(Takahashi l

     u.Nakashima)

Hund (T a k a h a s h i)

Afre(H agg(l v i st)    l

Mensch〔・H(SWenSS()n)l

       Fledermとしus(Ao k1)    

Seg.

10 10 10

L6 L6 L6 L6 L5 L2

I      I

 Grenze  1−19μ     

1−17μ

 1−19μ        11−29μ l1−27μ    

1一一21μ

…143!ε  114μ

 1一一8!ε

Mode Se創GrるnzeI

_  

Mode

5μ,

 7μ,

7−8μ,

6μフ  7μア

5μ,

3−4!ε,

2一一一3μ,

2−3μ,

 12μ  14μ 10−11μ  21μ  21μ  15μ 10−11μ

8 μ 4

S2 S2 S2 s2 s2 s2

 1−25μ   3μ,

    1−26μ3μ,

      

1−19μ13μ・

i1−11川23!ど,

213μ 3

4! ,

1『』一8μ 2摺μ,

13μ 18μ  14μ

8 9!ε

1〔)一11!弓

4−5μ

(10)

l 70  'T. Aoki : 

Hintere  Wurzel . 

Frosch (H i r a r a)  Kr6te ( a k a sh i ma)  Krbte (Isii) 

Kaninchen (T a k a h a s h i) 

Katze (Nakashima)  Hund (Takahashi) 

Fledermaus (A o k i) 

Seg.  Grenze  Mode 

3  3  3  C6  C7  C6  C6 

1‑19/  

1‑20/  

1‑18/  

1‑19/k  1‑241   1‑18/  

1‑10/1 

7/4, 111   i 5/ , 10p  5‑6P, 9‑10// 

31  

5 !‑L 

41! 

2‑3 1  

Seg.  ! Grenze I 

Seg. 

10  10  10 

L6  L6  L6  L2 

Mode 

Frosch (H i r ar a)  Kr6te (N a k a s h i m a)  Kr6te (Isi i) 

Kaninchen (Ta k a h a s h i)  Katze (Nak ash i ma)  Hund (T akahashi) 

Fledermaus (A o k i) 

T4  T3  T3  T5 

1‑15 p  1‑15/  

1‑14 p  1‑17 p  1‑20/1  I 19/l  1‑8/1 

5/!, 12p  41 , 10p  4 5p, 6‑7p 

3l/ 

511  3 p  1‑2/  

Grenze  1‑19 p  l‑16// 

1‑14l/ 

1‑23/4  l‑28/t  1‑19/4  1‑8/  

Mode 

71!,  31 ,  3‑41!, 

3  

6 p  3 p 

131   11l   7=8/4 

2‑ 3/  

Seg. 

s2  s2  s2  s2 

Grenze 

1‑26/1  1‑18/J  1‑19/c  1‑9 p 

Mode 

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5l/ 

3l/ 

P  11  4 

Die Grenzen der Durchmesser schwanken nach den Tieren ziernlich und  sind beim Kaninchen und bei der Katze besonders gr6Ber, am kleinsten bei  der Fledermaus, dann folgt der Mensch, also ganz unabh ngig sowohl von  der Tierart als auch von der K6rpergr6Be. Die Modalwerte der zwei Arten  Fasern bei den einzelnen Tieren weisen bei einem gegebenen Tiere keinen  Zusammenhang mit dem Wert der gr6Bten Fasern desselben Tieres auf. 

Was die Gipfelzahl der Variationskurve der verschiedenen Fasern anbelangt :  in den vorderen Wurzeln werden immer die zwei Arten Fasern nachgewiesen,  ausgenommen die thorakalen Wurzeln bei der Fledermaus. In den hinteren  Wurzeln hingegen kann man auf er bei Frosch und Kr6te nur einen Modal‑

wert der Faserkaliber finden. 

Zusammenf assung. 

Ganz tibereinstimmend mit den Befunden bei den anderen Tieren ent‑

halten die vorderen Wurzeln die Fasern minder in Zahl gegentiber den  hinteren, und bezeichnen sich mit den Fasern vom gr6Beren Kaliber. Mit  anderen Tieren verglichen, sind der gr6Bte Wert und der Modalwert der  Vorderwurzelfasern bedeutend kleiner. Auffallend ist es auch, daB die  Variationskurve der Faserkaliber in dem Brustteil nie zwei Gipfel aufweist. 

lhr einziger Gipfel steht an 3‑‑4//. Das gr6Bte Faserkaliber weicht nicht 

sehr von dem des Affen, des Menschen und des Frosches ab, ist aber viel 

kleiner als das der Katze, des Hundes und des Kaninchens. Eigentumlich 

(11)

tJber die Kaliberverhaltnisse der Nervenfasern bei der Fledermaus.  171 

ist, daB bei diesem letzteren Tier die kleinere Fasergruppe immer bei allen  Segmenten in gr6f erer Menge enthalten, also der linke Gipfel h6her als der  rechte ist. 

Bei den hinteren Wurzelfasern stellt deren Verteilungskurve eine asym‑

metrische eingipflige Kurve dar, der Modalwert ist im Vergleich mit anderen  Tieren nur ein bif3chen kleiner und weist keinen groBen Unterschied auf. 

Die Ein‑ oder Zweigipfligkeit ist nicht als wesentlicher Unterschied zu  betrachten, sondern es kommt die erstere durch die allgemeine Verschiebung  der Kaliber nach der kleineren Seite zustande, n mlich verschmilzt der  rechte Gipfel, sich nach links verschiebend, mit dem linken. 

Also bedeutet die Ein‑ und Zweigipfligkeit keinen Unterschied der Eigen‑

schaften der Nerven. Wesentlich kommt die verschiedene Kurvenform in‑

folge der verschieden groBen Differenz zwischen den zwei Fasergruppen  zustande. Auch w re es ein Unsinn, nach der Dicke der Fasern ihre physio‑

logische Aufgabe zu ermessen, was auch von Seite der Physiologen hervor‑

gehoben worden ist. Aber was bedeutet die ilberraschende Kleinheit der  Faserkaliber bei der Fledermaus ? Der Tatsache entgegen stehen die Be‑

funde bei meiner Untersuchung uber die Kaliber der Muskelfasern bei dem‑

selben Tier, welche ich in dem folgenden Teil auseinandersetzte. 

II. Teil 

Uber die Korrelation der Kaliber von den Muskelfasern  und den mnervrere rden Nervenfasern. 

Historischer Uberblick. 

A) Zahlenverh ltnisse bei den Muskelfasern und den in‑

nervierenden Nervenfasern. 

Das Problem wurde seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts vielfach  behandelt, namentlich durch Reichert44) (1851) bei den Brustmuskeln des  Frosches, durch Kuhne und Frey29) (1868) bei verschiedenen Tieren. Die  letzteren behaupteten, daB die relative Zahl der Nervenfasern sich mit der  H6he der Tierreihe vermehrt, was aber von T e r g a s t60) (1873) negiert wurde,  welcher die Meinung  uBerte, daB der relative Reichtum an Nervenfasern  nicht von der Tierreihe, sondern von der Wirkungsweise der Muskeln ab‑

h ngig zu sein scheint. Spater untersuchten die Frage Bors3) (1926) beim  Menschen, Ibayashi21) (1927) bei der Ratte, beide mit dem N. abducens und  M. rectus lateralis, O d a c h i37) (1936) bei der Katze an den Kehlkopfnerven  und ‑muskeln. Dann trat die Untersuchung einen schwereren Weg an, da  n mlich die Faserenumeration bei den gefiederten Muskeln nicht so leicht  wie bei den parallelfaserigen Muskeln ausfuhrbar ist, und so wurde die  Untersuchung bei den Extremitatenmuskeln zeitweilig dahingestellt. Erst  von M i hara32) wurden die Nn. masticatorii und die Kaumuskeln der Unter‑

suchung unterzogen, und nachher von Oshima41) die verschiedenen Extremi‑

(12)

172 '1'. Aoki : 

tatenmuskeln mit den zugeh6rigen Nerven sten, und die Resultate schlossen  sich im groBen und ganzen der Tergastschen Auffassung an. 

B) Kalibermessung der Muskelfasern. 

i) Die Grenzen der Muskelfaserkaliber. 

Der gr6Bte und kleinste Wert der Muskelfasern wird von den Autoren  folgenderma.Ben angegeben : Toldt61) (1884) 15‑50p, St6hr55) (1915) l0‑100p,  Hoffmann20) (1877) 12‑60/!, Rauber43) (1923) 30‑70/1, K61liker26) (1850)  11‑67p., Ziegler66) (1898) 15‑55/1, Halbanl4) (1894) 10‑100p, Bowman4)  (1840) 40,6‑130,2P (s mtlich beim Menschen), Bowman bei den S ugetieren  22,7‑130,2p, neuerdings Hauckl6) (1900) beim Menschen durchschnittlich 

37,8‑61,3/4. 

ii) Das Faserkaliber bei den versc,hiedenen Muskeln. 

B o w m a n (1840) berichtete uber die Kaliberverschiedenheiten der Muskel‑

fasern nach den Tierstufen, K61liker (1850) vermerkte hingegen die Dicken‑

verschiedenheiten bei einem gewissen Tier nach den Muskelarten, was letz‑

teres von Sch fer49) (1882) wiederanerkannt wurde. Toldt (1884) nahm  die beider* Angaben ,a n ; l l mlich es hzinge sowohl von den Tierarten als  auch von den Muskelarten ab. Er bemerkte schon, daB die Gesichts‑ oder  Hautmuskeln schw chere Faserkaliber als die der Extre̲mitaten aufweisen. 

Ferner bewies Schwalbe beim Frosch, K61liker27) beim Menschen,  daB die Kopf‑ oder Augenmuskeln viel feiner in Kaliber als die Rumpf‑

oder GliedmaBenmuskeln sind. 

Mayeda31) (1890) erkannte dies bei den Tieren an und stellte fest, daB  die Muskulaturen nach der Kaliberst rke zuerst als GliedmaBenmuskeln,  dann Rumpfmuskeln und zuletzt Kopfmuskeln anzuordnen sind. Fhr die  meisten oben erw hnten Fasermessungen wurden an beliebig erw hlten  Muskelfasern die kleinsten und die gr6Bten sowie die Mittelwerte bestimmt. 

Neuerdings fuhrten Oshima41) (1937), Tsuruyama64) (1937) und Miha‑

ra32) (1937) die Mikrometrie der s mtlichen Muskelfasern bei den verschie‑

denen Muskulaturen der Katze aus und bestatigten die oben angegebene  Reihenfolge der Muskulaturen an den Modalwerten der Durchmesser von  s mtlichen Fasern. 

In letzter Zeit maB Hayashil7) (1941) beim menschlichen Foetus die  Querschnittareale der Augenmuskelfasern und bemerkte, daB das Faserkaliber  beim m nnlichen meistenfalls etwas starker als beim weiblichen Geschlecht  vom gleichen Alter ist, und mehr die individuellen Verschiedenheiten, weniger  den Unterschied zwischen den beiden Seiten erkennen laBt, was andeutet,  daB der Befund nur als Folge des Gr6Benwachstums zu betrachten sei. 

iii) Unterschied je nach den Tierarten 

Nach der Angabe von Bowman4' (1840) sind die durchschnittlichen  Faserkaliber am gr6fiten beim Fisch und am kleinsten beim Vogel. Dies  wurde von Mayeda=u> (189O) bestiitigt und die Tiere nacll dem Muskelfaser‑

kaliber angeordnet : Fisch. Frosch, Salamander, Schlange, Eidechse, Maus, 

(13)

i bor dlc KalibcrveT.'11 iltnisti'e dcr Nc}rvc ni:as.'ern l̲)c i der l+'1edr}rm2lus.  17'  *; 

Vogel. Bei dem crsteren ist da  Muskelfaserkaliber um das 4 fach gr6Ber  als bei dem letzteren. O n03 ) (1937) untersuchte die spinalen Wurzelfasern  bei verschiedenen T̲ieren (Mensch, Rind, Katze, Hund, Huhn. Schlange,  Eidechse, Schi]dkrote, Aalmolch. Krote, Frosch. Haifisch, Roche, Aal, Karpfen,  Kugelfisch, Flunder, Neunauge) und bemerkte, daf3 die Kalibergrenzen breiter  beim Fisch als beim S ugetier, und beim Vogel viel kleiner als beim S uge‑

tier sind. 

Rollett46) (1889) bemerkte, daB die Muskelfasern bei der Fledermaus  auffallend fein sind, zihnlich denen des Vogels. 

iv) Dickenverh ltnisse der Muskelfasern gegentiber denen  der innervierenden Nervenfasern. 

Das Problem wurde bisher haupts chlich in unserem Institut behandelt,  n mlich von Odachi37) (1936) bei den Kehlkopfmuskeln, Mihara32) (1937)  bei den Kaumuskeln, Tsuruyama64) (1937) bei den Extremitremitatenmus‑

keln, Oshima41) (1937) bei den ubrigen verschiedenen Muskeln, und zwar  s mtlich bei der Katze. Ihre Resultate stelle ich in der Tabelle 111 auf. 

Im ganzen betrachtet, I uft die Dicke der Muskel‑ und der Nerven‑

fasern einander parallel, nur das Resultat von O d a c h i37) weist diese Ver‑

hziltnisse nicht ausgepr gt auf. 

Nakashi ma34) (1932) bemerkte aber auch den Parallelismus der Muskel‑

und Nervenfaserkaliber bei der Kr6te und der Katze. Tomonaga62) (1939)  bestatigte den Parallelismus der Muskel‑ und Nervenfaserkaliber bei den  Kehlkopfmuskeln und Kehlkopfnerven : n mlich das gr6Bere Kaliber der  Muskelfasern bei den ziuBeren Kehlkopfmuskeln und gleichzeitig bei den in‑

nervierenden Nervenfasern gegenuber den schw cheren Muskel‑ und Nerven‑

faserkalibern bei den inneren Kehlkopfmuskeln. 

Technische Bemerkungen. 

Das in 10  Formalin fixierte Material wurde als Zelloidinschnitte zu‑

bereitet und nach van Gieson gefarbt. Die Muskelfasern wurden an der  Mitte des Muskelbauches quergeschnitten. Die Querschittfiguren der zur  Untersuchung ausgew hlten Fasern‑namlich der im Gesichtsfeld nach  AugenmaB ftir die gr6Bten, mittleren, und kleinsten gehaitenen Fasern, je  10‑20‑wurden auf Millimeterpapier mit dem Abbeschen Zeichenapparat  aufgezeichnet. An der Zeichnung wurden die Areale gemessen und berechnet. 

Eigene Befimde. 

Die Resultate stelle ich unten in Tabelle 111 auf. 

Die in der unteren Tabelle aufgestellten Zahlenwerte sind entnommen : 

der gr6Bte Wert von der gr6Bten, der Mittelwert von der mittleren, und 

der kleinste von der kleinsten Kalibergruppe. . 

(14)

1 74 

M. 

M. 

M. 

M. 

QuerSChnittSareale 

rectus bulbi sup. 

rectus bulbi inf. }  rectus bulbi med. ,  rectus bulbi lat. 

M, intercostalis ext. 

M. rectus abdominis  M. triceps brachii  M. pectoralis major  M. gastrocnemius 

M. orbicularis oris  M. orbicularis oculi  M. rectus bulbi sup. 

M. rectus bulbi inf,  M. reetus bulbi med. 

M. rectus bulbi lat. 

M. Iev. palp. sup. 

M. intercostalis ext. 

M. rectus abdominis  M. biceps brachii  M. pectoralis major  M. gastrocnemius 

M. 

M. 

M,  M, 

'r. Aolii : 

Tabelle I I I. 

der Muskelfasern in den  Kr6te. 

Max. qmm Min. qmm  o,00330 o,oo0080  o,00256 o,oo0033  o,00307 o,oo0175  o,o0185 o,oo0079 

0,00365  0,00379  0,00667  0,00608  0,00948 

Max. qmm 

0,00230  0,00166  0,00165  0,00130  0,001 12  0.00187  0,00183  0,00219  0,00344 

0,000223  0.000236  0,000191  0,000284  0,000852 

Mensch. 

Mi . qmm 

0,000054  0,000064  0.000127  0.000121  0,000073  0,000118  0,000086 

verschiedenen 

Mittel qmm  0,00104 i 

0,00111  0,00153  0,00125  0,00100  0,001 O1  0,00146  0,00182  0,00518 

Mittel qmm  0,000446  0,000357  0,000526  0,000309  0,000402  0,000392  0,000450 

Muskeln. 

Max. : Min. 

4125 : 100  7664 : 100  1754 : 100  2353 : 100 

0,000185  0,000271  0,00419 

0,00281  0,00328 

0,000462  0,000169  0,000520 

0,00136  0,00182 

1636  1605  3492  2140  1112 

M**. :  4243  2614 

l 299  1074  1525  1584  2125 

100 

1 OO 

100  : 100  : 100 

Min. 

: 100  : 100  : 100  : 100  : 100  : 100  : 100  1183  1269 

100  100  0,00124 

0,00161  0,00165 

906 :  1662 

630 :  100  100  100 

Max. qmm 

Katze. 

' Min. q]  qmm  1* Mittel qmm  Max.  : Min. 

orbicularis oris  orbicularis oculi  rectus bulbi sup. 

rectus bulbi inf. 

0,00357  0,00348  0,00107  0,00101 

0,000123  0,000105  0,000033  0,000065 

0,001 61  0,00153  0,00040  0,00072 

2902 : 100 

3314 : 100 

3203 : 100 

1561 : 100 

(15)

M. 

M. 

Uber die  Kaliberverhaltnis '̲e 

rectus bulbi med. 

rectus bulbi lat. 

obliquus bulbi sup. 

Max. qmm 

0,00105 

0,00090 l 

0,00075 

der Nelvenfascl n bel ber 

Min. qmm 

0,000040 

0,000024 :  0,000035 

iM:ittel 

l 'ledermaus. 

M. 

M. 

intercostalis ext. 

rectus abdominis 

qmm  Max. :  Min. 

17t5 

0,00413  0,00481 

0,000593  0,000335 

0,00047  0,00031  0,00033  0,00220  0,00205 

2651 :  3720 :  2163 :  696 :  1435 : 

100  100  100 

l OO 

100  M. 

M. 

M. 

triceps brachii  pectoralis major  gastrocnemius 

0,00527  0,00615  0,00636 

0,000967  0,000504  0,000925 

0,00245  0,00287  0,00312 

544 :  1200 :  687 : 

100  100  100 

Fledermaus. 

Max.  qmm 

M. 

M. 

M. 

IL!r  IVl' 

M. 

M. 

IVI. 

orbicularis oris  orbicularis oculi  rectus bulbi sup. 

‑‑* ‑ *‑ ‑11‑  i‑‑1'  recLu ; L)uiVl 1111'  rectus bulbi lat. 

longissimus dorsi  rectus abdominis 

0,000215  0,000352  0,000109 

" "^"+ ",  v,vvvlol  0,000236  0,000665  0,000923 

M. 

M. 

M. 

biceps brachii  pectoralis major  gastrocnemius 

0,00115  0,00142  0,00032 

Min. qmm 

0,000045 

l 0,000112 

0,000017 

" "^^^' '  v,v"vv* t  0,000014  0,000061  0,000054  0,000170  0,000200  0,000087 

Mittel qmm  0,000159  : 0,000155  0,000046   ^,+n Q1 

",""""** 

i 0,000056  0,000197  0,000220  0,000753  0,000823  0,000208 

Max. : Min. 

475 : 100  314 : 100  626 : 100  1 Qn9 . I nn 

*""" . *"" 

1697 : 100  1099 :  1699 :  676 :  710 :  370 : 

1 OO 

100  100  100  100 

Sieht man die Tabelle durch, so fallt auf, daB die Kopfrnuskeln gegen‑

tiber den Rumpf‑ oder GliedmaBenmuskeln bei allen untersuchten Tieren  nicht nur bei den mittleren Fasern, sondern sowohl bei den gr6Bten als auch  bei den kleinsten, s mtlich das feinere Kaliber aufweisen. In gewissem  Grad kann man auch zwischen den Rumpf‑ und Extremitatenmuskeln  hn‑

liche Verhaltnisse erkennen. Was den Kaliberunterschied zwischen den  maximalen und minimalen Werten anbelangt, sind diese Verhaltnisse eher  umgekehrt aufgewiesen. Unter den einzelnen Tieren fallt die groBe Differenz  zwischen den gr6Bten und kleinsten Kaliberwerten besonders bei der Kr6te  auf. Unter den Tieren tritt die Kaliberdifferenz bei der Kr6te am gr6Bten,  bei der Fledermaus am kleinsten auf. Es scheint, daB je kraftiger die  Muskeln sind, desto gr6Ber der Maximal‑ sowie der mittlere Wert aufge‑

wiesen ist. Im allgemeinen betrachtet, ist kaum eine Reihenfolge der Tiere 

hinsichtlich des Faserkalibers anzugeben, nur weisen die Werte bei der 

Fledermaus uberall auBerordentlich kleine Zahlen auf, was der Feinheit der 

Nervenfasern bei diesem Tier gegentibergestellt vermuten laBt, daB zwischen 

den beiden Kaliberwerten irgend ein Zusammenhang bestehen mag. 

(16)

1 7C  'l . AOki : 

Z usammenf assung. 

1) Parallelismus der Dicke der Muskelfasern und der in‑

nervierenden Nervenfaserkaliber. 

Er ist in zweierlei Hinsicht nicht mehr zu leugnen : bei einem gege‑

benen Tier sieht man diese Vern ltnisse an den verschiedenen Muskeln,‑

den Gesichts‑, Rumpf‑ und Extremitatenmuskeln, und zweitens bei den ver‑

schiedenen Tierarten, z. B. besonders auffallend sind diese Verhaltnisse bei  der Fledermaus ins 'Auge zu fassen. 

2) Zweiartigkeit der Nervenfaserkaliber in den Nerven. 

In den peripheren Nerven sind hinsichtlich der Faserdicke immer zwei  Repr sentanten von Fasern, einer von der dickeren und einer von der  dtuneren Art, nachzuweisen. Dies ist in der vorderen Wurzel besonders  ausgepr gt zu sehen. Manchmal sind die zwei Arten aber schwer zu unter‑

scheiden, da wo die Kaliberdifferenz der beiden Arten Fasern einander nahe  rtickt, sodai  die Verteilungskurve eine eingipflige Form aufweist. Dennoch  mtissen die zwei Arten Fasern immer noch hier bestehen, nur sind sie  manchmal schwer auseinanderzuhalten, doch darf man noch nicht bloB aus  dem Zahlenwert des Faserkalibers eine Faser somatisch oder autonom  bestimmen, trotzdem sie gewiB prinzipiell eine kalibrige Eigenttimlichkeit  auf weist. 

3) Uber die Bedeutung des Kalibers der Nervenfaser. 

Das Problem ist schwer eindeutig zu behandeln. EinigermaBen h ngt  es, wie Schwalbe bemerkte, von der L nge der Fasern ab. Aber die An‑

gabe von Schwalbe ist, ' wie die Arbeit unseres Instituts beim Muskelast  und Hautast eines Nerven vergleichend konstatierte, nicht immer gultig. 

Auch, wie Ake Swensson56) (1938) bemerkte, laBt sich kein Zusammen‑

hang mit der K6rpergr6Be der Tiere auffinden, nur kann ich nach meiner  Untersuchung bei der Fledermaus die oben angegebenen zwei Grunds tze  nicht nur anerkennen, sondern betonend hier bestatigen. 

1)  2) 

3) 

4) 

5) 

Schrifttum. 

B i d d e r und V o I k m a n n : Die Selbstandigkeit des sympathischen Nervensystems,  Leipzig (1842) : 76. Zit. n. Hziggqvist. 

B j 6 r kman und W o hlfart : Faseranalyse der Nri. oculomotorius, trochlearis und ab‑

ducens des Menschen und des N, abducens verschiedener Tiere. Z. mikrosk.‑anat. 

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(17)

Uber die Kaliberverhaltnisse der Nervenfasern bei ber Fledermaus. 177  6) D a I e, H. H. : On some numerical comparisons of the centripetal and centrifugal  medullated nerve fibres arising in the spinal ganglia of the mammal. J. Physiol. 25 

(1900) : 196. 

7) Eccles. J. C. & Sherrington, C. S. : Numbers and contraction‑values of individual  motor‑units examined in some muscles of the limb. Proc. roy. Soc. Lond., Series B. 

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8) Ehrenberg: Struktur des Seelenorgans. Berlin 1836. Zit. n. H ggqvist. 

9) E r I anger, J. & G a s ser, H. S. : The action potentials in fibers of slow conduction  in spinal roots and somatic nerves. Amer. J. Physiol. 92 (1930) : 43. 

10) F r e u d, S. : Uber Spinalganglien und Rbckenmark der Pe'tromyzon. Sitzungsber. k. 

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11) G askell, W. H. : On the structure, distribution and function of the nerves which  innervate the visceral and vaseular system. J. Physiol. 7 (1886) : 1. 

12) Gaule, J. und Lewin, Th. : Uber die Zahlen der Nervenfasern und Ganglienzellen  in den Spinalganglien des Kaninchens. Zbt. Physiol. 15‑16 (1896). 

13) H   ggqvist, G. : Faseranalyse der vorderen Spinalwurzeln des Macacus rhesus. Z. mik‑

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14) H a I b an, J.: Die Dicke der querges, treiften Muskelfasern und ihre Bedeutu̲ng. Anat. 

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15) H ardesty. I. : The number and arrangement of the fibers forming the spinal nerves  of the frog (rana virescens). J. comp. Neurol. 9 (1899). 

16) H a u c k, L. : Untersuchung zur normalen und pathologischen Histologie der querge‑

streiften Muskulatur. Dtsch. Z. Nervenhk. 17 (1900) Zit. n. H   g g q v i s t. 

17) H ayashi, A. : Histologische Messung der Augenmuskeln bei japanischen F6ten. Jap. 

J. of med. Sci. Anat. 9 (1941). 

18) H i r a r a, H. : Statistische Untersuchung tiber das Kaliber der gr6Beren und kleineren  sowie der autonornen Nervenfasern im spinalen Nerven. (Japanisch). Juzenkai Z. 

(Jap.) 40 (1935) : 3781. 

19) ‑ : Statistische Untersuchung tiber das Kaliber der Neryenfasern beim Frosch 

(Japanisch). Ibid: 39 (1934) : 3091, 3418 ; 40 (1935) : 3764. 

20) Hoffmann: Lehrbuch d. Anat. d. Menschen. (1877). Zit. n. ,Halban. 

21) I b ayashi, S. : tjber die Zahlenverhaltnisse zwischen den Nerveufasern des N. abducens  und Muskelfasern des M. rectus oculi lat. bei den Albinoratten. (Japanisch). Hok‑

kaido lgk. Z. 7 (1927) : 1797. 

22) I s i i, S. : Untersuchung Uber die Zahlenschwankung der markhaltigen Nervenfasern im  Gebiet der spinalen Nervenwurzeln bei der Krote. Jap. S! of med. Sci. Anat. 8 (1940) : 

1 93 . 

23) K a shiw a m u r a, T. : Uber die Zahlenschwankung der Nervenfasern im Verlauf des  peripheren Nerven. Japi. J. of med. Sci. Anat. 5 (1934) : 163. 

24) K ashiwamura, T., und O d a c h i, R. : Zahlenverhaltnisse der markhaltigen Nerven‑

fasern in der spinalen Wurzelgegend beim Formosa‑Affer^. Jap. J. of med. Sci. Anat. 

4 (1936) : I13. 

25) K i s s, F., und M i halik, V. P. : Uber die Zusammensetzung der peripherischen Nerven  und den Zusammenhang zwischen Morphologie und Funktion der peripherischen  Nervenfasern. Z. Anat. u. Entwgsch. 88, Heft 1‑2 (1929) : 112. 

26) K 6 1 1 i k e r, A. : Mikroskopische Anatomie. 2. Bd. 1. H lfte (1850). 

27) ‑ : Gewebelehre. 6. Auflage (1889). 

28) K o m a t s u, H. : Uber den UberschuB und Ausfall der Wurzelfasern beim Zusammen‑

flieBen der vorderen und hinteren Wurzel. Jap. J. of med. Sci. ̲Anat. 5 (19" 4) : 183. 

29) Ktlhne und Frey: Handbuch d. Lehre v. d. Geweben, von Stricker, Bd. I (1868). 

Zit. n. Tergast. 

(18)

178  T. Aoki : 

30) L a n g I e y, J. N. : The nerve fibre constitution of peripheral nerves and of nerve 

roots. J. Physiol. 56 (1922) : : 82. ・' 

31) M a y e d a, R. : Uber die Kaliberverhaltnisse der quergestreiften Muskelfasern. Z. Biol. 

27 (1890) : 119. 

32) M i h a r a, T. : Uber das Zahlenverhaltnis zwischen den Nerven‑ und Muskelfasern bei  den Kaumuskeln der Katze. Jap: J. of med. Sci. Anat. 6 (1937) : 289. 

33) : t ber die Zahlen‑ und Kaliberschwankung der markhaltigen Nervenfasern im  Verlauf der Kaumuskelnerven (Japanisch). Nagasaki lgk. Z. (Jap.) 15 (1937) : 10. 

34) N a k a s h i m a, K. : Statistische Untersuchung tiber die Gr6fle der spinalen Wurzel‑

fasern (Japanisch). Juzenkai Z. (Sap.) 37 (1932) : 1815, 1943, 2483, 2483 ; 38 (1933) : 3644. 

35) N i s h i m o t o, K. : Uber die Kaliber‑ und Zahlenschwankung der markhaltigen Nerven‑

fasern im Verlauf der peripheren Nerven ste. Jap. J. of med. Sci. Anat. 7 (1939) : 343. 

36) : Die S:chwankung der Verteilungskurven der Faser von jedem Mikron‑Kaliber  im Verlauf der Muskel‑ und Haut ste. Jap. J. of med. Sci. Anat. 7 (1939) : 373. 

37) O d a c h i, R. : Uber das zahlenm Bige Verhaltnis zwischen den Muskelfasern und den  innervierenden Nervenfasern bei den Kehlkopfmuskeln. Jap. J. of med. Sci. Anat. 

6 (1936) : 207. 

38) O n o, N. : tJber die Zahlenverhaltnisse der Nervenfasern der spinalen Nervenwurzeln  der Katze. Jap. J. of med. Sci. Anat. 3 (1931) : I ; 5 (1933) : 207. 

39) : Uber den Bau der Spinalwurzeln (Japanisch). Kaibo. Z. 10 (1937). 

40) O s h i m a. T. : Uber die Zahlenschwankung der markhaltigen Nervenfasern in der  Wurzel‑ bzw. Stammgegend des RUckenmarksnerven, bes. den plotzlichen Abfall d* r  Faserzahl beim ZusammenflieBen der beiden Wurzeln (Japanisc.h). Nagasaki lgk. Z. 

16 (1938) : 1387. 

: Zahlenverhaltnis zwischen den Muskel‑ und Nervenfasern bei der Innervation  41) 

des Muskelindividuums. Jap. J. of med. Sci. Anat. 7 (1937) : 59. 

42) O tuka, I. : Mikrometrische Studien uber die Myelinisation des N. splanchnicus major  bei der Katze. Jap. J. of med. Sci. Anat. 8 (1940) : 111. 

43) R a u b e r ‑ K o p s c h : Lehrbuch und Atlas der Anatomie des Menschen. Abt. I (1923) :  120. 

44) Reichert: Muller's Arch. (1851). Zit. n. Tergast. 

45) R e i s sner: Uber die Wurzeln der Rtckenmarksnerven des Menschen. Arch. R e i c h e r t 

und du Bois‑Reymond (1862). Zit. n. H ggqvist. 

46) R ollett, A. : Anatomische und physiologische Bemerkungen tiber die Wurzeln der  Flederm use. Sitzungsber. d. Wiener Akad., math.‑naturw. Cl. 98 Abt. 3 (1889). 

47) R o udanowsky, C. r. hebd. Acad. Sci. 59 (1864).‑De la structure des racines des nerfs  spinaux. Paris (1876). Zit. n. H ggqvist. 

48) Sasaoka. S. : Characteristika in den Kaliberverhaltnissen der Markscheide bei den  Muskel‑, Haut‑ und Gelenkasten. Jap. J. of med. Sci. Anat. 7 (1939) : 323. 

49) Sch fer: In Quain's Anatomy, 9. Ed. 2 (1882):119. Zit. n. Mayeda. 

50) S c h w a I b e, G. : tjfber die Kaliberverhaltnisse der Nervenfasern. K6nigsberg 1882. 

Zit. n. H ggqvist. 

51) S c h w a I b e und Mayeda : Uber die Ka,liberverhaltnisse der quergestreiften Muskel‑

fasern des Menschen. Z. f. Biol. 27 (1890) : 482. 

52) S h e r r i n g t o n. C. S. : On the anatomical constitution of nerves of skeletal muscles,  with remarks on recurrent fibres in the ventral spinal nerve‑root. J. Physiol. 17 

(1894) : 211. 

53) S i e m e r I i n g : Anatomische Untersuchung tiber die menschlichen Rtickenmarkswur‑

zeln. Berlin (1887). Zit. n. H ggqvist. 

54) S t annius, H. : Das peripherische Nervensystem der Fische. Rostock (1849). Zit. n. 

H ggqvist. 

(19)

Uber die Kaliberverhaltnisse der Nervenfasern bei der Fledermaus.  179  55) Stohr. Ph. : Lehrbuch der Histologie. (1915) : 99. 

56) S w e nsson, A. : Kaliberverhaltnisse in den vorderen Rtckenmarkswurzeln. Z. f. 

mikrosk.‑anat. Forsch. 44 (1938) : 187. 

57) T akahashi, J. : Statistische Untersuchung uber die Gr6Be der spinalen Wurzelfasern  beim Kaninchen (Japanisch). Juzenkai Z. (Jap.) 42 (1935) : 1445. 

: Statistische Untersuchung tiber die Gr6fie der spinalen Wurzelfasern beim  58) 

Hund. (Japanisch). Juzenkai Z. (Jap.) 41 (1934) : 2898, 3136. 

59) T a t e s i, S. : Uber das Verhalten der Nervenfasern des N. phrenicus in seinem Verlauf. 

Jap. J, of med. Sci. Anat. 8 (1939) : 31. 

60) T e r g a s t, S. : Uber das Verhaltnis von Nerv und Muskel. Arch. mikrosk. Anat. 9 

(1873) : 36. 

61) T o I d t : Lehrbuch der Gewebelehre. 3 Aufl. (1884). 

62) T o m onaga, T. : tJber die Kaliber‑ und Zahlenverhaltnisse der markhaltigen Nerven  in den verschiedenen Teilstrecken des N. vagus. Jap. J. of med. Sci. Anat. 7 (1939) : 1. 

63) T r e v i r anus, R. G. : Neue Untersuchung uber die organischen Elemente tierischer  K6rper. Bremen (1835). Zit. n. H ggqvist. 

64) T s u r u y a m a, K. : Vergleichende Untersuchung Uber das Zahlenverhaltnis der Muskel‑

und der Nerv*"nfasern bei verschiedenen Extremitatenmuskeln. Jap. J. of med. Sci. 

Anat. 6 (1937) : 249. 

65) U e n o, I. : tJber das Verhaltnis zwischen der Gr6Be und Funktion der Nervenfasern  (Japanisch). Nihon Gakujutsukyokai Hk. 1 1 (1936) : 114. 

66) Z i e g I e r, E. : Lehrbuch der speziellen pathologischen Anatornie. 2 (1898) : 24. 

67) Zotterman: Skand. Arch. Physiol. 77. Zit. n. H ggqvist. 

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