Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage! ... 3
Gottesdienste ... 5
Kindergottesdienst ... 7
Kinderseite ... 9
Rückblick: Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum ... 10
Neues aus der EKD ... 11
Einladung zum FrauenFrühstück ... 14
Einladung zum Gesprächskreis ... 14
Termine ... 17
Werden Sie Mitglied ... 18
Beitrittserklärung ... 19
So beginnt das Weihnachtsorato-rium von Johann Sebastian Bach. Für viele Menschen gehört es zu Weihnachten ebenso wie der Weih-nachtsbaum oder der Kirchgang am Heiligabend.
Können Sie sich vorstellen, dass es fast drei Jahrhunderte lang wohl christliche Gemeinden, aber kein Weihnachtsfest gegeben hat? Erst unter Kaiser Konstantin kam in Rom der Gedanke auf, der Geburt Christi einen eigenen Festtag zu weihen. Bei der Wahl des 25. Dezember spielte vermutlich eine Rolle, dass die heidnische Bevölkerung an diesem Tag die Geburt des „ unbe-siegbaren Sonnengottes“ (Sol in -victus) prachtvoll feierte. Dieser Kult stammte aus Syrien und hatte sich in Rom mit dem Kaiserkult ver-bunden - Kaiser Aurelius hatte ihn im Jahr 274 eingeführt. Indem die römischen Christen gerade diesen Tag als Festtag für die Geburt Christi wählten, wollten sie zum Ausdruck bringen, dass der Welt mit Christi Geburt die wahre Sonne auf-gegangen sei. „Ich bin das Licht der
Welt“, sagt Jesus Christus, „wer mir
folgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des
Lebens haben.“
In uns Menschen gibt es so etwas wie eine Sehnsucht nach Licht, nach der Sonnenseite des Lebens. Insbe-sondere dann, wenn man die Schat-tenseiten des Lebens kennt, selbst schon dunkle Zeiten erlebt hat. Wir sprechen in diesem Zusammenhang
auch z.B. vom „Licht am Ende des
Tunnels“ oder kennen ermutigende
Sprüche wie: „Nach jeder Nacht
kommt ein neuer Morgen“ oder „In jedes Dunkel fällt mal ein Licht“. So groß wie die Sehnsucht ist dem-entsprechend auch die Zahl der Ant-worten auf diese Sehnsucht: Religi-onen und Philosophien, Ideologien und Werbestrategien haben sich ihrer angenommen und preisen je-weils ihre Lichtbringer an.
Eine Antwort, oder besser gesagt die Antwort wird uns mit Weihnach-ten, mit der „heiligen Nacht“ gegeben. Den Hirten, den Außenseitern, den sog. Underdogs der damaligen Zeit, wird die Weihnachtsbotschaft zuerst verkündigt. Der Engel sagt ihnen:
Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage!
Rühmet, was heute der Höchste getan!
Lasset das Zagen, verbannet die Klage,
Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
Lasst uns den Namen des Herrschers verehren!
„Ich verkündige euch große
Freu-de.“ Und dabei weicht die Dun
kel-heit: „Die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie.“ Mit und in dem Kind von Bethlehem kommt der Licht-bringer zu den Menschen, damals wie heute.
Und aus diesem Kind - auf Weih-nachtsbildern oft als niedlicher klei-ner Knabe dargestellt - wird ein Mann, der das kommende Reich Gottes predigt und die Menschen er-mutigt, ihr Leben zu überdenken und es ganz und gar an Gottes Wort auszurichten. Er stellt ihr bisheriges Weltbild auf den Kopf, verdreht die Ordnungen, denen sie gehorchten und weist ihnen so einen Ausweg aus ihrem Elend, aus der Sackgasse eines stumpfen, ziellosen Daseins. Jesus bringt Licht in die Dunkelheit dieser Welt. Wer diesem Jesus ver-traut und ihm alles Hilfreiche zu-traut, bekommt Antwort auf die Frage nach dem Sinn und Ziel des Lebens. Wer diesem Jesus nachfolgt, macht die Erfahrung guter Gemein-schaft mit anderen, die den gleichen Weg gehen. Sie haben die Hoffnung und die Gewissheit, dass auf jede Nacht eine heller Morgen folgt.
Aus unserer Kultur ist Weihnachten überhaupt nicht mehr wegzudenken. Für viele Menschen ist es das wich-tigste Fest im Jahr. Wir merken das nicht nur an den intensiven Vorbe-reitungen darauf, sondern auch an den sehr vollen Kirchen am Heiligen Abend. Für die meisten Menschen gehört der Besuch der Christvesper einfach dazu: der Tannenbaum, die altbekannten Lieder, das Krippen-spiel der Kinder und natürlich die
vertrauten Worte des Weihnachts-evangeliums. Ich denke, auch das ist Ausdruck der Sehnsucht vieler Menschen nach Licht und Liebe, nach Geborgenheit und Zuwendung. Für alle gilt die Weihnachtsbotschaft, wie sie auch in diesem Jahr wieder
in den Kirchen zu hören ist: „Fürch -tet euch nicht! Siehe, ich verkün-dige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr.“
Der Heiland ist da - der heilt, was krank ist, der heilt, was zerbrochen und verletzt ist. Das ist die Bot-schaft von Weihnachten: Unsere Welt ist nicht nur von Unfrieden und Unheil erfüllt, in ihr ist auch das Heil erschienen - wie ein Licht nach lan-ger, dunkler Nacht! Wir können er-warten, ihm zu begegnen. In unserer Welt, in unserem Herzen. Darum sind auch wir eingeladen und dürfen einstimmen, wenn es wieder heißt:
Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage! Rühmet, was heute
der Höchste getan! Lasset das Zagen, verbannet die Klage, Stimmet voll Jauchzen
und Fröhlichkeit an!
Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gesegnete Adventszeit und frohe Weihnachten!
Ihre Pfarrerin
Gottesdienste
in der Kreuzkirche, falls nicht anders angegeben
3. Dezember 1. Advent 10.30 Uhr Gottesdienst
Er kommt!
10. Dezember 2. Advent 10.30 Uhr Gottesdienst
Seht auf! mit Besuch vom Nikolaus
17. Dezember 3. Advent 10.30 Uhr Gottesdienst
Freut euch! mit Abendmahl
mit Chor Polyphonia
15.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe
in schwedischer Sprache mit Pfr. Amstrup-Jacobsen
24. Dezember Heiligabend 16.00 Uhr Krippenspiel
Fürchtet euch nicht! in St. Michael
18.00 Uhr Christvesper
25. Dezember 1. Weihnachtstag 10.30 Uhr Gottesdienst
Vom Himmel hoch mit Abendmahl
7. Januar 1. Sonntag 10.30 Uhr Gottesdienst
nach Epiphanias mit Abendmahl
Das wahre Licht
14. Januar 2. Sonntag 10.30 Uhr Gottesdienst
nach Epiphanias mit Abendmahl
Gnade und Wahrheit und Kindergottesdienst
21. Januar Letzter Sonntag 10.30 Uhr Gottesdienst
nach Epiphanias mit Abendmahl
Die Herrlichkeit des Herrn
28. Januar Septuagesimae 10.30 Uhr Gottesdienst
Gerechtigkeit und mit Kindergottesdienst Barmherzigkeit
Im Anschluss an die Gottesdienste in der Kreuzkirche laden wir jeden Sonntag zum Gespräch bei Kaffee, Tee und Gebäck ein. Sie sind herzlich willkommen!
Über Kuchenspenden dazu freuen wir uns.
„ ...denn sie hatten sonst keinen Raum in der
Herberge.“ (Lukas 2, 7b)
Nicht allen Auslandsgemeinden geht es so gut wie uns, mit einem eigenen Grundstück, einer Kirche und einem Pfarrhaus. Die schwedischen evange-lischen Christen hier in Tokyo und Umgebung zum Beispiel haben das nicht. Dennoch wollen auch sie sich gerne zum Gottesdienst versammeln und feiern. Betreut werden sie vom schwedischen Reisepfarrer Mogens Amstrup-Jacobsen, der für die evangelischen Schweden in ganz Asien zuständig ist. In geschwisterlicher Verbundenheit öffnen wir gerne die Türen unserer Kirche: Für einen Gottesdienst (mit Taufe) in schwedischer Sprache am Sonntag, dem 17. Dezember um 15 Uhr.
Kindergottesdienst
An mehreren Sonntagen im Monat findet parallel zum Gottesdienst ein Kindergottes-dienst statt: am 14. und 28. Januar.
Eingeladen sind Kinder ab dem Kindergarten-alter. Wir feiern kindgerecht Gottesdienst, erzählen biblische Geschichten, singen, beten, malen, basteln und spielen.
Wir freuen uns auf Euch!
Nikolaus in Kreuzkirche
Am 2. Adventssonntag, dem 10. Dezember sind Große und Kleine herzlich eingeladen zum Familiengottesdienst (um 10.30 Uhr in der Kreuzkirche).
Ihr dürft gespannt sein auf die Geschichte vom Mädchen und dem Weihnachtslicht!
Krippenspiel
Ein Weihnachtsgottesdienst ohne ein Krippenspiel ist nur halb so schön! Besonders für Familien ist an Weihnachten der Gottesdienst, bei welchem das Krippenspiel aufgeführt wird, ganz besonders wichtig.
Es ist eine gute Tradition unserer beiden Gemeinden - Kreuzkirche und St. Michael - das Krippenspiel abwechselnd aufzuführen. In diesem Jahr wird das Krippenspiel in St. Michael stattfinden, mit Kindern und Jugendlichen aus beiden Gemeinden.
Daher laden wir alle interessierten Kinder und Jugendlichen ein, mitzuwirken, damit auch dieses Jahr das Krippenspiel zur Freude aller aufgeführt werden kann!
Die Proben finden statt am:
16. Dezember, (Samstag) von 10-11 Uhr, im Gemeindehaus Denenchofu 22. Dezember, (Freitag) von 15-16.30 Uhr, im Gemeindehaus Denenchofu 23. Dezember, (Samstag) bei Bedarf, von 10 -11.30 Uhr, in der Kirche St. Michael 24. Dezember, (Sonntag) Generalprobe, von 14.30 -15.30 Uhr, Kirche St. Michael Wer mitmachen möchte, melde sich bitte bei Frau Gabriel
Rückblick: Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum
Neues aus der EKD
Neue Perikopen-Ordnung: Mehr Frauen, mehr Altes Testament
Vor einigen Jahren wurde in Kirchen und Gemeinden - so auch bei uns in der Kreuzkirche - darüber diskutiert, ob die Perikopenordnung (Zusammen-stellung von Bibelabschnitten, die in den evangelischen Gottesdiensten zur regelmäßigen Lesung bzw. als Predigttexte vorgesehen sind) überarbeitet werden sollte. Es wurde eine „Erprobungsphase“ durchgeführt. Nun sind die Erprobung und die Revision abgeschlossen.
Auf evangelisch.de heißt es dazu: Die neue Perikopenordnung mit mehr Texten aus dem Alten Testament wird am 1. Advent 2018 mit einem Gottes-dienst in Wittenberg eingeführt.
„Es ist eine moderate Revision“, sagte Martin Evang vor der EKD-Synode. Er ist Theologischer Referent der Union Evangelischer Kirchen (UEK) und Geschäftsführer der Perikopenrevision. „Die neue Ordnung behält die sechs -jährige Reihe bei, aber so, dass Predigerinnen und Predigern nicht mehr zuge-mutet ist, ein ganzes Jahr nur Epistel-Texte zu lesen.“ Alttestamentliche Texte machen in der neuen Perikopenordnung nun ein Drittel der Texte aus,
und ihre Auswahl sei weniger dominiert „vom Schema Verheißung und Er
-füllung“, sagte Evang. Stattdessen komme „das vielfältige Zeugnis des Alten Testaments“ aus sich selbst heraus zum Tragen.
Die Menge der Texte aus dem Alten Testament in der Perikopenordnung wird damit etwa verdoppelt. Neu ist auch, dass Psalmen als Predigttexte in die Perikopenordnung aufgenommen wurde. Außerdem sind mehr Texte aufge-nommen worden, die die Rolle von Frauen in den biblischen Geschichten be-leuchten.
Neue Gottesdienstordnungen sind für den Nikolaustag und den Martinstag vorgesehen, um „kirchliches Brauchtum“ stärker mit aufzunehmen. Außer -dem gibt es neue Abläufe für Gottesdienste am 9. November und am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. In der neuen Ordnung sind für jeden Sonn- und Festtag nun zwei unterschiedliche Lieder vorgesehen. Dazu gab es die meisten Rückmeldungen aus den Landes-kirchen, sagte Evang, und verwies darauf, dass die Erarbeitung eines neuen Gesangbuches deshalb länger dauern werde als die Perikopenrevision.
Die bisherige Perikopenordnung galt seit 1978. Die „Neue Ordnung gottes -dienstlicher Texte und Lieder“ soll am 1. Advent 2018 mit einem Gottesdienst
in Wittenberg eingeführt werden. „Ich wünsche mir, dass Pfarrerinnen und Pfarrer sie nicht als ein Gesetz verstehen, dem sie blind folgen“, erläuterte
Evang, sondern sie als Hilfe und Klammer für die Gottesdienste nutzen. Die Freiheit, eigenständig zu fragen, was in den eigenen Gottesdiensten als Predigt und Lesung dran ist, bleibe erhalten.
EKD-Synode schloss sich den Beschlüssen der gliedkirchlichen Versamm-lungen einstimmig ohne Gegenstimme an.
aus: evangelisch.de
EKD-Synode
Vom 12. bis 15. November 2017 fand in Bonn die 4. Tagung der 12. Synode der EKD (Kirchenparlament) statt.
In einer Pressemitteilung hieß es dazu nach Abschluss der Tagung:
Mit einem Abschlussgottesdienst in der Erlöserkirche Bonn-Bad Godesberg ist am Mittwoch, 15. November, die 4. Tagung der 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende gegangen. „Die Synodentagung war ein wichtiger Schritt, um den Schwung aus dem Reformationsjubiläum
mitzu-nehmen“, sagte die Präses der Synode, Irmgard Schwaetzer. Das Refor -mationsjubiläum habe die Kirche verändert, sie offener gemacht und neue
Lust auf Theologie geweckt. „Die Diskussionen in Bonn haben uns vor Augen
geführt, wie viel Kreativität und Potential für neue Formen und Begegnungen
es auf allen Ebenen unserer Kirche gibt“, resümierte die Präses. „Das macht
mich zuversichtlich für eine Kirche mit Strahlkraft“.
Am Vormittag hatte das Kirchenparlament einen Beschluss zum Schwer-punktthema „Zukunft auf gutem Grund“ gefasst. Darin wurden wichtige Auf -gaben für die künftige Gestaltung der Kirche benannt: Neben einer Vertiefung der Ökumene und der Förderung innovativer Beteiligungsformen gehört dazu
auch die Weiterentwicklung zeitgemäßer Kommunikationsformen. „Die Frage nach Gott wird heute anders gestellt als noch vor zwanzig Jahren“, sagte
Schwaetzer.
Erste konkrete Projekte zur Lösung der benannten Aufgaben brachte die Synode bereits in Bonn auf den Weg. So beschloss die Synode, bis zur nächsten Tagung Strukturen für einen digitalen Aufbruch der Kirche zu ent-wickeln. Zudem stimmte die Synode zu, die Konficamps in Wittenberg auch künftig weiterzuführen. Wegweisend für die Zukunft der Kirche ist auch das Thema für die nächste Synodentagung: Im kommenden Jahr will sich
EKD-Synode mit den „Lebenswelten der Jugend“ beschäftigen.
Die Tagung in Bonn setzte aber auch politische Signale: So unterstrich die
Synode ihr Votum für den Familiennachzug von Geflüchteten. „Familie ist der
Raum, in dem Vertrauen wächst und in dem Menschen dauerhaft
Verant-wortung füreinander übernehmen“, heißt es in einer entsprechenden Er -klärung. Zudem forderte die Synode, legale Zugänge von Menschen nach Europa zu schaffen.
Einladung zum FrauenFrühstück
am Donnerstag, dem 7. Dezember um 9.30 Uhr im Pfarrhaus
Das Kirchenjahr - Feste, Gedenk- und Feiertage
Am 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr, Weihnachten wird immer zur selben Zeit gefeiert, Ostern und Pfingsten nicht. Und dann ist auch noch von einer neuen Perikopenordnung die Rede. Warum ist das so? Was hat es damit auf sich und was steckt dahinter? Was bedeuten die liturgischen Farben, welches Brauchtum in unseren Kirchen ist biblisch-christlichen Ursprungs, was davon nicht? Um diese Fragen wird es gehen an diesem Vormittag. Freuen Sie sich auf ein entspanntes Frühstück in adventlich-gemütlicher Atmosphäre.
Anmeldungen sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung zur Teilnahme.
Das Frühstück wird vorbereitet, wir bitten um einen kleinen Obolus zur Deckung der Unkosten.
Einladung zum Gesprächskreis
am Dienstag, dem 19. Dezember um 19 Uhr im Pfarrhaus
Verheissung und Erfüllung
Im Mittelpunkt stehen diesmal messianische Texte im Alten Testament. Wir wollen die alttestamentlichen Weissagungen, wie wir sie zu Weihnachten im Gottesdienst hören, gemeinsam lesen und danach fragen, welche Bedeutung sie für uns als Christen haben und wie wir sie - auch im Blick auf das Neue Testament, z.B. auf die Weihnachtsbotschaft - verstehen können. Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend in vorweihnachtlicher Atmosphäre!
Bitte bringen Sie Ihre Bibel mit!
am Dienstag, dem 23. Januar um 19 Uhr im Pfarrhaus
Japanischer Katechismus
Dieser Abend wird unter der Fragestellung: Was glauben japanische Christen? Wie sieht ein Glaubenskurs in Japan aus? und Was können wir vielleicht davon lernen? stehen.
sind aus jahrzehntelanger Gemeindearbeit in der Yuki no shita – Gemeinde in Kamakura erwachsen.
Als kleinen Vorgeschmack darauf lesen Sie hier - passend zur Weihnachtszeit - die Fragen zur Geburt Jesu Christi.
„2. Abschnitt: Sohn Marias und Sohn Josefs
Frage 102: Das Apostolikum bekennt, dass der Herr „empfangen durch den Heiligen Geist“ von der Jungfrau Maria geboren wurde. Glaubst du, dass das wirklich so passiert ist, dass unser Herr Jesus Christus durch den Heiligen Geist Mensch geworden und von einer Jungfrau geboren wurde? Das kann doch eigentlich gar nicht sein, oder?
Antwort: Menschlich gesehen ist das unmöglich. Auch innerhalb der christlichen Kirche nehmen viele Menschen an dieser Lehre Anstoß. Wir feiern an Weihnachten diese Geburt unseres Herrn Jesus Christus. Es ist das Fest der Geschichte von Gottes merkwürdiger Liebe, bei dem wir eine unmögliche Geburt des Sohnes Gottes von einer unverheirateten Frau feiern. Ohne dieses Wunder hätte die Welt diesen Segen nicht erhalten. Ich glaube mit einfaltigem Herzen, dass das Heilshandeln Gottes auf diese Weise begonnen hat: „Empfangen durch den Heiligen Geist“. Es ist die Gnade Gottes, die von außerhalb meiner Erfahrungswelt kommt.
Frage 103: Ist die Jungfrauengeburt eine Lehre oder lediglich ein Ereignis?
Antwort: Zuerst ist es ein Ereignis, das so geschehen ist. Die Bibel berichtet zunächst ganz schlicht, dass Jesus auf diese Weise geboren wurde. Zum anderen hat dieses Ereignis eine tiefe Bedeutung. Es hängt eng mit der Wahrheit über unsere Errettung zusammen.
Frage 104: Was ist das für eine Wahrheit?
Antwort: Unsere Errettung besteht darin, dass der Herr Jesus Christus für unsere Sünde am Kreuz gestorben ist und uns durch seine Auferstehung den Weg zum ewigen Leben eröffnet hat. Auch das sind Heilsereignisse, die mit unserem Herrn Jesus Christus geschehen sind. Es sind Tod und Auferstehung Jesu Christi des wahren Gottes und des wahren Menschen. Nur deshalb bringen uns diese Ereignisse das Heil. Wenn Jesus nicht wahrer Gott wäre, könnten diese Ereignisse keine wahre geistliche Bedeutung für uns haben. Wenn Christus nicht wahrer Mensch geworden wäre, dann könnte er nicht unser Stellvertreter sein. Damit der wahre Gott wahrer Mensch werden konnte, um uns so zu erlösen, wirkte der Heilige Geist an der Jungfrau Maria. So kann ich dieses gnadenvolle Wirken Gottes im Glauben annehmen.
Frage 105: Warum muss man diese beiden Dinge aussagen, die Empfängnis durch den Heiligen Geist und die Geburt von der Jungfrau Maria?
einer Mutter, die ihr Kind verlor. Auf diese Weise gibt sie Zeugnis ab von der Liebe Gottes, der seinen Sohn zu uns in diese Welt gesandt hat.“
aus: Tsuneaki Kato, Japanischer Katechismus, Verlag Hartmut Spenner, Kamen, 2. Auflage 2017
Wenn Sie nun neugierig geworden sind und mehr über diesen Japanischen Katechismus erfahren wollen, gibt es dazu die Gelegenheit beim Gesprächskreis im Januar. Sie sind herzlich eingeladen!
Geburtstage
02.12. Annerose Iwasaki
04.12. Karl Georg Hertle
08.12. Philipp Steck
08.12. Silke Conrad
15.12. Ferdinand Lechtape
20.12. Bernhard Glück
27.12. Wilfried Wunderlich
28.12. Yasushi Iguchi
02.01. Dora Kishita
14.01. Peter Babucke
16.01. Norbert Wiehl
19.01. Sandra Schill
22.01. Friedrike Steck
25.01. MaxTaro Nolting
30.01. Minori Osten
Termine
in der Kreuzkirche, falls nicht anders angegeben
Datum Zeit
02.12. Sa 13.00 Andacht
zur Eröffnung des Adventsbasars 03.12. So 10.30 Gottesdienst
07.12. Do 09.30 FrauenFrühstück 10.12. So 10.30 Familiengottesdienst
mit Nikolausbesuch 14.12. Do 18.00 GKR-Sitzung
19.30 Basarhelferabend
16.12. Sa 10.00 Krippenspielprobe im Ghs. Denenchofu 17.12. So 10.30 Gottesdienst mit Abendmahl
und Chor Polyphonia
15.00 Gottesdienst in schwedischer Sprache 19.12. Di 19.00 Gesprächskreis
22.12. Fr 15.00 Krippenspielprobe im Ghs. Denenchofu 23.12. Sa 10.00 Krippenspielprobe in St. Michael
24.12. So 14.30 Generalprobe Krippenspiel in St. Michael 16.00 Krippenspiel in St. Michael
18.00 Christvesper
25.12. Mo 10.30 Singegottesdienst mit Abendmahl 07.01. So 10.30 Gottesdienst mit Abendmahl
09.01. Di 19.00 GKR-Sitzung
14.01. So 10.30 Gottesdienst mit Kindergottesdienst anschl. Besuch der Sternsinger
21.01. So 10.30 Gottesdienst mit Abendmahl 23.01. Di 19.00 Gesprächskreis
28.01. So 10.30 Gottesdienst mit Kindergottesdienst
Anfang 2018 erwarten wir die Vorstellung der Bewerber*innen auf die Pfarrstelle.
Über die Termine der Gottesdienste, Gemeindeabende,
Werden Sie Mitglied
in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama
Die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama
besteht seit 1885. Sie ist ein
e „Freiwilligkeitsgemeinde“, d.
h.
Mit-glied wird man nur durch schriftliche Beitrittserklärung. Die
Ge-meinde finanziert sich ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen und
Spenden
–
nicht aus der deutschen Kirchensteuer!
Pro Familie oder Haushalt fällt ein gemeinsamer Beitrag an, dessen
Höhe das Mitglied selbst festlegt. Jeder getaufte Christ ist
will-kommen, Mitglied zu werden, mit welchem Beitrag auch immer.
Unser Budget ist bei sparsamster Haushaltsführung so angelegt,
dass wir pro Beitragszahler von etwa 10.000 Yen pro Monat
aus-gehen.
Darüber hinaus sind Spenden jederzeit willkommen!
Beiträge können jederzeit entweder bar an das Pfarramt
oder als Überweisung auf folgendes Konto bezahlt werden:
Bank of Tokyo-Mitsubishi-UFJ, Toranomon Branch futsuu kooza
„Doitsugo Fukuin Kyokai”, Konto Nr. 2507916
東京三菱 UFJ銀行、虎ノ門支店 独逸語福音教会 (普) 2507916
Beitrittserklärung
Hiermit melde ich mich (und meine Familie) für die Dauer meines (unseres) Aufenthaltes in Japan in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama an.
Für die Gemeindekartei gebe ich folgende Daten bekannt:
Name, Vorname geboren getauft Konfession
am* in am in
Anschrift:
Telefon:
Mobiltelefon:
e-Mail:
Ich bin bereit, einen monatlichen Beitrag von __________ Yen zu bezahlen.
Datum: _____________ Unterschrift: ________________
Der Gemeindebrief soll an mich (uns) per e-Mail Post
nach Hause geschickt werden.
Tokyo
–
Yokohama
K r e u z k i r c h e
P f a r r e r i n G a b r i e l e Z i e m e - D i e d r i c h K i t a S h i n a g a w a 6 - 5 - 2 6 S h i n a g a w a - k u 1 4 1 - 0 0 0 1 T o k y o J a p a n T e l e f o n ( 0 3 ) 3 4 4 1 - 0 6 7 3 e - M a i l z i e m e - d @ k r e u z k i r c h e - t o k y o . j p
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Gemeindebrief
Redaktion: Gabriele Zieme-Diedrich ([email protected]) Gestaltung: Cornelia Musashi ([email protected])
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