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両大戦間の日本青年運動小史

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(1)

両大戦間の日本青年運動小史

大 串 隆 吉

〈はじめに>1989年9月から11月はじめにかけてドイツのロストックに滞在し,

その後,ハンブルクのテールマン記念文庫,ビールヘルト大学,労働青年運動 史文庫を訪ね,青年運動史の資料を収集した。そのとき,持って行ったのが本 稿である。ロストック大学では,本稿をさらに要約した「Oberblick der japa−

nischen Jugendbewegung zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg」を K.HJahnke教授のゼミナールで報告する機会を得た。それは,ロストック大学 歴史学科発行の『Jugendgeschichte』Heft 12,1990に収録されている。本稿を 作成するにあたって,Dr. Olderdissen女史の添削を受けたことを感謝するし

だいである。なお,参考文献はつぎのとおりである。

 藤田秀雄・大串隆吉編『日本社会教育史』エイデル研究所 1984

 拙稿「青年労働者と労働者教育の実践(→−1932年地下鉄争議の場合」『青  年期教育研究』3号 1974

 上林貞次郎『大阪商大事件の真相』日本機関紙出版センター 1986

 拙稿「青年団自主化運動のあゆみ」『月刊社会教育』391号 1989年3月

 拙稿「日本共産青年同盟結成の経過と要因」「民主的青年運動の前進」「日本

 共産青年同盟の再建とその性格」(未発表)

(2)

Eine kleine Chronik der japanischen Jugendbewegung zwischen

    dem Ersten und Zweiten Weltkrieg

1.Die Jugendbewegung wahrend des demokratischen Erwachens in der    TAISHO−Epoche(1915−1928)

0

Die Jugend nach dem Ersten Weltkrieg Die Jugendpolitik

Die Selbstverwaltungsbewegung im Jugendverband Die kommunistische Jugendbewegung

Die demokratische Jugendbewegung schreitet fort Der Gesamt−Proletaische Jugendverband Japans

H Die Jugendbewegung in der groBen Wirtschaftskrise(1929−1933)

EinfluB der Weltwirtschaftskrise

Wiederaufbau des Kommunistischen Jugendverbandes Japans Fur die Interessen der werktatigen Jugend

Gegen den Angriffskrieg F丘rakademische Freiheit

皿.Die Jugend im Widerstandskampf gegen den Faschismus in Japan

   (1934−1945)

 1.Der Faschismus in Japan und auf dem Weg zum Zweiten Weltkrieg 2.Die Jugend im Widerstandskampf

1.Die Jugendbewegung wahrend des demokratischen

   Erwachens in der TAISHO−Epoche(1915−1928)

1. Die Jugend nach dem Ersten Weltkrieg

  Nach dem russisch−japanischen Krieg (1904−05) entwickelte sich Japan

schlieBlich unter dem、absolutistischen TENNO−System zu imperialistischen

Staat, der von einem Block GroBgrundbesitzern, dem Monopolkapital und dem

(3)

TENNO beherrschaft wurden und Uber dem der TENNO die absolute Macht

hatte. Den TENNO zu kritisieren, das war verboten.

  Ab 1925 durften Manner ab 25 Jahren wahlen. Vorher durften nur ab dem 25Jahren wahlen, die hohe Steuern bezahlen konnten. Das im gleichem Jahr geproklamirte Gesetz zur Wahrung der Offentlischen Sicherheit verbot, daB man sich gegen das TENNO−System oder das Privateigentum organisiert und auBert.

Weder die Erwachsenen noch die Jugend hatten politische Aktivitats・und Gedankenfreiheit.

  Die Manner muBten von 20 Jahren an f血r drei jahre Militardienst ableisten.

Die Menschen lebten unter dem halbfeudalistischen Familiensystem:Manner bis zu 2g Jahren und Frauen bis zu 24 Jahren konnten ohne die Erlaubnis des Vaters nicht heiraten. Die Mitglieder der Familie durften ohne die Erlaubnis des Familienvaters sein Wohnort nicht wahlen. Die Frauen hatten keine Ver−

m6gensrechte und kein Recht, sich scheiden zu lassen. Manner bis zu 19 Jahren und Frauen wurden verboten, an politischen Organisationen und Versam−

mlung, teilzunehmen.

  Das Bildungswesen hatte folgende Lifcken:Die Schulpflicht wurde 1907 von vier Jahren auf sechs Jahrn erh6ht. Nach der Mitteleschule und Oberschule konnte man Universitat besuchen. Frauen durften Universitat nicht besuchen,

da ihnen schon der Zugang zur Mittelschule versperrt war. Aber es gab eine h6here Madchenschule fUr Frauen. Ferner war da die Nachholberufsschule zur Weiterbiludung und die Berufsschule nach der Grundschule. Von dort gab es jedoch keinen亡lbergang zur Oberschule.1919 gab es lediglich ungefahr 10000 Studenten.1926 stieg ihre Zahl auf ungefahr Dreifach an.

  Die Mehrheit der werktatigen Jugend bis zum Alter vom 24 war in der Land−

wirtschaft beschaftigt.76.2%der Arbeiter waren jUnger als 29 und 66.8%der Albeiterinnen waren jUnger als 20 Jahre. Die Arbeiterinnen waren hauptsach−

lich in der Textilindustrie beschaftigt, Ihre Albeitzeit war sehr lang und Nach・

tarbeit war nicht ausgeschlossen. Deshalb wurden sie haufig Tuberkulose be−

fallen.1917 wurde die Nachtarbeit der Atbeiterinnen durch das Fabrikgesetz

verboten, aber prakziert wurde es erst 15 Jahren spater.

(4)

2. Die Jugendpolitik

  Die Regierung(Innenministerium und Kulutusministerium)erlieB 1915 eine Anordnung, daB die Jugend nach der Grundschule bis zu 20 Jahren in eine Jugendorganisation eintreten muBte, und 1918 sogar bis zu 25 Jahren, damit sie die militalische und b丘rgerliche Bildung der Jugend durchsetzen konnte. Die Organisation hieB :SEINEN−DAN oder SEINEN−KAI(Jugendverband). Alle werktatigen Jugendlichen im Dorf waren Pflichtmitglieder im Jugendverband, de−

ssen Vorsitzender der Grundschuledirektur oder der Gmeindvorsteher des Dorfes war, Der Jugendverband hatte also keine Selbstverwaltung, aber die Jugend hatte eine Chance, zusammen zu spielen und sich zu unterhalten.

  Die Regierung grUndete 1925 den DAINIHON・RENGO・SEINEN−DAN, den Dachverband der Jugendverbande GroB−Japans . Dann wurde versucht Jugend−

verbande in den Stadten zu organisieren. Die Vorstande dieses Dachverband in der Mehrheit BUrokraten waren.1927 grUndete die Regierung auch den DAI.

NIHON・RENGO−JOSHI・SEINENDAN, den Dachverband der Madchenverbande i

      

  GroB−Japans .    i

  Die Regierung baute…1926 das  SEINEN−KUNRENJO , das vormilltarische Jugendausbildungseminar im Bezirk auf, damit sie die Jugend unter 20 Jahren vormilitarisch erziehen konnte, Reserveoffiziere und Unteroffiziere leisteten die vormilitarische Ausbildundg so wie KriegsUbungen, Marsche, Die Schuler waren auch Mitglieder im Jugendverband.

  Die Jugend wurde nicht selbst aktiv, weil der Jugendverband oft die von der Gemeinde vorgeschriebenen Veranstaltungen durchftihren muBte, Daher akzep.

tierte die Regier11ng 1920 durch einen ErlaB; daB die Jugend in D6rfern und in kleinen Stadten das Recht haben konnte, die Vorstande des Verbandes zu wahlen, nicht aber die Leitungen in groBen Stadten, Kreisen und Prafekturen.

3. Die Selbstverwaltungsbewegung im Jugendverband

  Die Regierung hatte Erfolg, die Mehrheit der werktatigen Jugnd mit dem Jugendverband zu organisieren, aber die japanische Jungendbewegung wandte sich gegen die Regierung und das feudalistische und das militaristische System.

  Die Jugend in der NAGANO Prafektur bekam die Selbstverwaltung des

(5)

Jugendverbandes nicht nur im Dorf, sondern auch im Kreis und in der Prafektur.

  Die NAGANO prafektur liegt in Zentrum von Japan, Es gibt viele Berge und   TalkesseL Der groBte FluB entspringt hier. Damals waren viele Bewohner   in der Seidenzucht sowie im Reisbau tatig。 Es gab viele Garnspinnereien.

  Der SHIMOINA−Kreis liegt in Sud−NAGANO. Hier war die Jugend erst liberal und spater sozialistisch beeinfluBt. Sie bezeichnete Grundschuldirektor und Gemeindevorsteher als die altere Generation und behauptete, daB die altere Gen−

eration konservativ sei, dagegen sei die jangere Generation progressiv. Sie for−

derte das Wahlrecht fur alle Jugendverbandsleitungen sowie das allgemeine Wahlrecht. Ab 1919 bekamen die Jugendverbande die Selbstverwaltung, und 1921die Regionale Jugendverband SHIMOINAs.

  1921baute die sozialistisch beeinfluBte Jugend JIYU−SEINEN−RENMEI (der Freie−Jugendverein)und spater LYL(Liberal Young Lieg)zu ihrer Hauptorga.

nisation auf. Uber 200 Jugendliche traten in diesem Verein ein. Vorstande

dieses Vereins waren auch Vorstande des Regionalen Jugendverbandes SHIMOINAs. Der Regionale Jugendverband SHOMOINAs verlangte, daB der Dachverband der Jugendverbande in NAGANO die Selbstverwaltung bekommt.

Die regionalen Jugendverbande in anderen Kreisen waren auch dafur, und der Dachverband in NAGANO wurde ab 1923 nur von der Jugend verwaltet.

  Diese positive Jugendhaltung erschreckte die 6rtliche Verwaltung in SHIMOINA. Deshalb drohte sie dem Jugendverband:

Wenn die Jugend nicht konservativ wird, werden wir die Unterstuzung abbrechen! (Der Jugendverband bekam Unterstuzung von der Gemeinde.)1924 verhaftete die Pohzei alle Vorstande des Freien−Jugendvereins. Der Regionale Jugendverband SHIMOINAs kritisierte dies und erklarte:

cer Regionale Jugendverband SHIMOINAs ist gegen den Aufschwung des reaktionaren Gedankens. @Es behauptete:Der Jugendverband ist der werk−

tatigen Jugend und auch dem Volk geh6rig, deshalb darf der Jugendverband von BUrokraten und Militar nicht kontrolliert werden. Wir lehnen ab, von Leuten auBerhalb der Jugend geleitet zu werden. Der Jugendverband ist eine Bildung−

seinrichtung, die von der Jugend verwaltet wird.

  Die 6rtliche Verwaltung und die Polizei konnten die Jugendverb註nde nur in

(6)

einigen D6rfern konservativ andern. Der Regionale Jugendverband SHIMOINAs untersttitzte die von den progressiven Jugendlichen aufgebauten Freien−

Akademie (JIYU−DAIGAKU) , und war gegen das vormilitarische Jugendausbildungsseminar. Marxistische oder progresive Wissenschaftler, wie Kiyoshi Miki,Senji Yamamoto, hielten in der Freien−Akademie Vorlesungen.

  Kiyoshi Miki(1877−1945)ist bekannt als ein marxistisch beeinfluBter Philo−

  soph und kam 1945 im Gefangnis um.

  Senji Yamamoto(1889−1929)war Sexualwissenschaftler, und wirkte in der   Bewegung fUr Geburtenkontrolle mit. Er wurde bei der 1. allgemeinen Wahr   (1927)als Kandidat der Arbeiter−Bauer Partei gewahlt und 1929 von einen   Rechter ermordet. Er hielt Sexualunterricht in der Freien・Akademie. Das   uberraschte die Jugend,weil damals keine Sexualerziehung in Schulen gemacht   wurde.

  Jeder Jugendverband in D6rfern richtete Bticherei ein. In der Buchereien lasen die Jugendlichen gern die humanitaren Romane von Tolstoj, den japanis−

chen Schriftstellern so wie Takeo Arisima, oder manchmal EinfUhrungen im Marxismus.

  Der Dachverband der Jugendverbande in NAGANO war auch gegen das vor−

militarische Jugendausbildungsseminar. Er veranstaltete ab 1922 den ForschungskongreB. An diesen KongreB nahmen die Vertreter der Regionalen Jugendverbande teil und sprachen verschiedene Themen. Die Polizei° tiberwach−

te diesen KongreB, und brach die Redebeitrage ab, die den Imperialismus oder den Militarismus kritisierten.

  Der Dachverband der Jugendverbande in NAGANO forderte die selbstandige Verwaltung des Dachverband der Jugendverbande  GroB−Japans  von der Jugend. Aber der Dachverband GroBJapans akzeptierte nicht das.

4. Die kommunistische Jugendbewegung

  Am 5.71922 wurden die Kommunistische Partei Japans und am O5.4.1923 der

Kommunistische Jugendverband Japans inTokyo illegal gegrtindet. Der KJVJ

war noch eine kleine illegale Gruppe. Die Mitgliederzahlen sind nicht genau

bekannt. Aber der KJVJ schloB Kontakte mit einigen werktatigen Gruppen und

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Studentgruppen, zum Beispiel, dem Freien−Jugendverein, dem Jugendverein AKI−

TA,, d,m J。g,ndb,w,gung・verl・g i・KYOTO, d・m KENSETUSHA−DOMEI

(d,m G,u。derverei。)、n der U・iversitat・WASEDA, d・m SHINJIN−KAI (d・m Rekurtverein)an der Universitat TOKYO, der Gewerkschaft NANKATUs, der Koalition des Generaldachverbandes der Gewerkschaft Japans in KYOTO.

      

  Die KJVJ hatte die wirtschfatlichen Forderungen.

−⊥9盈

3.

Gleicher Lohn fUr gleiche Arbeit

6stUndiger Arbeitstag und Aufhebung der Uberstunden fUr Arbeiter unter 25 Jahren

Aufhebung der Nachtarbeit und das Verbot der gesundheitsgefahrdes・

ten Arbeit unter 25 Jahren

Vier wochiger zusammenhangenden bezahlten Urlaub pro Jahr Gleicher Mindestlohn f丘r Jugendliche wie Erwachsenearbeiter Gleiches Arbeitslosengeld wie Erwachsenearbeiter

Erweitere Berufsausbildug durch die Kosten des Unternehmen Erlassung eines Fabrikgesetzes mit den obengenannten Artikeln.

  Die KJVJ versuchte, beim Intenationalen Jugendtag am 2.9.1923 eine legale Jugendmassenorganisation aufzubauen,. und Vorsitzende, Yoshitora Kawai be−

suchte die voher erwahnten werktatigen Gruppen. Der Freie−Jugendverein in SHIMOINA war fur eine Jugendmassenorganisation und versprach, sich mit seiner Zeitung fur die Jugendmassenorganisationsorgan einzusetzen. Aber Es hatte keinen Erfolg, weil die KJVJ beim groBen KantoBeben(1.9.1923)unter.

druckt wurde, Das groBe Kanto−Beben richtete die groBten Schaden in Japah an. Dabei war ungefahr 100000 Menschen gestroben. Die Regierung verhangte den Belagerungszustand. Ein GerUcht lieB um, daB die Koreaner Gift ins Was−

ser warfen oder einen Aufstand machten. Daher wurden viele Koreaner von der Armee und der Selbstschutzorgaisation ermordet.

  Die Armee ermordrte auch 10 japanische Arbeiter. Dazu gehOrten der Vor・

sitzende der KJVJ, Kawai und ein Mitgleid, Yamagischi. Die Militarpolizeit ermorderte auch einen gekanntan Anarchister, Sakae Osugi, seine Frau und seine Neffen. Die Leichen der 10 Arbeiter konnten nicht gefunden werden.

Das Exekutivekomitee der Kommunistischen Jugendinternationale rief auf

(8)

(30.10): An die proletarische Jugend der ganzen Welt!An die Arbeiter−

Bauern・und Studentenjugend Japans 1  Es ttberschUttete die japanische Re−

gierung mit Vorwarfen wegen ihrer Ermordungen, und ermunterte die japanis−

che Jugend.

  F血hrende Leute der KPJ wurden schon vor dem Kanto−Beben verhaftet und kamen fur einige Zeit ins Gefangnis. Darunter waren zwei Vorstande des KJVエ Daraufhin l6sten 1924 einige einfluBreiche Vorstandsmitglieder der KPJ die eigene Partei mit Gewalt auf, weil sie die Unterdrifckung fUrchteten. Auch der KJVJ unterbrach die Arbeit, weil die KPJ, die diesen Verband leitete, sich aufge−

16st hatte. Aber im Januar 1925 bildete sich kleine GrupPe, die die KPJ wieder aufbauen wollte. Sie nannte sich das BUro .

  5. Die demokratische Jugendbewegung schreitet fort

  Ab 1924 wurde die Demokratische Jugendbewegung lebhafter. Der 1922 geg−

rundete Bauernverband Japans beschloB 1924, ein Jugendsektion einzurichten.

1925wurde diese Jugendsektion verwirklich und oeganisierte ungefahr 6000 arme Bauern−und Pachterjugend.1925 schloB der Generaldachverband der Gewerkschaft Japans− SODOMEI −die linken Gewerkschaften aus. Diese grifndeten daraufhin die NIHON RODOKUMIAI HYOGIKAI , den Gewerkscafし srat Japans. Dieser Gewerkschaftsrat baute eine Jugendsektion auf, wohingegen der Dachverband keine Jugendsektion hatte. Bei dieser T.rennung geh6rten 12 500Mitglieder zum Gewerkschaftsrat, zum Generalverband 13000. Nachstes Jahr wurde Mitglieder zum Gewerkschaftsrat mehr als zum Generalverband,

  Die Jugendlichen im   SUIHEI−SYA  organisierten Ende 1923 den yENKOKU−SUIHEI−SYA−SEINEN−DOMEI , den Gesamt−Jugendverein SUIHEI−

SYAS.

    SUIHEISYA :In der japanischen Feudalzeit gab es eine Unterschicht, die     HININ −Unmenschen, Sie wurden von anderen Schichten, z.B, Bauern,

  Kaufleuten, diskriminiert. Z.B. durften ihre jungen Manner keine Ehe mit

  T6chtern aus anderen, Sie waren als Abdecker und Geber und mit anderen

  Schmutzarbeiten beschaftigt. Diese beschloB der Samurai(der Krieger, der

  japanische Ritter)− die herrschende Klasse. In der japanischen Neuezeit

  (vor dem Zweiten Weltkrieg)wollte die Regierung nicht fundamental

(9)

verbessern. Deshalb organisierten diese am Rande der Gesellschaft Leben−

den den  SUIHEI−SYA , um die Diskriminierungen endlich abzuschaffen.

rUIHEI bedeutet Gleichheit .

  In dieser Zeit, etwa 1923, wurde.n an sechs Orten von Arbeitern Arbeit・

Schulen gegrnndet. Die Kursteilnehmer waren meistens Jungarbeiter, die sich fortbilden wollten. Unter anderm wollten sie wirtschaftliche Zusammenhange kennenlernen sowie die Probleme der Gewerkschaft und des Klassenkampfes.

  Die Studenten gr丘ndeten 1924 GAKUSEI−SHAKAIKAGAKU−RENGOUKAI,den Sozialwissenschaftsverband der Studenten,1924 hatte er 1500 Mitglieder an fast allein Uiversitaten und Oberschulen, damals gab es 32 Unuversitaten und 280berschulen. Dieser Sozialwissenschaftsverband beschloB, der Arbeiter,

bzw. Bauernbewegung soweit wie m6glich mit seinen Studenten zu helfen.

ZB. wurden seine Mitglieder Tutorn in den Arebeit−Schulen.

  1925befahl die Regierung den Offizieren, an den Universitaten sowie in den Oberschulen und Mittelschulen die vormilitarische Erziehung zu Ubernehmen.

Dagegen wande sich der Sozialwissenschaftsverband der Studenten in Verbin−

dung mit den Studentensektion des V61kerbundes, dem Univeritatszeitungsve−

rein und dem Universitats−Redekunstverein.

6. Der Gesamt−Proletarische Jugendverband Japans

  Das Baro , das zur Re−Organisation der KPJ gegr曲det wurde, nannte sich

・bA・g・・t 1925 d・・ Z・nt・alb。・・ ハ・d bereit・te si・h ern・tli・h d・・auf…,di・

KPJ wieder aufzubauen. Gleichzeitig richtete das Zentralbthro YOUTH als eine Abteilung ein zur Entwicklung einer breiten demokratischen Jugendorganisation.

  Am 1. August 1926 wurde ZENNIHON・MUSAN−SEINEN・DOMEI, der Gesamt−

Proletarische Jugendverband Japans als eine breite demokratische Jugendorga・

nisation aus der Taufe gehoben, beeinfluBt und gest丘tzt von YOUTH, der Jugendsektion des Gewerkschaftsrates Japans sowie dem GasamtJugendverein

des SUIHEI−SYAs. Der Gesamt Proletarische Jugendverband Japans hatte Sek・

tion in zwanzig Prafekturen und ttber 10000 Mitglieder.

Hier sein Program:

  1. Die Verband bemtiht sich um die politischen, wirtschaftlichen Interessen

(10)

      der werktatigen Jugend zur Verbesserung des Lebens der Jugendlichen.

  2. Dieser Verband baut die gesamte Organisation der werktatigen Jugend

      auf。

  3. Dieser Verband fordert das KlassenbewuBtsein der werktatigen Jugend.

  Dieser Verband funktionierte auch als kommunistischer Jugendverband, weil es keinen KJVJ gab, und die Formulierung in Artikel 3 war in Wirklichkeit die Formulierung des Wissenschaftlichen Sozialismus. Im Juli 1927 bei der 2. Kon・

greB wurde das Programm neu gestaltet:

    Au

    Beachtung der Menschenrechte in den Kasernen und BUrgerrechte fUr Sol−

      daten.

    Selbstandigkeit der Jugendverbande und entsprechende Unterstiftzung ohne       Bedingungen.

    Gleiche Bildungs−Chancen ftir beide Geschlechter.

    Einen sechsstundigen Arbeitstag fur Jugendliche unter 18 Jahren.

  Im Juni 1927 trat die Jugendsektion des Bauernverbandes Japans auch dem gesamt−Proletarischen Jugendverband Japans bei. Dieser machte klar, daB er die Spitzenorganisation der Jugend einschlieBlich der Bauern−und Arbeiter一

  1. Dieser Verband bemUht sich um die politischen, wirtschaftlichen und       sozialen Interessen der werktatigen Jugend zwecks Verbesserung des      Jugendlebens.

  2. Dieser Verband kampft gegen die militarischen UnterdrUkungen. Er ist       gegen die besitzburgerliche Jugendpolitik und verselbststandigt die Jugen−

      dorganisation.

  3. Dieser Verband erstrebt die politische und bOrgerliche Freiheit.

  4. Dieser Verband vereinigt die Arbeiterjugend und die arme Bauernjugend.

  5. Dieser Verband sorgt fUr die politische Bildung der gesamten proletaris−

      chen Jugend.

  6. Dieser Verband vereinigt die gesamte proletarische Jugendorganisation       und baut auf internationale Solidaritat,

Ferner wurden dreiBig Forderungen beschlossen:davon unter anderm:

  −Parteieintritts−Presse−und Versammlungsfreiheit vom 18. Lebensjahr an

     fifr beide Geschlechter.

      fhebung des feudalistischen Anstellungssystems.

(11)

j。g,nd sei. S・i・・Mitgli・der wi・kt・n unermUdli・h mit b・i d・n Streik・de「

Bauern oder Arbeiter.

  Der Bauernstreik im Dorf KIZAKI in der NIIGATA Prafektur war der   berUmteste. Von 1924 bis 1926 hielt der Streik an. Der Grund dafUr lag   darin, daB ein GroBgrundbesitzer den Pachtern die Grundpachtvertrage   kiindigte. Der Bauernverband ftihrte diesen Streik an. ErlieB auch seine   Kinder einen Schulstreik machen und richtete eine proletarische Bauernschule   fnr seine Kinder ein. Die Bauernjugend kUmmerte sich um Kinder und baute   den Kinderverband auf. Spater wurde der Kinderverband oft auch bei   anderen Streiks der Bauern eingesetzt.

Als die Regierung im Januar 1927 TrupPen nach Shanghai und Shantung in China schickte, waren sle dagegen. Sle gaben eln Buch heraus und hielten Reden. Beim 3. Internatinalen Jugendtag am 4. September riefen sie:

       ,,

      Ziet die Truppen sofort aus China zUruck!

       ,,

      Gegen den imperialistischen Krieg!

  Der Gesamt−Proletarische Jugendverband Japans nahm keine Studenten in       auf. Die Studenten organisierten sich in dem oben erwahnten

       Im Januar 1926 verhaftete die Re−

      Mitglieder dieses Studentenverbandes und klagte 32 Studenten・

seinen Reihen

Sozialwissenschaftsverband der Studenten.

gierUng Viele

wegen Vergehens gegen das Gesetz zur Wahrung der 6ffentlichen Sicherheit an.

Unter ihnen waren die spateren Mitglieder des Zentral−Kommitees der KPJ,

Eitaro Noro und Gito Iwata.

  Im Mai 1926 wurde die Arbeiter−Bauern−Partei vom Dachverband der Gewerkschaft Japans u耳d Bauernverband Japans gegrundet. Die Linke wie der Gewekschafstsrat Japans sowie der Gesamt−Proletarische Jugendverband Japans

−waren vorerst ausgeschlossen, wurden aber zum Beitritt aufgefordert. Der Dachverband der Gewerkschaft Japans war jedoch dagegen und trennte sich von der Arbeiter−Bauern・Partei und baute dann die Sozial−Demokratische Partei auf.

Im Dezember 1926 wurden die Arbeiter・Bauern−Partei durch den Bauernverband Japans und die Linke neu organisiert. Im gleichen Monat wurde auch die ille−

gale KPJ wiederaufgebaut.

  Bei der 1. Allgemeinen Wahl 1928 wurden zwei Mitglieder der Arbeiter・

(12)

Bauern−Partei als Abgeordnete gewahlt und acht Abgeordnete aus vier proletar−

ischen Parteien kamm ins Parlament. Der Gesamt−Proletarische Jugendverband unterstutzte die Arbeiter−Bauern−Partei, die heimlich auch von der KPJ unter−

stUtzt wurde.

  Die Regierung erkannte,daB die KPJ schon wieder im Entstehen war und die Linke beeinfiuBte. Am 15. Marz verhaftete man Mitglieder der KPJ, des Gesamt−Proretarischen Jugendverbandes, der Arbeiter−Bauern−Partei, des Gewerkschaftsrat Japans. Die Zahl der verhafteten erreichte ungefahr 1600.

Die Polizei folterte die meisten der Verhafteten, um uber die KPJ mehr in Erfahrung zu bringen. Im April befahl die Regierung die Aufl6sung der Gesamt−Proletarischen Jugendverbandes Japans, derArbeiter・Bauern−Partei sowie des Gewerkschaftsrates Japans.530 Menschen wurden von der Regierung als Kommunisten angeklagt,

皿 Die Jugendbewegung in der grotSen Wirtschaftskrise

(1929−1933)

1. EinflutS der Weltwirtschaftskrise

  Ungeheuere KursstUrze fuhrten am 25. Oktober 1929 zum Zusammenbruch der Newyorker B6rse, von der auch Japan nicht verschont wurde。 Die Zahl der Arbeitslosen nach der Statistik der Regierung stieg von 395000 auf 505000 im Jahr 1930−31. Aber Wissenschaftler vermuten, dalさes in Wirklichkeit drei MiL

lionen Arbeitlosen gab・1930 betrug nach der Regierungsstatistik die Jugendar−

beitslosigkeit(20−2g Jahre) 105 000 gegenuber 413881 Jungarbeitnehmern.

Die Zahl der gleichaltrigen Jungarbeitnehmer sank 10 Prozent(1927−1930).

Dafur stieg der Anteil der unter 19 Jahrigen 10 Prozent。 Die Arbeitgeber stell−

ten』血ngere und somit billigere Arbeiterjugend ein, z.B. als Schaffner, Schaff−

nerin, Verkauferinen in Kaufhausern.

  Die Rohseidenpreise, die vom Markt der USA abhangig waren, fielen auf ein

Drittel(1929−1930). Im Jahre 1936 waren die Kokon.Preise auf die Halfte

gefallen. Folglich machten zahlreiche Taxtilunternehmen bankrott 6der muBten

sich verkleinern. Viele jugendliche Arbeiterinen wurden entlassen. Die

(13)

Bauern, die die Seidenzucht betrieben, erlitten groBen Schaden. Hinzu kam 1931eine groB MiBernte im Norden des Landes. Die verschuldeten Bauern verschwanden oft bei Nacht und Nebel。 Ganze Famihen begingen Selbstmord,

andere verkauften ihre Tochter. Arbeiter−und Bauern−Streiks stiegen Uber das Doppelt an(1928−31).

  1931griff Japan China an, um damit die Interessen des japanischen Im−

perialismus weiter zu starken。1932 wurden das nord6stliche Gebiet Chinas, die Mandschurei, unter japanische Besatzung und Regierung gestellt.1932 und 1936 gab es einen Teilaufstand bei den Truppen, um Japan faschistisch zu machen.

Das hatte zwar keinen Erfolg, aber das Militar mit UnterstUtzung des Tennos und des Monopolkapitals benutzten dieses Aufstande und so wurde Japan ein

Militarstaat.

2.Wiederaufbau des Kommunistischen Jugendverbandes Japans

    (KJVJ)

  Die Mitglieder des aufgel6sten Gesamt−Proretarischen Jugendverbandes Japans richteten im April 1928 ein Vorbereitungskomitee ein, um einen neuen legalen demokratischen Jugendverband zu grunden. Im Jahr 1929 baute sich iliegal der

KJVJ auf. Der KJVJ war eine Sektion der Kommunistischen Jugend−

Internationale. Die KJI erarbeitete eine  Resolution der KJI ftir Japan gleich nach dem 5. WeltkongreB. Entsprechend dieser Resolution erstellte Hiroshi Sano, Mitglied des Exekutiv・Komittes der KJI und Vorsitzende des KJVJ die shese fur den KJVJ . Zusammengefasst lautet diese These:Der Kommunistis.

che Jugendverband ist eine selbstandige Jugendorganisation, die fifr die Anfor−

derungen der proletarischen Jugend kampft und gleichzeitig ein kommunistischer Bildungsverband. Dieser Verband ist breiter angelegt als die Kommunistische Partei, wird jedoch von der Kommunistischen Partei gefnhrt.

Ziele:−Kampf gegen den Angriffskrieg des japanischen Imperialismus und fUr         die Aufhebung des Tennosystem,

      − Interessenvertretung der Jungarbeiter und Organisierung der Jugend−

        sektion der Gwerkschaft.

      −Psychologische Eigenheiten in Betracht ziehende Tatigkeiten, z.B.

        Sport, Wanderung, Konzerte, Film−Parties sowie Treffen bei Tee und

(14)

       Gesprach.

      −Organisierung der armen Bauernjugend und Verstarkung der Jugend・

       sektion des Bauernverbandes.

 覧  一Verstarkte Arbeit unter Studenten und bei Madchen, Aufbau eines        Kinderverbandes.

      −Einrichtung von immer mehr Zellen in den Betrieben und D6rfern.

Die Kommunistische Jugend war ein illegales, die Proletarische Jugend ein legales Organ.(KYOSAN−SEINEN, MUSAN−SEINEN)

  In dem obenangefUhrten Thesenpapier gab es ein Problem:Man war gegen einen breiten demokratischen Jugendverband sowie den Gesamt−Proletarischen Jugendverband Japans. Im Thesenpapier wird behauptet:  Die sozialistischen Jugendorganisationen sowie die sozialdemokratischen Parteien sind f血r die Pro−

       ,, letariate die hauptsachlichen Gegner der Internationalen Arbeiterbewegung.

Ein Zuszmmengehen mit der sozialdemokratischen Jugend wurde abgelehnt.

Deshalb l6ste sich das Vorbereritungskomittee fnr einen legalen demokratlschen Jugendverband auf. Im Januar 19290rganisierte schon die linke sozialdemokra−

tische Jugend den Arbeiter・Bauern−Jugendverband. Dieser Verband war damals noch gegen den Angriff des japanischen Imperialismus gegen China. Deshalb war es nicht umm6glich, daB die Kommunistische Jugend mit der sozialdemokra−

tischen zusammen wirkte.

  Der Sozialwissenschaftsverband der Studenten l6ste sich auf. Die Studenten wurden in den KJVJ als Agent eingesetzt. Agent geh6rte nicht zum KJVJ,

sondern war eine den KJVJ unterstutzende und mit ihm zusammen wirkende Gruppe. Spezielle Mitglieder dieser Gruppe geh6rten zwar zum KJVJ, weil der KJVJ gemaB dem Programm der KJI glaubte: Wenn der KJV auch nur ein−

zelne erprobte Elemente aus den kleinbttrgerlichen Mittelschichten aufnimmt, so muB er doch unter ihnen einschlieBlich der studierenden Jugend der Mittels・

chichten eine bestimmte Arbeit zu ihrer Beeinflussung durchfuhren.

  Aber 1931 nahm der KJVJ auch Studenten als Mitglieder auf, denn die Studenten litten unter Arbeitsplatzmangel und wurden oft Angestellte.

3. FUr die Interessen der werktatigen Jugend

Warend der groBen Wirtschaftskrise wurde ttber die Armut des Landes als

(15)

Hauptthema bei dem Forschungskongress des Dachverband des Jugendver−

bandes in NAGANO gesprochen. Dieser Dachverband forderte die Herabset・

zung der Strompreise, denn die Bauern brauchten Licht bei der Seidenraupenzucht. Er forderte auch die SchlieBung des vormilitarischen Jugendausbildungsseminar, ferner die Gehaltskurzung der oberen Beamten, um damit die 6rtlichen Finanzen zu Gunsten der leidenden Bauern zu st註rken. FUr die Herabsetzung der Strompreise vereinigte der Dachverband sich mit dem Bauernverband. Diese Bewegung hatte in einigen Bezirken Erfolg.

In einigen DOrfern SIMOINAs verantalteten die Jugendverbande Lesezirkel zur Lesung proletrischer Romane oder marxistischer BUcher. Z.B. im Dorf TATUOKA meldete im August 1931 die Anzeige der Jugendverbandbucherei

folgendes:

  Lies !!die Arbeiter・Bauern−Romane:Einftihrung in unserem Leben. Lies,

  erfass die Theorie und realisier sie. Damit kann der Bauer sein eigenes   Leben verbessern.

  Bauernjugend, seht euch euer eigenes Leben an!

  Der zum Lesen geeignete Herbst kommt, darauf bereitet unsere BUcherei sich

  vor.

  Leiht aus unserer BUcherei Bticher.

  Der Organisator von TAKIJI KOBAYASHI ist erchienen.

  TKIJI KOBAYASHI(1903−1933)ist 6in typischer proletarischer Scrifsteller.

    Am 15.3,1928  und  Ein Krabbenschiff  sind am bekanntesten.1931   wurde er Mitglied der KPJ.1933 verhaftete die Polizei ihn mit Hilfe eines   Spions und ermordete ihn.

Vorstande des Dachverband des Jugendverbandes in NAGANO behaupteten, daB die armen Bauern zum Mittelpunkt in diesem Verband werden sollten. Das be・

deutete, daB der Jugendverband der Sektion des Bauernverbandes sich veranderte. Andereseits begann NOHON−SHYUGI(Das Prinzip des Primats der Landwirtschaft)die Bauernjugend zu erfassen. Auf Grund des NOHON−

SYUGI fing die Rechte an, die Jugend zu beeinflussen.

  Der Gesamt−Bauernverband wurde 1928 von dem Bauernverband Japans und

einen Bauernverband gegrUndet.1931 schlossen die rechten Funktionare des

(16)

Gesamt−Bauernverbandes die Linken aus. Die linken Funktionare bauten die gesamt−Konferenz des Gesamt−Bauernverbandes (eine Kurzbezeichnung :die Gesamt−Konferenz)auf. Viele Jugendsektionen des Gesamt−Bauernverbandes traten der Gesamt−Konferenz bei. Wahrend der Streiks er6ffneten die beiden Bauernverbande die Schule fUr Bauernkinder und schuffen den Kinderverband

(er hieB auch  Pionier ). Unter anderen gab die Sektion der Gesamt−

Konferenz das Kursbuch ftir Kinder(Das Pionierkursbuch in Sommerferien ) heraus,

  Im Marz 1932 traten die Arbeiter und Arbeiterinen bei der U・Bahn TOKIO in den Streik. Keiner von ihnen zahlte damals mehr als 30 Jahre, Vor allem waren viele Arbeiterinen unter 20 Jahren. Sie forderten einen monatilichen freien Tag fUr Frauen, die Reinigung der Luft an der Arbeitstelle, die unbeding−

te Wiedereinstellung nach dem Militardienst, u.s.w. Sie hatten alle Erfolg. Sie geh6rten zu der Gewerkschaft−Gesamtkonferenz Japans, und die Mehrheit wur−

den Mitglieder des KJVJ. Damals hatte nur manche Streiks auch Erfolg.

  Zu dieser Zeit(1931−1932)hatte der KJVJ 54 Betriebszellen in Tokio,24 in Osaka u.s.w. Vorstande des KJVJ sowie der KPJ wurden 19290ft verhaftet. So blieben als Funktionare des KJVJ nur die unerfahrenen Mitglieder zuruck und diese folgten einen linksextremen Prinzip. Der KJVJ unterzog sich Ende 1930 einer Selbstkritik, und begann, die Jugendlichen in freudschaftlichen Gruppen mit Treffen bei Tee, Wanderung, Theaterbesuch, u.s.w. zu organisieren. Der KJVJ an der U−Bahn enstand aus dieser Arbeit.

  Die Sozialdemokraten fUhrten auch die Streiks an. Unter anderem waren die Streiks in der Firma Textil KANEGAHUCHI, TOUYO sowie die S・bahn TOKIO bedeutsam. In der Firma Textil KANEGAHUCHI richtete sich der Streik gegen die GehaltskUrzungen und in der Firma TOYOU gegen die FabrikschlieBung.

Siebentausend Arbeiter in KANEGAHUCHI und zweitausend in TOYOU traten in Streik. Die Uberwiegende Mehrheit waren junge Arbeiterinen. Wenn den jungen Arbeiterinen, TOchter der armen Bauern der Lohn gekUrzt wurde, konn−

ten sie ihrer Familien kein Geld schicken. Und wenn sie entlassen wurden,

konnten sie auch nicht nach Hause zurUckkehren, denn ihre Heimat war bitter

arm in dieser Krisenzeit. Sie kampften um ihr Leben. Die Arbeiter bei dem

Streik TOYOUs kampften gegen die vom Arbeitgeber eingestellte Bande und

(17)

gegen die Polizei wie bei einen StraBenkampf. Die beide、Streiks erlitten Niederlagen. Sozialdemokraten und Kommunisten arbeiteten nicht zusammen.

Kommunisten betrachteten Sozialdemokraten als Gegner der Arbeiterbewegung,

anderseits waren Sozialdemokraten, vor allem der rechte, antikommunistisch.

4. Gegen den Angriffskrieg

  Im Juli 1931 trat die Jugend bei dem vormilitarischen Jugendausbildungssemi−

nar im Dorf GOGO in AOMORI Prefaktur in den Streik. Sie forderte Die vor−

molitarische Ausbildungszeit muB kUrzer werden. ,und  Die SchlieBung des vormilitarischen Jugendausbildungseminars . Die Aktivisten dieser Jugend hat−

       

ten schon  Der Imperialismus als h◎chstes Stadium des Kapitalisumus von Lenin und Das Politische Grundwissen des Jungen Kommunisten von KJI auf Japanisch studiert. In diesen ins Japanisch ubersetzten Buchern sowie anderen gab es viele ausgelassene Stellen, z.B  die Revolution , die Kommunistische Gesellschaft . Wenn es keine leeren Stellen gegeben hatte, hatten diese BUcher nicht erscheinen k6nnen。 Die Leitern des Streikes war ein Mitglied des KJVJ.

Sie wurde spater verhaftet und starb an den MiBhandlungen im Gefangnis.

  Als im September 1931 der japanische Imperialismus das nord6stliche Gebiet Chinas angriff, brachte der KJVJ heimlich ein Flugblatt heraus. In dem Flugb−

latt hieB es: Sofort, kampft gegen die Truppensverschickung, den imperialis−

tischen Krieg, seid fUr die Verteidigung der USSR, und bekampft den japanis・

chen Imperialismus . Gleichzeitig jedoch unterstUtzten die groBen Zeitungen den japanischen Angriff gegen China. Z.B, behauptete die TOKIO−ASAHI−Zeitung am 20.9,1931,daB die Ursache fUr den Angriff der japanischen Armee gegen China bei der Regierung Chinas lage, deshalb sei es nattirlich, die Truppen zun Schutze der Interessen Japans zu schicken. Und diese Zeitungen infomierten das Volk Uber die Erfolge der japanischen Armee.

  Die Sektion des KJVJ im Bezirk KURE, in dem der wichtige Kriegshafen lag,

verteilte an die Soldaten ihr Organ, in der gegen den Krieg aufgerufen wurde.

Die Zelle des KJVJ in der Kunsthochschule TOKIO verlangte in ihren Organ am 17.6,1932, Lehnt es ab, daB man euch zwingt das Plakat fUr die Kriegspropa・

ganda zu malen. Das macht uns den Kapitalistenknechten. und das Organ der

Hochschule HIROSAKI schrieb. FUr wen ist die Manshurei besetzt?Deckt die

(18)

HintergrUnde ddr die Soldaten anspornenden Veranstaltungen auf!

  Im August 1932 fand der Antikriegskongress in Amsterdam statt. An diesem Kongress, der von Henri Barbusse, und Roman Rolland vorgeschlagen wurde,

nahmen 2200 Delegierte aus 29 Staaten teil. Unter ihnen waren viele Sozialde−

mokraten sowie viele Kommunisten sowie SEN KATAYAMA aus Japan. Der beim Kongress gegrundete standige AusschuB schlug im Jahr 1933 den Anti−

kriegskongress des Fernen Osten vor. Der KJVJ sowie die KPJ unterstutzten diesen Vorschlag.

  Die rechte sozialdemokratische Partei, die Sozial−Volk−Partei unterstUtzte schon im October 1931 den japanischen Angriff, und der im Dezembe 1931 geg−

rundete Sozial−Jugendverband auch. Die Sozial−Volk−Partei mit der Gesamt−

Arbeiter−und Bauern−Massen−Partei grUndete die Sozial−Massen−Partei. Die Sozial−Massen−Partei hatte die Leitlinie, Antikapitalisumus, Antikommunismus zu erfUllen. Aber ihre wichitigen Vorstande unterstUtzte Faschisumus.

  Im Juli 1933 wurde die Konferenz des Arbeiter−Bauernverbandes fttr den Antikriegskongress in Shanghai aufgebaut. Zu dieser Konferenz geh6rten die von linken Sozialdemokraten in der Sozial−Massen−Partei beeinflu6ten Gewerk−

schaften und die von、Kommunisten beeinfluBten Gruppen. Der KJVJ unterstUtzte diese Konferenz und schlug die Jugend−Einheitskonferenz zwecks Einheit der Gewerkschaft vor. Aber der KJVJ sowie die KPJ waren sofort dagegen, denn alle Sozialdemokraten waren fur ihn Gegner. Der KJVJ schwankte zwischen der Einheit und dem Gegensatz. Es gelang ihm noch nicht, die entsprechenden Konsequenzen abzuleiten. Eigentlich wurde die Konferenz des Arbeiter−Buern・

verband fUr Antikriegskongress unterdrUckt.

5. FUr akademische Freiheit

  Im April 1933 verbot die Regierung das  Strafrecht von Professor YUKI−

TOMO TAKIKAWA an der Universitat KYOTO als ein kommunistisches Buch.

Und Kultusminister ICHIROU HATOYAMA zwang die Universitat KYOTO Prof. TAKIKAWA zu entlassen. Prof. TAKIKAWA war nicht kommunistisch,

sondern liberal. Deshalb kundigten alle Professoren an der juristische Fakultat

und verlangten akademische Freiheit. Die juristischen Studenten veranstalteten

eine Versammlung, ferner die philosophische, die medizinische, die landwirt一

(19)

schaftliche und die wirtschaftswissenschaftliche. Sie grUndeten den Ver−

treterkongress der gesamten Studenten. Im Juni beriefen sie eine Gesamt−

Studenten−Versammlung ein. FUnftausend Studenten von siebentausend nahmen daran te童1. Die juristischen Studenten traten in den Streik und Vertreter be−

suchten die Studenten an anderen Universitaten, um Hilfe zu bekommen.

  Studenten an anderen Universita{艶n interessierten sich stark dafUr. An der Universitat TOKIO schrieb der KJVJ in seinem Organ AKAMON SENSHI (Der Kampfer AKAMONs)1 Gegen die unberechtigte UnterdrUckung!Thomas Mann in Deutchland und TAKIKAWA in Japan. (am 18.5) Fur akademische Freiheit, protestiert gegen das Kultusministerium (am 26.4) Wir wollen den Verband zum Schutz der Freiheit aufbauen (am 25.5). Die Studenten an der Univ. TOKIO veranstalteten im Juni eine Versammlung.

  Im Juli wurde der Verein zum Schutz akademischer Freiheit gegrundet. An seiner GrUndungsfeier nahmen Uber hundert Studenten, Delegierte aus 12 Uni.

versitaten und Beobachter, teil. In seinem Programm hieB es:Durch die Soli−

daritat der gesamten Studenten schUtzen wir akademische Freiheit und die akademische Selbstverwaltung.

  Bis Ende August verhaftete die Polizei ungefaher 600 Studenten. Die Re−

gierung entlieB acht Professoren an der Univ. KYOTO und viele junge juristis−

che Dozenten dagegen gaben auf. Nach den Sommerferien wurde es verboten,

daB man in der Studentszeitung an der Univ. KYOTO Uber das TAKIKAWA−

Vorfall scrieb.

  Die GrUnde daftir, daB sich viele StUdenten fUr die akademische Freiheit gegen die Regierung wandten, waren folgende:1, Die StUdenten sorgten um die akademische Freiheit, weil einige Wissenschaftler sowie HAJIME KAWAKAMI,

Anfang 1933 verhaftet wurden. Auch ergriff Hitler die Macht und die Nazis hat・

ten ihre Bticherverbrennungen. Die BUcherverbrennungen der Nazis argerten die progressiven Intellektuellen auch in Japan und der Verein ftir die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft wurde aufgebaut, um sich gegen die Nazis zu wenden. Bei dem TAKIKAWA−Vorfall war er gegen die Regierung. Die Sorge dieser Intellektuellen war auch die der Studenten.2, Dabei arbeiteten die kom−

munistischen, und liberalen Studenten zusammen. Vor allem stellten sich die

kommunistischen Studenten an die Spitze. Der KJVJ an der Univ. TOKIO hatte

(20)

45Mitglieder und organisierte die Studentenversammlung, und schlug den Ve−

rein zum Schutz der akademischer Freiheit vor。 Der KJVJ an der Univ.

KYOTO wurde wieder aufgebaut und ein Mitglied war Vorstand des Kongresses der gesamten Studenten.

皿.Die Jugend

    Japan

im Widerstandskampf gegen den Faschismus in

1 Der Faschismus in Japan und auf dem Weg zum Zweiten Weltkrieg   1933trat Japan aus dem V61kerbund aus.1936 schloB die lapanische Re−

gierung mit Hitlerdeutschland das Antikominternabkommen und 1940 schloB Japan mit Deutschland und Italien den Drei−Machte−Pakt. Damit versuchten

die drei Machte die Erweiterung ihres Lebensraumes。 Zwischen 1937 und 1940 wandelte sich der japanische Imperialismus zu einen faschistischen Regime um.

  1938beschloB die Regierung das Volksmobilisierungsgesetz, um alle Krafte des Volkes zu nutzen. Ab 1939 muBten die werktatigen Jugendlichen bis zu 20 Jahren nach der Grundschule die vormilitarische und berufliche Jugendschule besuchen.1939 wurde der Dachverband der Jugendverbande GroB−Japans in den Jugendverband  GroB−Japans  umbenannt. Der Prasident des Jugendver−

bandes war ein General und das Militar kontrollierte den Verband.1940 fusionierte die Regierung den Jugendverband  GroB−Japans mit dem Dachver−

band der Madchenverbande GroB−Japans sowie dem Kinderverein GroB−

Japans  und richtete den Jugend−Kinderverband  GroB−Japans  ein.1938 be−

suchte die Delegation der Hitlerjugend Japan und tauschte mit den japanischen Jugendverbanden GruBe aus. Im darauf folgenden Jahr besuchte die japanische Jugend Deutschland.

  Die Erweiterung der Rustungindustrie brauchte viele Jungarbeiter. Die Zahl der unter 19 jahrigen Arbeiter stieg von 1937 bis 1941 auf Uber das DoPPelte.

1940wurde der Patriotische−Wirtschaftsverband gegrUndet. Alle Arbeiter muBten Mitglieder darin sein und damit waren sie unter der militarischen Arbeitsverwaltung.

  Ab 1937 erweiterte der japanische Imperialismus den Angriff auf Gesamt−Ch童一

(21)

na.1941 erkltirte Japan den USA den Klieg. Die Zahl der TrupPen stieg von 17 Divisionen(1937)auf 56(1941). FUr die eingezogenen Arbeiter und Bauern leisteten Studenten oder SchUler Arbeitsdienst, und arbeiteten die unter 25jahrigen ledigen Frauen als Mitglieder im Frauen−Arbeitsdienst.

  1938begann die Regierung die Umsiedlung von japanischen Familien in die Mandschurei, um dort seinen Lebensraum im gesamten Ostasien sowie SUdosta−

sien und einen St血tzpunkt gegen die USSR aufzubauen. Zu diesem Zweck be−

waffneten sich die jungen mannlichen Umsiedler, Mitglieder in den Jugend・

lichen− Freiwilligenkorps der Mandschreissiedlungen. Die Regierung

propagierte:Der Grund fur die japanische Krise ist, daB Japan zu viele Ein・

wohner hat. Wenn Japaner in die Mandschurei auswandern, dann laBt sich diese Krise l6sen und die Umsiedler k6nnen gr6Beren Grundbesitz erwerben. Dazu muBen sie dort Fuhrer werden. Japaner, vor allem Bauern, die unter der Krise litten, fUhlten sich angesprochen. Man darf dabei nicht Ubersehen, daB viele Japaner den Chinesen gegen{iber ein Uberheblichkeitsgefuhl hatten.

  1940wurden die konservativen Parteien sowie die sozialdemokratischen Par−

tei aufgel6st, und der TAISEIYOKUSANKAI wurde gegrUndet. Es war eine faschistische Organisation. Alle Volksverbande sowie der Partriotische−Wirt−

schaftsverband, der Jugend−Kinderverband, der Wehr−Frauenverband, u.s.w wurden darin erfaBt. Der TAISEIYOKUSANKAI hatte Sektionen in Prefak・

tur, Stadt, Dorf sowie Standvierteln. Damit wurde das Parlament sinnlos und der japanische Faschisumus integrierte unmittalbar das Volk unter den TENNO und das Militar.

  Der Faschismus in Japan wurde aus oben von dem Tennohaus und dem Militar gegrnndet, die vom Monopolkapital sowie den GroBgrundbesitzern unter−

st血tzt wurden. Die Ideologie war:Der Tenno ist Japan, ohne dem Tenno kein japanisches Volk und kein japanischer Staat. Seit Grtindung des Tenno−Staates hat sich Japan unter diesem Symbol standig weiterentwickelt, wohingegen die auslandischen Staaten um ihr Bestehen auf Leben und Tod kampfen muBten.

1940bestand Tenno−Japan ehrwurdig 2400 jahre lang. Die japanische Idee

akzeptiert nicht nur Kommunismus, sondern auch Individualisumus sowie

Liberalismus. Es ist die Harmonie der Gesellschaft unter dem Tenno. Das

Volk muB dem Tenno mit seinen ganzen Leben dienen und diese Staatsidee nicht

(22)

nur auf Ostasien, sondern auch in die ganze Welt verbreiten.

  Diese Ideologie stellte nicht sich auf den Boden der Tatsache.

  2. Die Jugend im Widerstandskampf

  1933wurden viele linke Jugendliche sowie Studenten bei dem TAKIKAWA−

Vorfall verhaftet. In der NAGANO Pref註ktur wurden Funktionare und Akti−

visten des Dachverbandes des Jugendverbandes in NAGANO im Haft genommen.

Die Verwaltung NAGANOs forderte gleichzeitig diesen Dachverband auf, sich der Regierung zu unterstellen. 1934 akzeptierte der Dachverband dies, und damit ging die Selbstverwaltungsbewegung zu Ende.

  Der V皿. WeltkongreB der Kommunistischen Internationale im Juli und August sowie der〜 uI.WeltkongreB der Kommunistischen Jugendinternationale im September und Oktober fanden in Moskow statt. Die beiden Kongresse bes−

chlossen die Einheits−und Volksfront gegen den Faschismus. Damals wurden Vorsitzende der KJVJ in Japan Ende 1933 verhaftet und das ZK wurde auseinandergetrieben. Das ZK der KPJ wurde auch im Marz 1935 evenfalls au−

fgelOst. Deshalb fanden sich die einzelne kommunustische Gruppe spater zur Einheits・und Volksfrontbewegung.

  Schon im Marz 1935 wurde die Einheits−und Volksfront tatig. Das beweiBt eine Zeitschrift, die RODOU−ZASSHI (Die Arbeit−Zeitschrift ). Die Kom−

munisten, die linken Sozialdemokraten und ein Buddhist gaben diese Zeitschrift zusammen heraus. Die RODOU−ZASSHI machte die Einheits−und Volksfront・

bewegung in Europa bekannt. Im Juli 1937 behandelte sie das Sonderthema uber die Jugend und rief die Jungarbeiter auf, gegen den Faschismus zu k註mpfen.

  Im Feburuar 1936 ver6ffentlichte Sanzo Nosaka, Mitglied im EX der KI mit Kenzo Yamamoto den  Brief an die Kommunisten in Japan . Darin hieB es:

Das unbedingte Ziel der KPJ ist die Grundung der Einheitsfront von allen Arbeitern sowie allen demokratischen Kraften gegen den Krieg und im TENNO−

system reaktionarten Militarfaschismus. Im Sommer 1936 kam Younosuke

Kobayasi, der an dem V皿. Kongress des KI als Vertreter der japanischen Jugend

teilnahm, nach Japan zuruck, und versuchte den Aufbau der KPJ sowie die

Grttndung der Einheitsfront. Aber er wurde Ende 1937 verhaftet und die von

(23)

ihm aufgebaute GrupPen wurden im Jahr 1940 aufgel6st・

  Trotz der Unterdrtickung der Regierung bei dem TAKIKAWA−Vorfall wirk・

ten die Studenten fttr die akademische Freiheit weiter. Die liberalen und kom−

munistischen Studenten an der Universitat KYOTO gaben im Marz 1936 eine Zeitschrift, GAKUSEI−HYORON @(die  Studentenkritik )heraus, um legal Widerstand gegen den Faschismus zu leisten. An der Universitat TOKIO bauten die kommunistischen Studenten eine Antifaschismusgruppe auf, um die Taktik der Einheitsfront der KI zu studieren. Und sie waren gegen die Entlas・

sung des liberalen Professors Kawai, auch wenn sich Professor Iくawai frUher mit der UnterstUzung vom Kultusministerium gegen den Kommunismus vor den Studenten geauBert hatte,

  Die parteilosen jungen Einsender eines Leserbriefes・auf der SHINANO−

MAINICHI−SINBUN(der SHINANO−MAINICHI−Zeitung)organisirten einige Gruppen in der NAGANO Prafektur.

  Diese Widerstandkampf wurden bis 19390der 1940 vernichtet・Die gegen den Faschismus eingestellten Menschen verschlossen ihren Mund oder waren im Gef註ngnis. Die antifaschistische Tatigkeit stellte kein Gegengewicht zu der Tatigkeit des japanischen Faschismus unter der Jugend dar. Weil die Jugend mit der Anbetung des Tenno in der Grundschule erzogen wurde, dehnte der japanis−

che Faschismus seinen EinfluB ohne Schwierigkeiten unter der Jugend aus。

Doch auch in dieser Zeit gab es Manner, die sich gegen den Faschismus und den Krieg zur Wehr setzten. Auf dem Hohepunkte des Pazifischen Krieg 1943 wur.

den die rund 50 antifaschistischen Professoren und Studenten an der Wirt・

schaftshochschule OSAKA verhaftete. An dieser Hochschule klarten 2 Profes−

soren seit 1937 die Studenten uber den Marxisumus auf. Mit ihren Studenten bauten sie heimlich gleich. nach Anfang des Pazifischen Krieges.eine Gruppe auf,

um die Taktik der Einheitsfront von der KI zu studieren. Und die Gruppe mit

      ,, der Losung Alle Kampfe zum Widerstand gegen den Faschismus und den Krieg baute eine legale Gruppe auf.

  Die Kapitulatioh Nazisdeutchlands im Mai 1945 und die Mederlage der Trup−

pen in OKINAWA im Juli bedingte die Niederlage des japanischen

Imperialismus. Trotzdem fUhrte die Regierung den Krieg weiter. Und die

USA warf die Atombomben Uber HIROSHIMA(am 6.8)und NAGASAKI(am

(24)

9.8)ab. Am 8. August erklarte die USSR den Krieg gegen Japan. Am 15. Au・

gust 1945 kapitulierte die Regierung vor den Alliierten. Die japanische Aggres−

sion hatte etwa 3 Millionen japanische Tote und 24 Millionen chinesische gekostet. Wir wissen noch nicht genau die auslandischen Totenzahle. Chilla,

Korea sowie andere asiatische Lander wurden verwustet. In Japan lagen HIRO−

SIMA, NAGASAKI, TOKIO, OKINAWA in Schutt und Asche.

Lit.

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waltungsbewegung im Jugendverband),In :Gekkan−Shakaikyouiku. Nr.391

(1989)

参照

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