ヘーゲルの見た絵画 : 一九世紀初頭における絵画 作品の〈移動〉とヘーゲル『美学講義』
著者 石川 伊織
出版者 法政哲学会
雑誌名 法政哲学
巻 15
ページ 13‑24
発行年 2019‑03‑30
URL http://doi.org/10.15002/00021876
Die Gemälde, die Hegel gesehen hat.
―Über den Ortswechsel der Kunstwerke am Anfang des 19. Jahrhunderts und Hegels “Vorlesungen über Ästhetik” oder “Philosophie der Kunst”―
Iori ISHIKAWA
G. W. F. Hegel hat seine Vorlesungen über Ästhetik auf Grund seiner Kunsterfahrungen gehalten. Mit den Nachschriften seiner Vorlesungen und den Briefen von und an Hegel kann es festgestellt werden, welche Gemälde, wo und wann er gesehen hat. Seine Kenntnisse in den Malereien, die in seiner Vorlesung über Ästhetik 1820/21 erwähnt worden sind, kamen aus der Sammlung der Brüder Boisserée, der Sammlung von Edward Solly und dem Besitz der Gemäldegalerie zu Dresden. Nach der Vorlesung 1820/21 ist er viermal gereist, um die Galerien zu besuchen. 1821 ist er wieder nach Dresden, 1822 nach Niederland, 1824 durch Dresden nach Wien, 1827 durch Niederland nach Paris gereist. Aber die Erfahrung der großen Kunstreisen hat die späteren Vorlesungen nie beeinflusst. Aber die Sammlungen, die Hegel erlebt hat, standen unter riesigen Einfluss der Französischen Revolution. Viele Kunstwerke wurden geraubt, verkauft und vernichtet. Der Raub von Napoléon war besonders zerstörend. Nach seinem Verfall wurde viele Kunstwerke rückgegeben, aber einige nicht. Hegels Vorlesungen spiegelten die Situationen am Anfang des 19. Jahrhunderts wider. Diese Abhandlung will die damalige kunstgeschichtliche und kunstpolitische Tatsache zeigen, und über die daraus analysierten charakteristischen Eigenschaften der Hegelschen Ästhetik (oder Philosophie der Kunst) betrachten.