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2345674893964843A1 B47A41C1D1

Inhaltsverzeichnis

1. Der Realverbrauch………... Facettenreiche Witterung deutlich zu spüren

2. Die Verbrauchsanalyse, Energiemanagement wirtschaftlich…….. Ist der Verbrauch weiterhin auf Talfahrt?

3. Kostenanalyse……….…. Faktor Preis als Spaßbremse

4. Kostenprognose 2014 / 2015……… Entspannung auf dem Energiemarkt!?

5. Energiebuchhaltung……… Wirtschaftsplan, Vorauszahlung, Abrechnung

6. Emissionsstatistik……… Starker Beitrag zum Klimaschutz in Herne

7. Strukturwandel………. Das neue Gewand des Energiemanagement

8. Energiesparen macht Schule……… Ein Blockbuster in Herne

9. Projektnachlese Investpakt……… Eine Erfolgsstory nicht nur in Bezug auf den Klimaschutz

10. Energieeinsparverordnung EnEV 2014……….. Erweiterung der Forderungen noch moderat.

Impressum………….……….………..………..…1

Seite

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1 B47A41C1E1 12345674893964843A1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 facettenreiche Witterung deutlich zu spüren Erkenntnisse aus dem Realverbrauch nicht ableitbar Energieträger 44 % Fernwärme 55 % Gas 1 % Sonstige Realverbrauch ausreichend zur Deckung von rd.4.000 Einfamilienhäuser 1 1

1. Der Realverbrauch

1 Wärme

Die von Jahr zu Jahr sehr facettenreiche Witterung stellt sich als größter nicht beeinflussbarer Faktor dar und wirkt sich, nicht greifbar, im Realverbrauch mit deutlichen sowie überlagerten Verbrauchs-schwankungen aus.

Der Realverbrauch stellt nur den tatsächlichen kostenrelevanten Verbrauch des betrachteten Jahres dar. Analysen, Tendenzen, Ursachen und Auswirkungen aber auch verbrauchsreduzierende Maßnahmen sind in dieser Darstellung nicht ableitbar.

Abb. 1 und 2 zeigen die Verbrauchsentwicklung Wärme aller städtischen Liegenschaften. Die Darstellung umfasst die Verbrauchsjahre 2006-2013 mit absoluter und prozentualer Verbrauchsstatistik, gegliedert nach unterschiedlichen Energie-trägern, Versorgern und Tarifen. Dargestellt werden die realen Verbräuche mit beeinflussender Wirkung.

1 1 FD1 1 1 FE1 1

Für die Versorgung aller städtischen Liegenschaften mit Wärme der Träger Gas, Fernwärme sowie Sonstige waren im Verbrauchsjahr 2012 real rd. 58.700.000 kWh und im Verbrauchsjahr 2013 rd. 61.500.000 kWh notwendig.

Im Vergleich der Verbrauchsjahre 2012/2013 zu den Jahren 2010/2011, zeigt sich nur die Einflussnahme der Witterung. Die extreme Witterung zum Jahreswechsel 2009/2010 mit der langen Kälteperiode im ersten Quartal 2010, zeigt sich in der Spitze der Kurve in Abb. 2.

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1 2345674893964843A1 B47A41C11 Strombedarf reicht zur Deckung von 3.500 Einfamilien-häusern In der Summe zeigt die Verbrauchsstatistik starke Schwankungen

die primär der jeweiligen Witterung geschuldet sind. Strom

Abb. 3 und 4 zeigen die Verbrauchsentwicklung Strom aller städtischen Liegenschaften. Die Darstellung umfasst die Verbrauchsjahre 2006-2013 mit absoluter und prozentualer Verbrauchsstatistik, gegliedert nach den Tarifen SA Strom (Sonder-abnehmer Strom, Mittelspannung), Sondertarif (Niederspannung mit Lastgangzählung) und TA Strom (Tarifabnehmer Strom, Nieder-spannung). F1 1 1 F1 1

Für die Versorgung aller Liegenschaften mit Strom wurden im Verbrauchsjahr 2012 rd. 13.830.000 kWh und im Verbrauchsjahr 2013 rd. 13.700.000 kWh benötigt. Die prozentualen aber auch absoluten Verbrauchsunterschiede innerhalb der einzelnen Tarifgruppen begründen sich durch allg. Verbrauchsschwankungen und durch verbrauchsbedingte Tarifgruppenwechsel, die im Rahmen der Kosten nicht wesentlich sind.

Die Verbrauchsstatistik Strom 2006-2013 zeigt eine Schwankungsbreite von rd. 3% die sich in der Summe mit 350.000 kWh auswirkt.

Ob der Verbrauchswert für das Jahr 2013 mit rd. 13.700.000 kWh eine positive Trendwende andeutet, kann aufgrund der Schwankungsbreite nicht seriös mit einem „Ja“ beantwortet werden.

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1 B47A41C11 12345674893964843A1 Strombedarf wird immer höher Maßnahmen greifen Trendwende noch offen

Fakt ist jedoch, daß der Strombedarf durch den verstärkten Einsatz an Informations- und Kommunikationstechnik mit vielfältigem Einsatz an EDV mit teilweise notwendiger techn. Kühlung sowie durch die Ausweitung der Nutzungszeiten und der Mittagsbeköstigung, an den Einrichtungen kontinuierlich steigen wird.

Die investiven Maßnahmen im Rahmen der Bauunterhaltung, die stadteigenen Photovoltaikanlagen aber auch die nichtinvestiven Maßnahmen mit der Energieeffizienzkampagne „mission E“ sowie dem Einzelprojekt „Energiesparen macht Schule“, führen nachweislich an den einzelnen Einrichtungen zu beachtlichen Stromeinsparungen.

Dennoch kann derzeit in der Summe aller stromverbrauchenden Einrichtungen nur von einer Konstanz des Strombedarfs gesprochen werden.

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1 2345674893964843A1 B47A41C11 Verbrauch sinkt und sinkt…… 1 1 Wasser

Wie regelmäßig erläutert ist der Wasserverbrauch von den Faktoren - Anzahl Nutzer - Nutzungsfrequenz - Witterung, Sportplatzbewässerung - Hygieneparameter, Badewassertechnik, Legionellenprophylaxe

- Bauvorhaben, Schließungen und Rohrbrüche abhängig.

Abb.5

Abb.6

Abb.5 und 6 stellen die Wasserverbrauchsstatistik der Jahre 2006-2013 dar.

In den Verbrauchsjahren 2012 und 2013 hat sich der Wasserver-brauch weiterhin reduziert und stellt mit einer Summe von 183.692 m³ im Verbrauchsjahr 2013 den derzeit geringsten Wasserverbrauch der Statistik dar.

Die sich auch im Verbrauchsjahr 2012 und 2013 fortsetzende Verbrauchsreduzierung, ergibt sich durch diverse Sanierungen an den sanitären Anlagen sowie durch Optimierung an den badetechnischen Anlagen:

- GS Börsinghauserstr. 1 Filter

- Otto-Hahn Gymnasium 1 Filter / Regelung - GS Pantringshof 1 Filter

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1 B47A41C11 12345674893964843A1 Maßnahmen erfolgreich 38% Wassereinsparung erreicht Einsparung reicht für 1.100 Familien

Der Wechsel des Sportplatzbelages von Asche auf Kunstrasen führte an einigen Sportplatzanlagen zu einer zusätzlichen Wasser-einsparung, da eine Bewässerung der neuen Sportflächen nur noch bedingt notwendig ist.

Neben den aufgeführten technischen Maßnahmen ist und bleibt eine wöchentliche Kontrolle die Basis des Erfolges, da nur so schleichende Verbrauchsanomalien oder Rohrbrüche zeitnah erkannt werden können.

Bezogen auf den im Energiebericht 2010 / 2011 dargestellten Wasserverbrauch für das Verbrauchsjahr 2006 in Höhe von 293.970 m³, ergibt sich mit einer kontinuierlichen Verbrauchssenkung zum Verbrauchsjahr 2013 eine Einsparung von 38% und in der Summe von 110.278 m³.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch einer 3-4 köpfigen Familie von rd. 100 m³/a, könnten mit der erzielten Einsparung rd. 1.100 Familien ein Jahr mit Frischwasser versorgt werden.

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

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1 2345674893964843A1 B47A41C11

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Witterungs-einfluss ist unberechenbar bis zu 30% Witterungs- beeinflussung 1

2. Die Verbrauchsanalyse,

Energiemanagement wirtschaftlich

Der Wärmebedarf aller Liegenschaften der Stadt Herne ist nicht statisch und verändert sich nicht berechenbar. Der Verbrauch wird durch die nachfolgend beispielhaft aufgeführten, teilweise stark und auch unterjährig schwankenden Variablen beeinflusst.

• Witterungsschwankungen

• Fehleinstellungen der Anlagenkomponenten, Mängel und Defekte

• Sukzessive energetische Verschlechterung der Bausubstanz und Technik

• Energetisch relevante Sanierungen Bau / Technik • Nutzerverhalten

• Nutzungszeitenveränderung • Nutzungsveränderung • Flächenveränderungen

Alle diese Einflussgrößen werden durch das Energiemanagement sowohl bei einer Nachbetrachtung zur Ursachenanalyse als auch zur Erstellung der Prognose für das folgende Verbrauchsjahr beachtet und bewertet.

Vorliegende harte Fakten, Berechnungen, begründete Annahmen, Statistiken aber auch Erfahrungswerte, finden je nach gegebener Problematik bzw. Datenlage stets ihre spezifische Berücksichtigung bzw. Anwendung und werden abhängig vom Effekt sowohl in der Einzelfallbewertung als auch in der Summe des städtischen Gesamtverbrauches angerechnet.

Durch die Witterung, mit einer verbrauchsbeeinflussenden Wirkung von bis zu 30%, können alle anderen verbrauchs-relevanten Einflussgrößen in ihrer Wirkung überlagert werden, so dass z.B. bei einer energetisch nennenswerten Maßnahme die faktisch erreichte Einsparung in der Bilanz nicht als Einsparung sondern nur als Minderausgabe darstellbar wird.

Um Aussagen über mögliche Einsparpotentiale an öffentlichen Gebäuden zu treffen, ist es erforderlich, einheitliche Grundlagen und Kenngrößen zu schaffen.

Damit Vergleiche über verschiedene Perioden durchgeführt werden können, ist es notwendig, die Witterung als wesentliche Einflussgröße aus der Betrachtung heraus zu nehmen.1

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1 B47A41C11 12345674893964843A1

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16% Verbrauchs-reduzierung

Ist eine weitere Reduzierung möglich? 1 1 1 Abb.7 Abb.8

Die Abb. 7 und 8 zeigen den witterungsbereinigten Wärmeenergie-verbrauch 2006-2013, der jetzt im 7. Jahr weiterhin sinkt.

Bezogen auf das Basisjahr 2006 mit einem fiktiven Verbrauch von 82.600.000 kWh ergibt sich im Jahr 2013 mit einem Verbrauch von nur noch 69.000.000 kWh eine Verbrauchsreduzierung von nun mehr -16 % und in der Summe um -13.600.000 kWh.

Mit der erreichten Einsparung könnten bei einem durchschnittlichen Energiebedarf von rd. 20.000 kWh rund 680 Einfamilienhäuser ein ganzes Jahr mit Wärme versorgt werden.

Das Gebäudemanagement Herne geht davon aus, dass mit gezielten investiven Maßnahmen mit energetischer Wirkung in Verbindung mit den nichtinvestiven Maßnahmen (z.B. Schulprojekt 2013-2015, mission E) eine deutliche Reduzierung des Wärmebedarfs möglich wird.

Oberstes Ziel ist jedoch, die erreichten Erfolge unter Berück-sichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen zu stabilisieren.

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

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1 2345674893964843A1 B47A41C11 Erweiterung des Angebotes erhöhen die Versorgungs-kosten Maßnahmen wirken deutlich 1 1 Wirtschaftlichkeit Energiemanagement

Wie schon zuvor erläutert wird der Energieverbrauch durch eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren sowohl positiv als auch negativ beeinflusst.

In den Bereichen:

− Bewirtschaftete Flächen (eigene / angemietete) − Nutzung

− Nutzungszeiten

− Instandhaltung, Instandsetzung

sind im Betrachtungszeitraum 2006-2013 keine wesentlichen Veränderungen aufgetreten, die auf eine nennenswerte Verbrauchs-reduzierung schließen lassen.

In der Gesamtbetrachtung gestiegener Anforderungen durch die U3-Betreuung, Ganztagsbetreuung, Mittagessen und zusätzliche Betreuungsangebote, hat sich die Nutzung der Einrichtungen aber auch die Nutzungszeit erweitert. Wesentliche energetische Sanierungen im Rahmen der Instandhaltung bzw. Instandsetzung sind nicht umgesetzt worden, so dass in diesem Bereichsblock eher von einer Verbrauchssteigerung sowohl bei der Wärmeversorgung als auch im Segment Strom und Wasser auszugehen ist.

Positive Aspekte zeigen die im Energiebericht 2008/2009 unter Punkt 7 ausführlich erläuterten Verbrauchsreduzierungen durch eine intensive Energiekontrolle. Auch Projekte wie z.B. Hausmeister-schulungen, Energieeffizienzkampagne mission E, Energiesparen macht Schule, haben im sogenannten nichtinvestiven Bereich zu einer erheblichen Verbrauchseinsparung geführt.

Die investiven energetischen Maßnahmen speziell durch das Förderprogramm Investitionspakt I und II und Konjunkturpaket II, haben einen wesentlichen Beitrag zum bisherigen Gesamterfolg geleistet. 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

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1 B47A41C1D1 12345674893964843A1 Energiekontrolle verstärkt erste Erfolge in kurzer Zeit 1 1 Abb.9

Wie in der Abb.9 deutlich zu sehen, können die je Verbrauchsjahr stetig sinkenden Verbräuche den wesentlich wirkenden Projekten zugeordnet werden.

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1

Nichtinvestive Projekte

Im Oktober 2007 wurde durch eine interne Personalumsetzung der zuvor noch unbesetzte Teilbereich der Energiekontrolle / Regel-technik / GLT im Energiemanagement mit einer Fachkraft der Regeltechnik ergänzt.

Umgehend wurde mit der zwingend notwendigen Energiekontrolle und der Prüfung bzw. Optimierung der Regelprozesse bzw. Aktualisierung der Nutzungszeiten sowohl an den Heizungsanlagen als auch Lüftungsanlagen und sonstigen Aggregaten begonnen (ausführlicher Bericht im Energiebericht 2008/2009)

Die Verbrauchsstatistik zeigt schon in der kurzen Bearbeitungszeit Oktober - Dezember 2007 eine enorme Verbrauchsreduzierung in Höhe von 920.000 kWh, die bestätigend mit der Verbrauchsstatistik für das Jahr 2008 mit einer Reduzierung um 5.810.000 kWh eindeutig der Einstellung bzw. Optimierung der Regelprozesse zugeordnet werden kann.

In der Folge der Optimierung der Einstellungen in den Jahren 2007 und 2009 konnte der Wärmeverbrauch insgesamt um rd. 7.000.000 kWh reduziert werden.

1 1 1

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2345674893964843A1 B47A41C1DD1

Wirtschaftlichkeit übertroffen

es ist noch mehr möglich Daueraufgabe mit größtem Effekt 1 1

Die derzeit mit Hilfe des zuständigen Regeltechnikers durch Überwachung und Optimierung der Schalt- u. Regelanlagen erreichte Verbrauchsreduzierung, ist mit einer Kosteneinsparung in Höhe von rd. 500.000 € zu beziffern. Auch ohne Berücksichtigung der durch den Ausstoß des umweltschädlichen CO2 entstehenden

Umwelt-folgekosten ist in der Bilanz (Personalkosten und Nebenkosten) aus ökonomischer Sicht jetzt schon eine enorme Wirtschaftlichkeit gegeben.

Der sich im Jahresrhythmus kontinuierlich wiederholende Optimierungsprozess ist aufgrund der gegebenen Rahmen-bedingungen weder abgeschlossen noch im degressivem (Nutzen / Aufwand) Ausschöpfungsbereich.

Die zuvor erläuterte regeltechnische Optimierung der städtischen Gebäude, beinhaltete im ersten Durchlauf die Grundeinstellung aller Regelprozesse, die schon zu einer beachtlichen Verbrauchs-reduzierung geführt hat.

Ziel ist weiterhin, alle Gebäude bis zu dem jeweils spezifischen Grenzbereich regeltechnisch zu optimieren, um ein Minimum des notwendigen Energiebedarfs zu erreichen. Da jedes Gebäude in Bezug auf den Energiebedarf eine eigene Charakteristik aufweist, können die jeweiligen regeltechnischen Grenzbereiche nur empirisch ermittelt werden. Neben diesen grundsätzlichen Optimierungs-prozess müssen die regeltechnischen Parameter in einem ständigen Rhythmus kontrolliert und angepasst werden, da durch z.B. Stromausfälle, Noteinstellungen durch Hausmeister, Nutzungs-änderungen etc., die energetisch optimalste Einstellung oftmals nicht mehr gegeben ist.

Die Einstellung, Veränderung und ständige Optimierung der Regeltechnik muss als Daueraufgabe gesehen werden, bei der sich hinsichtlich der Energie- und Kosteneinsparung der höchste Einspareffekt ergibt.

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1 B47A41C1DE1 12345674893964843A1

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hocheffiziente energetische Sanierungen Einsparung rd .6.000.000 kWh

Energieeffizienzkampagne mission E / Energiesparen macht Schule Die erst kürzlich als Zwischenbericht vorgestellte „Energieeffizienz-kampagne mission E“ und das Teilprojekt „Energiesparen macht Schule“ wird in der Bilanzierung im Bereich des Wärmeverbrauchs mit einer Einsparung von rd. 800.000 kWh bewertet.

1 1

Investive energetische Projekte

Von rd. 360 Einzelgebäuden wurden in den Jahren 2009-2012 rd. 60 Gebäude im Rahmen des Konjunkturpaketes II energetisch relevant teil- bzw. komplett saniert.

Die Sanierungen umfassten die Einzelgewerke Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Lüftung und die Beleuchtungstechnik jeweils als Teilmaßnahme oder in der Kombination unterschiedlicher Varianten, bei denen die Vorgaben der Energieeinsparverordnung strikt eingehalten wurden.

Des Weiteren wurden in den Jahren 2009-2012 vier Gebäude im Rahmen des Förderprogramms „Investitionspakt zur energetischen Erneuerung sozialer Infrastruktur“ als Gesamtkonzept energetisch hoch effizient generalisiert, mit dem Ziel, die Vorgaben der Energieeinsparverordnung deutlich (1 30 %) zu unterschreiten.

Die durch die Förderprogramme möglich gewordenen Sanierungsmaßnahmen erfolgten an rd. 17% des Gebäude-bestandes, bei denen sich je bautechnischer Sanierungsdringlichkeit der energetische Optimierungsgrad unterschiedlich darstellte. Aufgrund der Vielzahl bautechnisch notwendiger bzw. dringlicher Maßnahmen (Verkehrssicherungspflicht, Nutzungsausfall, Folge-schäden) konnte sich die Auswahl der Sanierungsprojekte nicht ausschließlich an der energetischen Rangfolge orientieren.

Diese Maßnahmen wurden wie im Energiebericht 2008 / 2009 unter Punkt 8, energetische Bewertung Konjunkturpaket II / Investitions-paket I und II beschrieben, mit einer Verbrauchsreduzierung in der Gesamtbilanz mit -7% und effektiv in Bezug auf die Einzelprojekte mit einer Einsparung in Höhe von -4.800.000 kWh prognostiziert. Die witterungsbereinigte Verbrauchsstatistik zeigt, daß die prognostizierte Verbrauchsreduzierung mit -8% und in der Summe mit rd. -6.000.000 kWh sogar übertroffen wurde.

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1 2345674893964843A1 B47A41C1D1 Kostensteigerung 2011-2013 rd. 1 Mio € Preis als Spaßbremse

3. Kostenanalyse

Wärme

Die nachfolgenden Abb. 10 und 11 zeigen die Kostenentwicklung für die einzelnen Tarif- und Wärmearten und die Gesamtkosten der jeweiligen Jahre.

Die Gesamtkosten werden sowohl positiv als auch negativ durch die Einzelpreise wie Grundpreis, Arbeitspreis, Verrechnungspreis, gesetzliche Abgaben, Mehrwertsteuer und nicht zuletzt durch den Energieverbrauch unterschiedlich beeinflusst.

Abb.10

Abb.11

Für die Wärmeversorgung der städtischen Liegenschaften wurden für das Versorgungsjahr 2012 rd. 5.025.000 € und für das Versorgungsjahr 2013 rd. 5.376.000 € aufgewendet.

Gegenüber dem Verbrauchsjahr 2011 mit Kosten für die Wärmeversorgung in Höhe von rd. 4.279.000 € haben sich die Kosten im Verbrauchsjahr 2012 um rd. 746.000 € und im Verbrauchsjahr 2013 sogar um rd. 1.097.000 € erhöht.

Die Kostensteigerung für das Verbrauchsjahr 2012 in Höhe von 746.000 € begründen sich sowohl aus der gegenüber 2011 wesentlich ungünstigeren Witterung als auch aus den Preissteigerungen im Jahr 2011 von 25% und im Verbrauchsjahr 2012 um weitere 20%.

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1 B47A41C1D1 12345674893964843A1 Preiserhöhung 55% Preise werden steigen Handlungsrahmen erforderlich

Auch die Kostenerhöhung im Verbrauchsjahr 2013 ist primär der in diesem Jahr noch kälteren Durchschnittstemperatur gegenüber dem Vorjahr 2012 geschuldet.

In Verbindung mit den nur in der Prognose bekannt gewesenen und sich letztendlich deutlich drastischer darstellenden Preiserhöhungen von rd. 55% in den Jahren 2013, ist der Kostensprung 2011-2013 in Höhe von über 1 Mio € zu erklären. Die in diesem Energiebericht erläuterten Verbrauchsreduzierungen durch nichtinvestive aber auch investive Maßnahmen in Höhe von rd. 13,59 Mio kWh können die drastischen Kostensteigerungen nur mildern. Ohne die verbrauchsreduzierenden Maßnahmen hätten sich die Kosten allein nur für die Wärmeversorgung sogar um über 2 Mio € erhöht.

Aus Sicht des Energiemanagements ist in den folgenden 10 Jahren aufgrund der gegebenen Energieversorgungsstrukturen (Innovation, Technik, Infrastruktur, Energieressourcen, Energiepolitik usw.) nicht davon auszugehen, dass sich die Energiekosten auf der Basis sinkender Energiepreise signifikant und nachhaltig reduzieren werden.

Derzeit kann der stetigen Energiekostensteigerung nur über gezielte Konzepte und Standards in Verbindung mit einem Handlungsrahmen zum Ausbau nichtinvestiver aber auch investiver Maßnahmen zur drastischen Reduzierung des Wärme- und Stromverbrauches effektiv und spürbar begegnet werden.

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1 2345674893964843A1 B47A41C1D1 über 40% Steuern u. Abgaben 1 1 Strom

Wie schon in den Vorjahren steigt der Strompreis durch stetige Erhöhungen schon gegebener Abgaben, Umlagen und Steuern sowie auch durch neu eingeführte.

Der Strompreis gliedert sich im Wesentlichen in die nachfolgend aufgeführten Preisanteile:

• Preis nur Strom • Netzentgelte

• Konzessionsabgabe

• Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) • Kraft Wärme Kopplung (KWK) • Stromsteuer

• Umlage aus § 19 (ab 2012)

• Offshoreumlage (ab 2013)

• Umlage für abschaltbare Lasten §18 (ab 2014) • MwSt

• Ökostrom (ab 2012 zu 100%)

Abb.12

Abb.13

Obwohl der Strompreis durch Veränderungen im Abgabe- und Umlagesegment im Verbrauchsjahr 2012 leicht um 1% gestiegen ist, haben sich aufgrund der Verbrauchsreduzierung von 2% die Stromkosten gegenüber dem Jahr 2011 um 51.000 € günstiger dargestellt.

1 1

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1 B47A41C1D1 12345674893964843A1

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Kostenerhöhung 2012 nur durch Steuern und Umlagen Kosteneinsparung nur Wasser 187.000 € für Wasser und Abwasser sogar 400.000 € ! 1 1

Auch das Verbrauchsjahr 2013 ergab eine Verbrauchsreduzierung in der Größenordnung von rd. 491.000 kWh und hätte auf der Preisbasis 2011 zu einer Kostenersparnis von rd. 98.000 € geführt. Da sich aber der Strompreis durch Steigerungen und Neueinführung diverser Abgaben und Umlagen im Verbrauchsjahr 2013 um rd. 12% erhöht hat, ergab sich letztlich eine Kostensteigerung in Höhe von effektiv rd. 334.000 €.

Wie schon in der Kostenanalyse für die Wärmeversorgung erläutert, ist auf dieser Basis eine Kostenreduzierung durch Verbrauchs-reduzierung nicht darstellbar.

Der Kostenanstieg im Bereich Strom kann derzeit maximal nur gemildert werden.

1 Wasser

Der Wasserpreis hat sich in den Verbrauchsjahren 2012 und 2013 nicht verändert. Die Kostenreduzierung begründet sich aus der derzeit immer noch anhaltenden Verringerung des Wasser-verbrauches.

Abb.14

Abb.15

Die Abb.14 und 15 zeigen auf, dass sich die Wasserkosten seit dem Verbrauchsjahr 2006 immer noch stetig verringern.

Durch die bislang erreichte Wassereinsparung konnten auf der Preisbasis 2014 die Wasserkosten um rd. 187.000 € reduziert werden.

In Verbindung mit den in den Grundbesitzabgaben veranschlagten Abwassergebühren ist bezogen auf das Veranschlagungsjahr 2013 sogar eine Einsparung von rd. 400.000 € erreicht worden.

1 1 1 1

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1 2345674893964843A1 B47A41C1D1 Minderausgaben für Wärme von 400.000 € erwartet Kostenprognose Wärme für 2015 bei 5.147.000 € 1 1

4.0 Kostenprognose 2014 / 2015

Wärme

Für das Verbrauchsjahr 2014 wird weiter von einer aktiven Verbrauchsreduzierung ausgegangen, die sich durch die laufenden nichtinvestiven Maßnahmen ergeben sollte. Der bisherige Verlauf der Witterung im Verbrauchsjahr 2014 lässt in Bezug auf das relativ kalte Verbrauchsjahr 2013 die Prognose auf eine zusätzliche und hierdurch sehr deutliche Verbrauchsreduzierung zu.

In Verbindung mit den im Verbrauchsjahr 2014 positiven unterjährigen Preisanpassungen von insgesamt -6%, geht das Gebäudemanagement Herne von einer Minderausgabe gegenüber dem veranschlagten Kostenrahmen in Höhe von rd. 400.000 € aus. In der Statistik ist die Kostenprognose als glückliche Ausnahme (Preisreduzierung, extrem günstige Witterung) anzusehen, die in der Prognose für das Folgejahr 2015 nicht als Maßstab angesetzt werden kann.

Auch für das Verbrauchsjahr 2015 wird weiterhin mit einer durch aktive Maßnahmen erreichten Verbrauchsreduzierung gerechnet. In der Kostenprognose für das Jahr 2015 wird jedoch nicht davon ausgegangen, dass sich die Witterung des Jahres 2014 weiter fortsetzt und zusätzlich zu günstigen Verbrauchswerten beiträgt. In der Kostenprognose wird von einer im 10-Jahresmittel durchschnittlichen Witterung ausgegangen.

In Verbindung mit den leichten Preissenkungen im Jahr 2014 und einer derzeit abzusehenden Wärmepreissenkung im 1-2 Quartal 2015 wird von einem Kostenvolumen für die Wärmeversorgung aller städtischen Liegenschaften in Höhe von 5.147.000 € ausgegangen.

Abb.16 1 1 1 1 1 1 1

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1 B47A41C1D1 12345674893964843A1

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Stromkosten für 2014 von rd. 3.347.000 € erwartet keine Preissenkung durch Reduzierung der EEG-Umlage erwartet 1 1 Abb.17 Strom

Der reine Stromerzeugungspreis bleibt auch in den Verbrauchs-jahren 2014 und 2015 stabil.

Wie schon im Verbrauchsjahr 2013 wurde auch für das Jahr 2014 die Umlage aus dem Erneuerbare Energie Gesetz EEG und Kraft-Wärme Kopplung (KWK) angehoben, sodass sich der Gesamtstrom-preis um rd. 5% erhöht hat. Trotz Annahme einer tendenziellen Verbrauchsreduzierung auch im Verbrauchsjahr 2014 ist davon auszugehen, daß durch die Preiserhöhung die Kosten für die Strom-versorgung mit rd. 3.347.000 € der Prognose entsprechen werden. Wie aus den Medien bekannt, wird über eine Senkung der Umlage aus dem Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) aber auch um Erhöhungen in anderen Preissegmenten (Netzausbau) des Gesamtstrompreises diskutiert. Aus Sicht des Energiemanagements ist eine eindeutige Tendenz, daß der Strompreis für das Verbrauchsjahr 2015 auch für die Stadt Herne sinken wird derzeit nicht gegeben.

Auch vor dem Hintergrund eines leicht sinkenden Stromverbrauchs werden die Stromkosten für das Verbrauchsjahr 2015 ebenfalls mit einer Summe von rd. 3.347.000 € prognostiziert.

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1 2345674893964843A1 B47A41C1D1 Preissteigerung +14% Abb.19 Wasser

Positiv optimistisch wird weiterhin mit einem leichten Verbrauchsrückgang gerechnet, die sich mit den Optimierungen und weiterhin betriebenen Verbrauchskontrollen begründet.

Aufgrund der im Verbrauchsjahr 2014 wirkenden Wasserpreis-erhöhung um rd. 14% werden sich trotz Verbrauchsreduzierungen die Kosten für die Wasserversorgung um rd. 45.000 € auf eine Summe von rd. 360.000 € erhöhen.

Für das Verbrauchsjahr 2015 wird bei einer gleichbleibenden Preisbasis und einer vorsichtig optimistisch eingeschätzten Verbrauchsreduzierung ein Kostenrahmen von rd. 350.000 € als realistisch angesehen.

Abb.20

Abb.21

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5. Energiebuchhaltung

Die nachfolgende Abbildung 22 zeigt die einzelnen Summen in Bezug auf den Haushaltsansatz, die geforderten Vorauszahlungen der Versorger und die Abrechnung mit den Versorgern.

Die Berechnung der Haushaltsansätze als Grundlage für den Wirtschaftsplan des jeweiligen Verbrauchsjahres für die Energie- und Wasserversorgung der städtischen Liegenschaften erfolgt im 2. Quartal des jeweiligen Vorjahres und stützt sich auf die Verbrauchs-statistik, WetterVerbrauchs-statistik, Preisentwicklung und die zu diesem Zeitpunkt prognostizierten Preisveränderungen der Energie-versorgungsunternehmen. Für die Berechnung der voraussichtlichen Verbräuche bildet die Verbrauchs- und Wetterstatistik die Basis. Wesentliche energetisch beeinflussende Maßnahmen sowie Aktionen werden zusätzlich berücksichtigt und in Abzug gebracht.

Abb.22

Für die Anmeldungen zum Wirtschaftsplan müssen die voraussichtlichen Energie- und Wasserkosten auf den Grundlagen des Energiemanagements erfolgen, da zu dieser Zeit die effektiv zu leistenden Vorauszahlungskosten für das Verbrauchsjahr noch nicht feststehen.

Erst mit der Rechnungsstellung für das abgelaufene Jahr werden die neuen Abschläge festgelegt. Die Rechnungsstellung eines Verbrauchsjahres erfolgt im ersten Quartal des Folgejahres, so dass die als Abschlag angeforderten Energiekosten für das aktuelle Verbrauchsjahr erst im April vorliegen. Diese effektiven Kosten können von der Kostenschätzung abweichen und zu einer möglichen Anpassung des Energiehaushaltes führen.

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Kaufmännisches Rechnungsergebnis 2012 und 2013

Die Rechnungsstellung erfolgt durch verschiedene Kreditoren. In erster Linie durch Energieversorgungsunternehmen, aber auch durch Lieferanten von nicht leitungsgebundener Energie (Öl, Flüssiggas, Pellets), Immobiliengesellschaften und privaten Vermietern.

Gegen gerechnet werden:

- Energiekostenvorauszahlungen

- Erstattungen nach Betriebskostenabrechnungen für vermietete Objekte

- Erstattungen nach Heizkostenabrechnung

- Erstattungen auf Grund von Abrechnungen nach Zwischenzähler-ablesungen durch Mitversorgung von nichtstädtischen Objekten - Gutschriften nach Zählerabmeldungen oder Vertragskündigungen - Erstattungen nach Vertragsänderungen (Anschlussleistungen) - Gutschriften nach Kulanzanträgen (Wasserrohrbrüche)

- Gutschriften nach Plausibilitätsprüfungen der EVU-Rechnungen (Verbrauchs- und Kostenkontrolle)

Nach Abschluss der Jahresrechnung für das Wirtschaftsjahr 2012 beliefen sich die Erlöse für Energie und Wasser berechnet an die Stadt Herne auf rd. 8.000.000 €. Die Jahresrechnung für das Wirtschaftsjahr 2013 schloss mit einem Ergebnis von rd. 8.582.000 €.

1

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1 B47A41C1EE1 12345674893964843A1 CO2 als Schadstoffindikator 1 1

6. Emissionsstatistik

Gesetzliche Regelungen zur Luftreinhaltung ergeben sich aus dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG), seinen Verordnungen (BimSchV) und seinen allg. Verwaltungsvorschriften wie die Technische Anleitungen zur Reinhaltung der Luft (TA Luft).

Im Bundesimmissionsschutzgesetz werden Emissionen als die von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen definiert.

Der Anwendungsbereich der 1. BimSchV erstreckt sich auf die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von Feuerungsanlagen, die keiner Genehmigung nach § 4 des Bundes-immissionsschutzgesetzes bedürfen. Für alle in den Anwendungs-bereich fallenden Feuerungsanlagen sind u.a. in Abhängigkeit vom angesetzten Brennstoff, der Bauart und der Nennwärmeleistung, Anforderungen an den Betrieb dieser Feuerungsanlagen festgelegt. Die Einhaltung der festgeschriebenen Emissionsgrenzwerte bzw. Abgasverluste der Feuerungsanlage, wird vom zuständigen Bezirks-schornsteinfegermeister überwacht.

Das wesentliche Schadstoffspektrum einer Kleinfeuerungsanlage besteht aus den Indikatoren (CO2; CO; CnHm; SO2; NO x; Staub).

Als wesentlicher Leitindikator zur Dokumentation der Umwelteffekte reicht die Wiedergabe der CO2 – Emission aus.

Bei jeder Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Energieträgern entsteht unweigerlich Kohlendioxid (CO2).

Für die Berechnung der Gesamtemission aller zu versorgenden öffentlichen Gebäude wurden die nachfolgend aufgeführten CO2 – Emissionsfaktoren der unterschiedlichen Energieträger

verwendet: Emissionskennwerte Energieträger CO2 – Emission in kg / MWh 2 Strom : 376 2 Gas : 220 2 Fernwärme : 200 2 Flüssiggas, Öl, : 302 sonstiges

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1 2345674893964843A1 B47A41C1E1 Verbrauchs-reduzierung von -14% Energie-verbrauch zu 80% für die Wärme-versorgung Abb.23

Bezogen auf das Basisjahr 2006 hat sich in der Gesamtbilanzierung (Wärme, Strom) der Energieverbrauch 2006 von vormals rd. 96.500.000 kWh auf einen Verbrauchswert für das Versorgungsjahr 2013 mit nunmehr nur noch rd. 82.840.000 kWh stetig reduziert. Prozentual betrachtet konnte der Energiebedarf um 14% und in der Summe um rd. 13.670.000 kWh/a gesenkt werden.

Abb.24

Die Verbrauchsanteile gliedern sich mit 68.244.383 kWh für die Wärmeversorgung, 13.697.695 kWh für Strom und 896.000 kWh für sonstige Energieträger klassisch auf.

Für die Wärmeversorgung mit 69.140.383 kWh ergibt sich mit 80% der größte Anteil des städtischen Energiebedarfs.

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1 B47A41C1E1 12345674893964843A1 100% Strom aus Wasserkraft CO2-Reduzierung um -36% wichtiger Beitrag zum Klimaschutz Abb.25

Entsprechend der zuvor dargestellten Verbrauchsstatistik ergab sich für die Energieversorgung 2006 aller städtischen Liegenschaften ein CO2-Ausstoß von 22.780 t.

Durch die im Energiebericht beispielhaft erläuterten investiven sowie nichtinvestiven Maßnahmen aber auch durch die Umstellung der Stromversorgung aller städtischen Gebäude auf Ökostrom aus Wasserkraft, konnte in der Bilanz der CO2-Ausstoß der Stadt Herne

in diesem Segment um bemerkenswerte -36% und in der Summe um -8.099 t/a reduziert werden.

Im Rahmen der allg. gegebenen ökologischen Verantwortung, kann hier unter Berücksichtigung der derzeit schwierigen Rahmen-bedingungen der Stadt Herne, von einem beachtlichen Erfolg gesprochen werden.

Im Gesamtrahmen der angestrebten Ziele, gesetzt durch das Klimaschutzkonzept der Stadt Herne, ergibt sich durch die bereits umgesetzten Maßnahmen ein wichtiger aktiver Beitrag.

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1 2345674893964843A1 B47A41C1E1 CO2 -Reduzierung um -8.099 t Abb.26

Die Abb. 26 zeigt den CO2 - Ausstoß des Verbrauchsjahres 2013 in

Höhe von nur noch 14.681 t/a. In der Darstellung gliedern sich die Emissionsanteile der Wärmeversorgung durch Gas mit einem Ausstoß von 8.374 t/a und Fernwärme mit einem Ausstoß von 6.036 t/a.

1

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1 B47A41C1E1 12345674893964843A1 Energiecontrolling als Herzstück Nutzen groß 1 1

7. Strukturwandel

Das grundsätzliche Ziel des Energiemanagements ist eine nachhaltige Reduzierung des Energiebedarfs, die Entlastung des Finanzhaushaltes und nicht zuletzt eine positive Wirkung im Rahmen des Umweltschutzes.

Als Agenda formuliert muss dieses Ziel, sowie die notwendige Ausrichtung, gemeinschaftlich getragen werden, damit eine entschlossene und strikte Umsetzung im Gesamtrahmen aller Möglichkeiten erfolgen kann.

Das Energiecontrolling bildet das Herzstück des Energie-managements und ist der Pool aller Daten sowie die Grundlage, die für diverse Verbrauchs- und Kostenanalysen benötigt wird.

Verbrauchs- und Kostenkontrolle, Witterungsbereinigung, Grundsatz-analysen, Statistiken sowie allg. Kennzahlen, müssen automatisch mit der Eingabe aller Daten in einem geeigneten System generiert werden können.

Das Energiecontrolling ist eine schon seit der Einführung des Energiemanagements installierte Prüfmaßnahme, bei der die vertraglichen Modalitäten abgeglichen und die Verbräuche bzw. Kosten entsprechend der geführten Statistik analysiert werden. Das Bindeglied zur Komplettierung des Controllings bildet die monatliche Energiekontrolle (bei Wasser wöchentlich!) durch die Führung von Energiekarten der Hausmeister. Die Kombination dieser Maßnahmen dient der Plausibilitätsprüfung aller EVU-Rechnungen und reduziert so die mögliche Fehlerquote durch defekte Energie- und Wasserzähler sowie die fehlerhaften Eingabe. Das Führen der Energiekarten und der Abgleich mit der Statistik zeigt rechtzeitig Anomalien in Bezug auf den Verbrauch, so dass hier unterjährig schnell und gezielt gegengesteuert werden kann.

Zusammengefasst ergibt das Energiecontrolling folgenden Nutzen: 1. Transparenz der Kosten und des Verbrauchs

2. Vermeidung unnötigen Verbrauchs durch zeitnahe Erfassung, die frühzeitig auf Veränderung im Verbrauch hinweist und unmittelbar Reaktionen auslöst

3. Bereitstellung von Managementinformationen im Gesamtrahmen der Geschäftsstrategie des GMH

4. Festlegung verlässlicher Budgets

5. Beitrag zur Grundsatzentscheidung notwendiger Maßnahmen Für ein effektives Energiemanagement bzw. Energiecontrolling bildet eine ausreichend bemessene Daten- und Faktenlage die Basis und ist von entscheidender Bedeutung in der Gesamtheit.

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1 2345674893964843A1 B47A41C1E1

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Systeme zu aufwendig und teuer Ideen der Mitarbeiter der Stadt Stuttgart weitere Möglichkeiten gegeben Energiemanagementprogramm

In der Vergangenheit hat sich das Gebäudemanagement Herne für den Aufbau eines eigenen Energiemanagementprogramm auf Excel-Basis entschieden.

Die Begründung lag darin, dass in der Vergangenheit kein geeignetes Programm, das die Inhalte des umfassenden Energiemanagements ausreichend abbildete, auf dem Markt zu finden war.

Die damals auf den Markt zu erwerbenden Programme waren primär auf die technischen Prozesse zugeschnitten. Ein Aufbau der Programmstruktur im Rahmen der gegebenen Verwaltungsstruktur war nur bedingt gegeben. Zudem waren die Systeme in der Handhabung sehr aufwändig und sowohl in der Anschaffung als auch in Bezug auf die Folgekosten teuer.

Energiemanagementprogramm SEKS

Die Notwendigkeit für die Anschaffung eines Energiemanagement Programms war nunmehr zwingend erforderlich, da bis dato alle seit 1995 erfassten ca. 50.000 Verbrauchsdaten in nur einer Excel – Tabelle gespeichert wurden. Die Ausarbeitung einer detaillierten Verbrauchsanalyse gestaltete sich bei der Größe der Daten als schwierig. Die Erfassung und Bearbeitung aller Inhalte erfolgte zentral, so dass eine Konzentrierung auf eine Person entstand.

Nach erneuter Marktsichtung diverser Energiemanagement Programme, fiel die Wahl auf das Produkt des Ingenieurbüros FKS. Das Büro arbeitet seit mehr als 15 Jahren auf diesem Gebiet und hat mit der Stadt Stuttgart dieses System entwickelt. Bei der Entscheidung konnte das SEKS für Windows in erster Linie durch gute Übersicht und einfache Handhabung bei den Mitarbeitern punkten. Weitere Pluspunkte für den Zuschlag waren die langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart, und der daraus resultierenden Erfahrung mit den verwaltungsspezifischen Rahmen-bedingungen.

Das Gebäudemanagement hat im November 2013 mit dem Systemaufbau der Energiemanagement Software „Stuttgarter Energie - Kontroll - System“, kurz SEKS, begonnen.

Das neue Energiemanagementsystem SEKS wird seit Ende der 80er Jahre in Deutschland von verschiedenen Kommunen erfolgreich für die Optimierung von Energieeinsatz und Kosteneinsparung eingesetzt. Das Programm bietet alle Funktionalitäten, die der Anwender für die Verbrauchskontrolle bis hin zu einem Energiebericht benötigt.

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B47A41C1E1 12345674893964843A1

In der Grundausstattung stehen alle Module zur Verfügung, die für das Energiemanagement benötigt werden.

Sofern geeignete Schnittstellen gegeben sind, können sogar Kosten und Verbräuche in Form von elektronischen Rechnungen der Energieversorger übergeben werden.

Das Stuttgarter-Energie-Kontroll-System besteht aus mehreren Softwaremodulen, die eine effiziente und kostensparende Überwachung des Energiebedarfs ermöglichen.

S E K S Hauptmenü:

Abb.27

Im Einzelnen beinhaltet das Programm die nachfolgend aufgeführten Funktionsmodule mit den erläuterten Inhalten und Aufgabenstellung.

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1 2345674893964843A1 B47A41C1E1 Zählerstruktur aufwendig geprüft keine Abhängigkeiten Abb.28

Mit der Mitarbeiterschulung im November 2013 wurde das Programm in Betrieb genommen. Im Anschluss wurde mit der Eingabe von Grunddaten und Verbrauchszählern begonnen.

Die Dateneingabe für das SEKS liegt derzeit bei ca. 80 % und soll bis Ende des 2.Quartals 2015 abgeschlossen sein. Hierzu müssen mehr als 900 Verbrauchszähler erfasst und gebäudespezifisch zugeordnet werden. Um aussagefähige Kennwerte und eine genaue Verbrauchsanalyse zu erhalten, werden zudem alle Jahres-verbrauchsdaten der letzten 7 Jahre händisch in das System eingegeben.

Damit die Handlungsfähigkeit des Energiecontrollings erhalten bleibt, ist es derzeit notwendig die wesentlichen Daten zweigleisig, sowohl in das neue als auch in das alte System einzugeben.

Ziel ist es, mit diesem Programm das Energiemanagement bzw. Energiecontrolling der gegebenen Zeit anzupassen und durch die Optimierung die jetzt schon gegebene Effizienz des Energie-managements weiter zu steigern.

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B47A41C11 12345674893964843A1

Einsparung rd. 117.000 €

Schüler in Aktion

Gemeinsam mit dem Projektteam der „mission E“, das durch das e&u Energiebüro aus Bielefeld unterstützt wird, wurden neben Grundlagenseminaren, Fortbildungen und Arbeits-kreisen, sowie regelmäßigen Schulungen für die pädagogischen Fachkräfte / Energiebeauftragten repräsentative Schulaktionen organisiert. So konnten beispielsweise Unterrichts-einheiten praxisnah begleitet werden.1

1

8.

Energiesparen macht Schule

Herne zieht Erfolgsbilanz. Das Erste von insgesamt drei Projektjahren des in die Energieeffizienzkampagne „mission E“ eingebetteten Schul- und KiTa Projektes „Energiesparen macht Schule“ wurde mit großem Erfolg vollendet. Durch das enorme Engagement der beteiligten Eichrichtungen (19 Kindertages-einrichtungen und rund 20 Grund- und weiterführende Schulen) konnten die Energiekosten im Jahr 2013 um rund 117.000 Euro gesenkt werden. Strom wurde durchschnittlich um 6% und Wärmeenergie um 4% eingespart. Insgesamt wurde eine Kohlendioxideinsparung von rund 303 Tonnen erwirkt. 1

1

Abb.29;

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/schueler-lernen- energiesparen-id8490792.html

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1 2345674893964843A1 B47A41C1D1 Engagement der Teilnehmer sehr hoch Kreativität ungebrochen Das weitgefächerte Begleitprogramm wurde von zahlreichen

Einrichtungen in Anspruch genommen, sodass auch ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch und eine gemeinsame Ideenentwicklung für zukünftige Aktionen fokussiert wurden. Besonders hervorzuheben sind eigens kreierte Energiesparsongs und Tänze, mit denen den Vorschulkindern und Schülerinnen und Schülern das Thema Energiesparen nachhaltig verdeutlicht wurde. Die Kreativität und das Engagement der Einrichtungen hat auch das Projektteam begeistert und überzeugt.

Abb.30;

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1 B47A41C1E1 12345674893964843A1 weitere 7 Schulen nehmen teil auch Eltern werden motiviert

Die erwirkten Einsparungen des ersten Projektjahres sind vorbildlich und stärken das Ziel des Projektes, das Nutzerverhalten bewusst und nachhaltig zu beeinflussen. Im Rahmen der Bekanntmachung des erwirkten Erfolgs haben bereits weitere 7 Schulen Ihre Teilnahme ab dem 2. Projektjahr angekündigt und mittlerweile bestätigt.

Die am 01.07.2014 stattgefundene Prämierungsveranstaltung in der Akademie Mont-Cenis wurde auch innerhalb der Lokalmedien thematisiert, mit dem positiven Resultat, dass der Wirkungskreis des Erfolgsprojektes erweitert wurde. Der Ansatzpunkt, das Nutzerverhalten so zu fördern, dass ein bedarfsgerechter und bewusster Umgang mit Energie und Wasser stattfindet, wurde auch auf die Familienhaushalte der Projektteilnehmer übertragen.

Das Ziel, das Projekt so zu etablieren, dass ein Bewusstsein hinsichtlich des sparsamen Umgangs mit Ressourcen verstetigt wird, scheint nach der Vollendung des 1. Projektjahres realisierbar zu sein. Das Projektteam blickt optimistisch auf weitere Erfolge für die Projektjahre 2 und 3. Der derzeitig ins Leben gerufene Plakat-wettbewerb bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance, ein Statement in Sachen Energie in ganz Herne zu setzen. Der beste Entwurf dient als neues Aushängeschild für die „mission E“.

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1 2345674893964843A1 B47A41C11 Förderzusage des Landes NRW 2009 GS Laurentius Kita Florastr. Umsetzung 2011

9. Projektnachlese Investpakt

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1 B47A41C11 12345674893964843A1 Blower Door Lüftung mit Wärmerück-gewinnung 234 D94 9D984 679DFED7984 ED794 -9F867F4 %894 29D4 984 4%67E4 984 56F98D6ED94 4 -6F9DE94 6!4 D94 78D3,8998D9-D76EF94984-6F!!94967F9F*E 98D929%.F94'F989876EF9; 0D94 &689FD7E94 76F4 D74 686EE9E4 84 92,9F97D794 4 26F8FD94 89984 94 7E92,94 D4 94 986994 567894 84 998D968994 4 ED36!89ED794 7E949F%D9EF* 24 6EE947EE694%9894 674 %9DF987D4 98F,8F4 M79394 34 :3%9EF7F4 4 34 98D96894 &D7F84 ),83984 )6984 4 &!F84 3DF4 94 7%98F94 F83-4 4 9D998D96894 D34 )73!9E4 4 D4 984 7E94 29769EF*4 474 D94  98D968-9F9FD9#4D4%9DF987D46FD*4

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(38)

1 2345674893964843A1 B47A41C11 Energieeffizienz 50% niedriger als EnEV 2009 0D9984 )98F4 DF4 34 6*4 AB?4 D98D984 6E4 984 4!898%98F4 984  >4 ABBC4 !+84 '926F94 4 F98789DF9F4 68+2984 7D64 674 D94 >987,8!4 984 4!89894 D94 D7F4 %D94 ,7F4 693394 3DF4 984  >4 AB6F4 984 98F4 3DF4 984  >4 AB6H4 34M869433F*

Abb. Energieausweis GS Laurentius

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(39)

1 B47A41C11 12345674893964843A1 Verringerung des Wärmebedarfs um 62% 0984 D4 94 422*4 =A4 4 ==4 689F9EEF94 %DFF982989DDF94 >9828674 64 ),839998D984 9DF4 !+84 D94 567894 84 984 6D984

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(40)

1 2345674893964843A1 B47A41C11 jährliche Einsparung 176.000 kWh/a 0984D494422*4=F44=A4689F9EEF94F8398286749DF4!+84D94

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(41)

1 B47A41C11 12345674893964843A1 energetischer Zustand mangelhaft 4D57D4EAD68E B85684 45682 0D94 "D98F69F,FF94 E86F86.94 3DF4 9D984 -8FF97!E,794 4AHB43C449D984'9FF97!E,7944AB=43C4%8946CA=4 D4 9D97D984 56D26%9D94 3DF4 M9DEF989EE984 9826F* 0D94 M69F,FF94 DF4 !+84 F4 /894 69E9F4 4 29F89F4 989DF4 BB4 "D98* 0984 $F64 984 "D98F69F,FF94 84 984 6D984 9F8674 7DD7FED74984-6F8FD494AB98456789447DD7FED74984 /92,9F97D4 94 @B984 567894 4 %894 D4 94 986994 5678943DF45DFF9E464984-6F9876EF4479898D7F9F8464984 -9F8D924D7989F9EEF4%68*4:F9849989FD794/9D7FF94%684 64/92,946E4369E76!F4429%98F98446464/92,94!+84 D94 9989FD794 6D984 D34 (67394 984 89836.67394 8,9FDD98F4%68* 546CF2E 0D94 D34 E994 2978D92994 56.67394 76294 %99FED74 6429D9F8694 98D9-449DF944689* -6F8FD;4 6D98429D4E9D79DFD984-99DFD46EE984",EF928+94%D94!EF; - :F989DFD940,3349840994984M9DEF989EE98 - 4!6889,334D4I4AA43E49846FF9E,798 - ),839,33982JF934984669!E,794 - "FF!!!9F9843DF4089D79D29DED9898E6

(42)

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(43)

1 B47A41C1E1 12345674893964843A1 Blower Door Lüftung mit Wärmerück-gewinnung Energieeffizienz 65% niedriger als EnEV 2009 D4E44D6E 0D94 "DF64 E86F86.94 64 364 8764 6E4 >89D9239F4 299D79*4 D4 834 9E994 )7E!+7E36.67394 !+84 D94 "D984 4 D7894 8D9798D94 D94 %,7894 984 6D984 69E698F4 %9894 3F9*4 0D94 8D9798D94 76FF94 64 7839F4 D76EFED74 3DF4 D7894 "D984 29E9DF9F4 4 D4 FE4 6!4 D7894 !6F4 99#4"DF6* D4 %9DF9894 %99FED794 $D9E4 984 -66!6294 %684 674 7D984 984 '67%9D4 984 &!FD7FD9DF*4 0874 94 9993E68D74 879!+78F94 -E%984 084 M9F4 F94 D94 &!FD7FD9DF4 679%D994%989* 12%7E4874D94988D!!99456.673949846F+8ED794&!F%979E4 F98294 DF84 8F4 D94 994 2968!9F998F94 863E!F-F97D794 4E694 3DF4 779!!DD9F984 ),8398+9%D4 !+84 D94 689D7994 8D7E!F!78*4 0D94 K1A-(6329E6F4 4 D94 (63!97F94%9894F9FD4F8EED98F8446494D7F4426ED794 4979DFED794782E9394!+78946* 0D94 "DF64 E86F86.94 %9DF4 E6F4 98D96%9D4 9D94 98D9-9%98F4 !+84 D94 /963F998D99!!DD9#4 4 HF4 )74 G4 D3CN6E4 6!*4 0D9984 )98F4 DF4 34 6*4 HA?4 D98D984 6E4 984 4!898%98F4 984  >4 ABBC4 !+84 '926F94 4 F98789DF9F4 68+2984 7D64 674 D94 >987,8!4 984 4!89894 D94 D7F4 %D94 ,7F4 693394 3DF4 984  >4 AB6F4 984 98F4 3DF4 984  >4 AB6H4 34M869433F*

(44)

1

2345674893964843A1 B47A41C11

Abb. Energieausweis Kita Florastr.

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(45)

1 B47A41C11 12345674893964843A1 Verringerung Wärmebedarf um 73% 0984 D4 94 422*4 =H4 4 =@4 689F9EEF94 %DFF982989DDF94 >9828674 64 ),839998D94 9DF4 !+84 D94 567894 84 984 6D984

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(46)

1 2345674893964843A1 B47A41C11 jährliche Einsparung von ca. 166.000 kWh/a Einsparung 65% 0984D494422*4=B44=C4689F9EEF94F8398286749DF4!+84D94

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1 B47A41C11 12345674893964843A1 neue EnEV 2014 ab 01.05.2014 Wirtschaftlich-keitsgebot! ab 2016 weitere –25% Behördengebäude ab 2018 weitere Energieausweise erforderlich

10. Energieeinsparverordnung EnEV 2014

Die EnEV wird stetig fortgeschrieben, um ihre Anforderungen den technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Die letzte Anpassung (EnEV 2014) trat zum 1. Mai 2014 in Kraft. In ihr werden die Neubaustandards der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung angepasst.

Auch wenn die EnEV auf den ersten Blick klare Anforderungen stellt und konkrete Mindestwerte vorgibt, so sollte sie doch nur als Richtschnur dienen. Sämtliche Mindestwerte sind unter dem Gesichtspunkt des Wirtschaftlichkeitsgebotes festgelegt worden. Das heißt, dass die Mindestanforderungen so berechnet worden sind, dass sie nur in Ausnahmefällen nicht wirtschaftlich vertretbar sind. Im Umkehrschluss folgt hieraus aber, dass es durchaus sinnvoll sein kann, über diese Mindestanforderungen hinauszugehen. Der Architekt sollte daher immer beauftragt werden, das baulich machbare und wirtschaftlich vertretbare Optimum zu suchen.

wesentliche Inhalte der Novellierung der EnEV

• Angemessene und wirtschaftlich vertretbare Anhebung der

energetischen Anforderungen an Neubauten ab dem 1.Januar 2016 um durchschnittlich 25 Prozent des zulässigen Jahres- Primärenergiebedarfs und um durchschnittlich 20 Prozent bei der Wärmedämmung der Gebäudehülle dem sogenannten zulässigen Wärmedurchgangskoeffizienten.

• Die Anhebung der Neubauanforderungen ist ein Zwischenschritt

hin zum EU-Niedrigstenergiegebäudestandard, der spätestens ab 2021 gilt.

• Ab dem Jahr 2021 müssen nach europäischen Vorgaben alle

Neubauten im Niedrigstenergiegebäudestandard errichtet werden. Für Neubauten von Behördengebäuden gilt dies bereits ab 2019. Die konkreten Vorgaben an die energetische Mindestqualität von Niedrigstenergiegebäuden werden rechtzeitig bis spätestens Ende 2016 - für Behördengebäude - bzw. Ende 2018 - für alle Neubauten- festgelegt.

• Bei der Sanierung bestehender Gebäude ist keine Verschärfung

vorgesehen. Die Anforderungen bei der Modernisierung der Außenbauteile sind hier bereits sehr anspruchsvoll.

• Erweiterung der bestehenden Pflicht der öffentlichen Hand zum

Aushang von Energieausweisen in behördlich genutzten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr auf kleinere Gebäude (mehr als 500 qm, bzw. ab Juli 2015 mehr als 250 qm Nutzfläche mit starkem Publikumsverkehr).

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1 2345674893964843A1 B47A41C11 Niedrig- energie- standard kommt! • Einführung unabhängiger Stichprobenkontrollen durch die

Länder für Energieausweise und Berichte über die Inspektion von Klimaanlagen (gemäß EU-Vorgabe).

Die Verschärfung der Energieeinsparverordnung 2014 ist als Gesamtpunkt noch moderat ausgefallen. Lediglich für den Neubau ist eine Verschärfung der Wärmedurchgangskoeeffizienten (Wärmedämmung) um 20% vorgegeben worden. Im Bereich der Erstellung und Aushangpflicht für Energieausweise für öffentliche Gebäude mit starkem Publikumsverkehr, gilt nunmehr eine Pflicht schon ab 501 m² und zum 01.07.2015 schon ab 251 m². Dieser Forderung wird das Gebäudemanagement bis spätestens zum gesetzten Termin nachkommen.

Sollte sich an den derzeit gesetzten Zielen der Gesetzgebung nichts ändern, wird ab dem Jahr 2018 für Neubauten die energetische Mindestqualität von Niedrigstenergiegebäuden zur Pflicht.

Nach Einschätzung des Energiemanagements ist mit einem Standard zwischen Niedrigenergie und Passivhaus mit einer Tendenz zum Passivhaus zu rechnen.

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I m p r e s s u m:

Gebäudemanagement Herne Heidstraße 2 44649 Herne Tel. 02323 / 16 - 2570 Fax. 02323 / 16 - 2464 Betriebsleiter : Thomas Bruns Tel. 02323 / 16 - 2571 Technische Leitung : Annette Dahms Tel. 02323 / 16 - 2577

Rückfragen an: Leitung:

Energiemanagement : Peter Wiedeholz Tel. 02323 / 16 - 2921 Umweltmanagement

Energiecontrolling : Anke Schramm Tel. 02323 / 16 - 2196 Energiebuchhaltung : Jürgen Unrau Tel. 02323 / 16 - 2923 Energiemanagement : Peter Dräger Tel. 02323 / 16 - 2511

Energie - und

Umweltmanagement

Bautechnik : Uwe Morsbach Tel. 02323 / 16 - 2767

Immobilienmanagement : Jasmin Werther Tel. 02323 / 16 - 2896 ---

図

Abb.  1  und  2  zeigen  die  Verbrauchsentwicklung  Wärme  aller  städtischen  Liegenschaften
Abb.  3  und  4  zeigen  die  Verbrauchsentwicklung  Strom  aller  städtischen  Liegenschaften
Abb. Energieausweis  GS Laurentius
Abb. Energieausweis Kita Florastr.

参照

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