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Eine genealogische Untersuchung der mystischen Tendenz beim jungen Hegel

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Academic year: 2021

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(1)Eine genealogische Untersuchung der. mystischen Tendenz beim jungen Hegel(2) Tsutomu KUBOTA (I) Hegels hOchbegabte Charakterbeschreibung oder kritische E)rforsch‐ ung des Judentums fuhrt ihn zu einer neuen lnterpretation des Chris‐. tentums. Seine kritische Erforschung, die das Alte Testament gegen die griechische ReligiOn abwagt, last eine wesentliche Eigenschaft. des Judentums vOrl uns erscheinen; es ist eine Religion, die von Menschen stets in der Fehde geglaubt vrird。. einem Zwiespalt rnit sich selbst und zugleich. ]Die Menschen sind in Πlit. der Natur, und. zwar kё nnen sie in dieser Welt ganz und gar nicht nur friedlich sein; sie haben auch keine Kraft zur Eutwicklung ihrer Liebe und ihres Lebens. E)ie]し egende. der Sintflut bestatigt eine tiefe Trennung zwischen. Menschen und Natur, und diese beiden Seiten kё nnen keine wahre finden. ]Das Bestehende ist nur eine Versё hnung rrlit. Versё hnung. einer Abneigung, narnlich hier liegt nahezu eine kalte Vrersё hnung v Or. Sie sind “nicht wie ein schё nres Paar, lDeukaliOn und Pyrrha. nach ihrer Flut es taten, die Manschen wieder zur Freundschaft lnit der Welt, zur Natur einluden, sie durch Freude und Genu13 die Not und Feindschaft vergessen machten, Frieden der Liebe sch10ssen, die Starrlrrleltern schё ner. Nationen wurden, und ihre Zeit zur Mutter. einer neugeborenen, ihre Jugendblute erhaltenden Natur".. l). “Der erste. Akt, durch den Abraham zum Stamlnvater einer Nation wird, ist eine. Trennung, welche die Bande des Zusanllnenlebens und der Liebe zerrei3t, das Ganze der Beziehungen, in denen er Πlit Menschen und.

(2) 2ゴ 8. Eine genealogische Untersuchung der mystischen Tendenz beim iungen Hegel. Natur bisher gelebt hatte; diese schё nen Beziehungen seiner Jugend(Jos.. 24-2)stieS er von sich.Auch Kadmus, Danaus, uswo hatten ihr Vaterland, aber im Kampf verlassen; sie suchten einen Boden auf, wo sie frei waren, un. lieben zu kё nnen; Abraham w01lte nicht lieben und darunl frei sein; jene, un■ in unbefleckten schё nen Vereinigungen,. was ihnen in ihrem Lande nicht mehr vergё nnt war, leben zu kё nnen, sie trugen diese Gё tter Ⅱlit sich fort,―. Abraham w01lte frei von. diesen Beziehungen selbst sein; jene lockten durch ihre lnilden Kiinste. und Sitten die rOheren Eingeborenen an sich, und verIIlischten sich. mit ihnen zu einem frohen und geselligen Volke―. Eben der Geist,. der Abraham vOn seiner Verbandtschaft weggefuhrt hatte, leitete ihn durch die fremden NatiOnen, rnit denen〈. er〉. in der F01ge seines Lebens. zusammenstie3,der Geist sich in strenger Entgegensetzung gegen alles ・ ・ Abraham fest zu erhalten,・ …・. irrte mit seinen Herden auf einem. grenzenlosen Boden umher,0‥ ‥O Nur lieben kOnnte er nichts; selbst die einzige Liebe, die er hatte, die zu seinem Sohne,一 一――er opfert sie 2). freudig".. Das ]Entfliehen der Hebraer aus Agypten geschah nicht aus dem ersten Wunsch, die Freiheit zu erringen, auch nicht un■. ihrem Zusanl‐. menleben treu zu bleiben, uberhaupt nicht aus einenl unendlichen Beweggrund, sondern aus Furcht vOr ihren■ GOtt. “]Die Juden siegen, aber sie haben nicht gekampft; dic Egypter unterliegen, aber nicht 3). durch ihre Feinde"・ Obgleich der Befreier dieses Volkes freigemacht hat, hat er ihm nur eine neue lBurde, d.h.ein Gesetz gegebeno So schr eibt Hegeli ``]Der Befreier seines¬ Volkes wurde auch sein Gesetzgeber; ―. 〈das〉 konnte nichts anders heiSen, als, derjenige, der es von einem. Joch loSgemacht hatte,legte ihm ein anderes auf.Eiぁ e paSS市 e NatiOn, die sich selbst Gesetze gabe, ware ein widerspruch". Das Prinzip der. ganzen Gesetzgebung war der Widerstand und die Entfremdung zwi‐ schen ihnen selbst und dem unendlichen Objekt, das fur sie der lnbegriff aller Wahrheit und Realitat war. ]Die lEntferntheit und die geistige Leere ihrer Gottheit, die doch das Zentrurn ihres iLebens war,. wird in geheiligter Zuruckhaltung als das Allerheiligste bezeichnet..

(3) Tsutomu KUBOTA. 2ゴ. 9. Das ist ziemlich anders als auf Eleusis; das Heilige war, hier, unter. Menschen und Gedanken ausgegosseno Aber, fur das israelistisches V01k war das Gё ttliche ewig auSer ihm, ungesehen und ungefuhlt。 Am meisten menschlich in der hebraischen Religion war der jahrlich wiederkehrende Feiertag,weil hier unzweifelhaft gelebt werden kOnnte;. wie leer und frei vOm Leben ist dagegen der Sabbad. Es fehlt ihm ganz an der naturlichen Kultivierung des Menschlichen. Hier gibt es nichts als armselige Wiederstands10sigkeit, nichts Lebendiges mehr. Nach dem die fOrmale Forderung ihrer sklavischen Relligion zufried‐ engestellt war, blieb fur dieses v。. lksleben gar nichts an sinnlichem. Leben ublich. E)s hat schOn keine Wahrheit bei Gott, wie man iln Alten Testament sehen kann, sOndern nur Forderungen. Die Wahrheit. ist immer etwas Freies, das wir weder beherrschen, noch von ihm beherrscht werden; deswegen koHHnt d.as IDasein Gottes nicht als eine. Wahrheit vor, sOndern als ein Befehl; vOn Gott sind die Juden durch. und durch abhangig, und. “das. vOn dem man abhangig ist, kann. nicht die FOrm einer Wahrheit haben; denn die Wahrheit ist die Schё nheit, Init dem Verstande vOrgestellt, der negative Charakter der 5). Wahrheit ist Freiheit".. (2) In seiner jungen Zeit bestimmt Hegel den Begriff der. Ⅵrahrheit in. der′rhe。 1。 gie oder ReligiOn so, daS in ihr asthetische Schё. nheit und. Leben ganzlich fehlen. Hegel hat eine beachtliche Sympathie fur die rollrlantische innere Beschaffenheit der Wahrheit. Ununter‐ brOchene unglucksfalle des judischen V01kes sind nicht anders als die Auswir‐ kungen oder F01gen seines ursprunglichen Schicksalso Seine vollstan‐. dige Entfremdung vOn der Natur kOHllnt nur durch diO sklavische Abhangigkeit von Gott, der doch das ldeal und die phantasiereiche Verkё rperung der vё lligen Freiheit und des Lebens darstellen sollte.. ``Das gr03e Trauerspiel des judischen Volks ist kein griechisches Trauerspiel, es kann nicht Furcht noch Mitleiden erwecken, denn.

(4) 22θ Eine genealogische Untersuchung dcr mystischen Tendenz beim iungen Hegel. beide entspringen nur aus dem Schicksal des nOtwendigen Fehltritts eines schё nen. Wesens;jenes kann nur Abscheu erweckeno Das Schick―. sal des judischen Volkes ist das Schicksal Makbeths, der aus der Natur selbst trat, sich an fremde Wesen hing,und so in ihrellrl]Dienste. alles Hcilige der menschlichen Natur zertreten und errr10rden, vOn seinen Gё. ttern(denn es waren Objekte, er war Knecht)endlich 6). verlassen,und an seinem Glauben selbst zerschmettert werden lnuSte".. Auf solchem Hintergrund, wie oben erwahnt, ist die MissiOn und das Schicksal{Christi wohl klar ausgedruckte Dem ganzen Geist dieses. Volks ist Jesu entscheidend entgegengetreten. Wenn irgendwelches einzelne Leben religiё se Werte und E)rfahrungen bekonllnt, dann ist. es ein Leben, das mehr als das einzelne VOrhandensein von begrenzten lndividuen ist.Es besteht in einer Entwicklung und einer Versё. hnung. der Unterschiede dcs einzelnen Lebens und reprasentiert es phantasie‐ reich als das ldeal,als das vё llig vereinigte Leben.“ Da religiё se Hand‐. lungen das Geistigste, das Schё nste,dasjenige sind,was auch die durch. die Entwicklung notwendigen Trennungen noch zu vereinigen sterbt, und die Vereinigung irrl ldeal als vё llig seiend,der Wirklichkeit nicht. mehr entgeg6ngesetzt darzustellen, alsO in einem Tun sie auszudrucken, zu bekraftigen sucht, sO sind religiё se Handlungen,wenn ihnen jener Geist der Schё nheit mangelt,die leersten; die sinn10seste Knechtschaft,. die ein Bewur3tsein seiner Vernichtung fordert; cin Tun, in dem der Mensch sein Nichtssein, seine Passivitat ausdruckt; und uber diese ist die Befriedigung des gemeinsten lnenschlichen Bedurfnisses erhaben,. weil in ihm unΠlittelbar doch das Gefuhl oder die Erhahltung eines wenn auch leeren Seins liegt".. 7). Eine wesentlich neue Ansicht Hegels, die vOn ihm in diesen■ Frag‐ ment gezeigt wird, erklart sich aus denl, was er oben gesagt hat。 Was das Gesetz auch ilnmer bringen mag, es wird von einerrl Leben. ohne Gesetz ubertroffene. Das Leb〔 )n ist mehr als die Vernunft.. E)ie Vereinigung eines Lebens Oder die sprudelnde Erfahrung eines Lebens kann nicht durch eine abstrakte lKategorie, wie es die Vernunft ist, vollstandig ausgedruckt. 、 verden. E)iese]Denkweise ist nichts anderes.

(5) TsutOmu KUBOTA. 22ゴ. als ein elernentarer Bestandteil des jungen Hegelschen Mystizismus,. und ist aush zugleich ein ursprunglicher Grund der LOs10sung von der Kantischen Phi10sOphie. ]Die Vereinigung des Lebens rrlit einer Kategorie zu crkraren, do he mit einem. “Begriff",den. Hegellnanchmal. in seiner]Denkweise gebracht hat,la3t Kantische PhilsOphie verIIlut‐. en. Hier kann man sich an den jungen Hegel erinnen, der unter dem Einflu3 der Kantischen Phi10sOphie stand; er dachte, da3 die Forderungen Jesu ein mOralisches Gesetz sind,das mehr autonerrl als heterOnOm zu verstehen ist, das dann noch zugleich das allgemeine Gesetz der Vernunft Oder der mOralische Wille in einer PersOn ist. Ein. solches autonomeS allgemeines Gesetz ist gerade der das ist nur ein teilweise DefinitiOn.. “Begriff".. Aber. “Auf dies3 Art kё nnte man. erwarten, da3 Jesus gegen die POsitivitat mOralischer Gebote, gegen b103e Legalitat gearbeitet hatte, da3 er gezeigt hatte, das Gesetzliche sei ein Allgemeines, und seine ganze`. Verbindlichkeit liege in seiner. Allgemeinheit, well einesteils jedes S01len, jedes Gebotene zwar als. ein Fremdes sich. ankundigt, anderenteils aber als Begriff (die. Allgerneinheit) ein subjektives ist, wodurch es als Produkt einer menschlichen Kraft, des Vermё gens der ALllgemeinheit, der Vernunft, seine Objektivitat, seine POsitivitat, HeterOnOmievOrliert, und das. Gebotene 〈als〉. in einer Autonomie des menschlichen Willens. gegrundet sich darstellte. Durch diesen Ganz ist aber die Positivitat 8). nur zum Teil weggenOΠ Hnen". lJnter diesen UInstanden wird man ‐. notwendig vOn denl allgemeinen Gesetz knechtisch abhangeno vollkon■. mene Allgemein‐ heit ist inHner ein Abstrakt‐ Sein, und sie kann eine vorurteilslose Haltung fur das Konkret‐ Sein Oder das Lebendige nicht. einnehmen, und zwar kann sie das Wesenhafte allein nicht vё. llig. aussprechen. I)iese Allgemeinheit steht inllner in einer Beziehung zum BesOnderen; sie steht Trieben, Neigungen, pathologischer Liebe, Sin‐ nlichkeit, Oder wiO man es nennt gegenuber, sOIIlit ist sie―. 一. ―一. wie eS. scheint― ― eine lEntgegensetzung zum au13erlichen Sein.Die eigentliche. Ansicht der Predigt Jesu liegt auf einen■ anderen Gebiet, das den Gegenstand der abstrakten ヽ4pralitat ubersteigt. :Die Bergpredigt Jesu,.

(6) 222 Eine genealogische Untersuchung der lnystischen Tendenz beim iungen Hegel. dic ]Hegel vOm Kantischen Gesichtspunkt aus uns schon beschrieben hat,wird jetzt in einer neuen mystischen Weise,wie es oben gezeigt. w ird, besprochen. Was iber einem abstrakten allgemeinen Begriff Oder einem Sollen steht, ist das Leben一 , ein Sein,eine Modifikation des Lebens. ]Die unΠ littelbare Erfahrung dieses L′ ebens oder Geistes. uberwindet einen Widerstand oder versё hnt einen Zwiespalt, den die abstrakte Vernunft produkziert aber nicht versё hnen kanno Auf solche Weise ist Jesu nicht als Gesetzgeber Oder als Befahlgeber an die Stelle der GebOte des Alten′ restaments getreten. Da3 seine Ausspruche unter. einer Form des Befahls erscheinen, kOmrnt daher, da3 die lebendige. Erfahrung oder das Lebendige geneigt ist unter denl Schein einer begrifflichen FOrin zu denken und zu sprechen, die au3erhalb ihres. eigentlichen Wesens liegto Sie sind nicht mehr so wie ein Befehl Oder ein Begriff, sondrn entsprechen derrl Lebendigen; das ist der Geist oder zugleich das Leben, das eine uberschreitende iEbene ist, dic. durch die Vernunft nicht vollstandug begriffen werden kann. Auf dieser Ebene wird ein Pflichtsbewu3tsein iln Nichts verschwinden. E)ie ]Ebene dieser geistigen Tatigkeit begreift in sich eine unΠ. littel‐. barkeit, ein K:onkretes, ein Sein, und sie erganzt einen Zwiespalt. zwischen Subjekt und Objekt, Trieben und Gesetzeno Auf dieser erhё hten. Ebene verschmelzt das moralische C}esetz seine abstrakte. Allgemeinheit, und auch das Subjekt lё st seine Besonderheit der. Triebe oder Neigungen in Nichts aufe Wenn man den folgenden Ausdruck nehmen darf, kё nnte man es als eine Kategorie des Lebens begreifen,wie es Hegel gezeigt hat,kurz gesagt, als einen Zusammen…. flu3 zwischen dern Allgemeinen und denl BesOnderen, dern moral‐ ischen Clesetz und den Neigungen.. (3) Wie Oben erwahnt,hier liegt eine Vereinigung der verschiedenartigen. Gedanken in diesem wichtigen Fragment vor,und diesen Punkt kё. nnte. man als das wichtigste Ziel begreifen, das ]Hegel in seinen Abhandl‐.

(7) TsutOmu KUBOTA. 223. ungen vor der “ Phanorrlenologie des G}eistes"(1806) angestrebt hat. Und wir kё nnen dieses Ziel jetzt in unserer Abhandlung verf01gen. Ich behaupte,da3 hier ein Hё hepunkt des jungen Hegelschen Mysti‐ zismus liegt, und sie enthalt auch den Klern vOn Hegels lnterpretati‐. On des wesentlichen Fachausdruckes. “Mystizismus".. Das bildet den. Hintergrund der Hegelschen I)ialektik in seineΠ l spateren syStem. Nun zieht Hgel die idealisierte griechische Kurtur(verfeinerte Leb‐. ensweise)heran,um das Problem zu lё sen,wie die Kultur, die sich im Alten Testament au13ert, und die Kantische Moralitat in ihre eigentliche Ordnung gebracht werden kё. nnen。. Es war ein dringendes Bedurfnis des jungen Hege19 ein ungelё. stes. PrOblem durch die Methode der Kiantischen Phi10sophie zu lё sen. Wenn ein allgemeines unveranderliches Gesetz und ein konkretes lebendiges lnteresse in einem scharfen Gegensatz bleiben, gibt es keine Mё glichkeit einer Versё hnung. E)s braucht nicht einmal ein. Gesetz ubertreten oder eine Sunde begangen zu werdene. “So. lange. Gesetze das Hё chste sind, s0 1ange kann ihr nicht entflohen werd‐. il服 I'fi」 富. t]ulユ 1が. fT'lil tllぶ. ittnll}鷲. letzte Konsequenz herrsと ht, kann sich niemand unter anderes G}esetz. stellen, und niemand kann seine Sunden bu13en, wenn er sich als. unter einem allgemeinen Gesetz stehend verstehto Wie kann man diesen Antagonislnus, do h. eine sOlche Abscheu, zwischen einer au13e‐. rlichen Uberwaltigung durch das Gesetz und einem einzelnen Trieb oder Leben auss6hnen P E)iese Ver‐ sё hnung wird, wie es Hegel behau‐. ptet,von dem griechischen Begriff des Schicksals v01lbracht; wenn die Bestrafungen gar nicht als eine Wiedervergeltung durch ein Gesetz erscheinen, sOndern als ein Resultat des Schicksals auftreten, bleiben sie nicht mehr fOrtdauernd, inderrl sie als ein transzendentales, gege‐. niberstehendes Sein, als eine v01lkemmende Allgemeinheit gegen die Menschen gerichtet sind; sie sind nur die Widerstands krafte gegen ein einzelnes,kOnkretes lndividuun■. , sO wie es isto Es geschieht eine Begeg‐. nung in■ litten eines Lebensverlaufs eines lndividllurns und dem das.

(8) 224 Eine genealogische Untersuchung der mystischen Tendenz beim iungen Hegel. allgemeinen Lebenso E)iese Begegnung fuhrt zu einer Kollision, die wir. Verbrechen nennen. ]Das ganze Leben oder der ganze Geist ist eins, eine TOtalitat, darum verletzt der ヽ/erbrecher ganz allein sein Leben durch seine bё sen′ raten und stё rt niemals ein au3erliches Gesetz. ``]Der. Verbrecher meinte es rnit fremden■. Leben zu tun zu haben; aber er. hat nur sein elgenes Leben zerstё rt; denn Leben lst vom Leben nlcht verschieden, well das Leben in der einigen Gottheit ist;und in seinem Ueberrnut hat er zwar zerstё rt,aber nur die Freundlichkeit des Lebens: er hat es in elnen Felnd verkehrto Erst die Tat hat eln Glesetz ersch― affen, dessen Herrschaft nun eintritt; dies Gesetz ist die Vereinigung. irn Begriffe der Gleichheit des anscheinend fremden verletzten und des eigenen verwirkten Lebens. Jetzt erst tritt das verletzte Leben als eine feindselige Macht gegen den Verbrecher auf, und. ■113handelt. ihn, wie er Πli3handelt hat; so ist die Strafe als Schicksal die gleiche Ruckwirkung der Tat des Verbrechers selbst, einer Macht die er selbst bewaffnet, eines Feindes den er selbst sich zuIII Feinde. machteo Mit dem Schicksal scheint eine Versё. hnung noch Schwerer. denkbar zu sein, als lrlit deIIl strafenden Gesetz, da um das Schicksal zu versё hnen,. die Vernichtung aufgehoben werden zu miissen scheint.. Aber das Schicksal hat vor dem strafenden Gesetz in Ansehung der ヽ″ ersё hnbarkeit. das voraus, da3 es innerhalb des{Gebietes des Lebens. sich beindet; ein Vrerbrechen unter(じ esetz und Strafe 〈dagegen〉 iln. Gebiete uniiberwindlicher Entgegensetzungen, absOluter Wirklichkei‐ ten. In diesem ist keine Mё glichkeit denkbar, wie die Strafe aufge¨ hOben werden, und das BewuStsein der bё sen Wirklichkeit versch‐. winden kё nnte, weil das Gesetz eine Macht ist, welcher des Leben. untertan ist, uber welcher nichts, uber welcher selbst nicht die Gottheit ist, denn sie ist nur die Gewalt des hё chsten G}edankens,nur. der Handhaber des Gesetzes. Eine Wirklichkeit kann nur vergessen werden, do h. in einer andern Schwache sich als das. ヽ/orgestelltes. verlieren, wodurch ihr Sein doch als bleibend gesetzt wurde一. ―― 一 Aber. bci der Strafe als Schicksal ist das Gesetz spater als das Lcben, und steht tiefer als dieseso Es ist nurder Rucke desselben, das mangelnde.

(9) Tsutomu KUBOTA. 225. Leben als Macht; und das Leben kann seine Wunden wieder heilen, das getrennte feindliche Leben wieder in sich selbst zurickkehren,. und das Machwerk eines`Verbre‐ chens, das(3esetz und die Strafe, aufhebeno VOn da an, wO der Verb‐ recher die Zerstё rung Seines eigenen Lebens fuhlt(strafe leidet)oder sich (im bё als zerstё. sen Gewissen). rten erkennt, hebt die Wirkung seines Schicksal an, und. dies G}efuhl das zerstё rten Lebens mu13 eine Sehnsucht nach dem. verloren werden; das Mangelnde wird erkannt als sein Teil, als das was in ihm sein s01lte, und nicht in ihm ist; diese Lucke ist nicht ein Nicht‐ Sein, sondren das Leben als nicht‐. seiend erkannt und. gefuhlto E)ies Schicksal als mOglich empfunden ist die Furcht vor ihm9. und ist ein ganz anderes Gefuhl als die Furcht vor der Strafe; jenes. ist die Furcht vor der Trennung, eine Scheu vOr sich selbst; die Furcht vOr der Strafe ist die iFurcht vOr einem Fremden".. 10). Totalitat ist die Vereinigung in der Liebe: des Leben hat in der Liebe sich selbst widergefunden. ]Dieses Gefuhl das Lebens,das sich selbst wiederfindet,ist die Liebe, und in ihr versё hnt sich das Schicksal. Nun erklaren sich zwei Bemerkenwerte Wesenszuge aus dern, w as Hege1 0ben gesagt hat: Zum einen ist die Bewegung innerhalb dieses allge]meinen Lebens ein dialektisches Wesen, und dann bedeutet dieses. Wesen ein VOrzeichen des spaten Hegelschen SyStems, zun■ andern bedeutet die mystische lnterpretationsweise der Unzulanglichkeit der Siinde cines begrenzten lndividuums eine uberlegende Ansicht, die aus der Welt der griechischen Religion stamIIlto Tatsachlich geht Hegels Begriff des Schicksals auf die griechische Tragё die zurick,. wenn auch die Urforln der E)rfahrung, die Hcgel aufgezeigt hat, eigentlich nicht in der griechischen Welt, sondern iln Christentum ihre Wurzel hat. iDas Wesentliche dieser Erfahrung besteht in■. mer in. der Vereinigung von Gegensatzen,die zunachst einen K:onflikt auslё. sen. und dann in Frieden,Sthne und Versё hnung enden. ]Die wesentliche Denkweise der Hegelschen I)ialktik ist eigentlich keine Bewegung der Logik, sOndern eine Bewegung des Lebens..

(10) 226 Eine genealogische Untersuchung der rnystischen Tendenz beim iungen Hegel. (4) W. Dllthey hat dauber seine Ansicht in seinenl Werke,. “Jugend‐. geschichte Hegels"(S.99), wiedergegeben,die sehr wichtig isto Man kann sich nach Dilthey in der urpsrunglichen Forin von Hlegels IDial‐. ektik diesen ProzeS innerhalb des L′. ebens als einen Proze3 der. Spannung,′ rennung und Vereinigung vorstelleno Hegels eigentliche 「. E)ialektik bezieht sich, so kann man sagen, auf die wesentlichen verhaltnisse des Lebens.. “LOgik". ist nichts anders als eine forinale. Ausdrucksart das dialektischen Charakters der mystischen E)rfahrung. des Lebense E)ie Behauptung Hegels in der. “Phanomen010gie. des. Geistes", da3 ein Bewur3tsein des Nachsicht gegeniber einer Sunde “was Religion zeigt und da3 das beste Mittel die E)rkenntnis dessen, bedeutet", ist, macht deutlich, da13 Hegel die E)ialektik einer religiё sen,. mOralischen Erfahrung verinnerlicht hat。. Wenn es“ E)ialektik" in Sinne einer uberrna13igen FoHn des Panlog‐ islnus ware,wie es die Selbst‐ Entwicklung eines logischen B)egriffs in. einer logischen Kategorie ist, wie kё. nnte man dann. “I)ialektik". uberhaupt richtig begreifen P Oder soll lnan eine dialektische Entwick‐. lung der LOgik auf folgende Weise begreifen: da3 sie ein extrem gekunstelter Oder vervollkonllnneter Fachausdruck eines Lebens,einer Neigung und einer lnoralischen oder religiё. sen Erfahrung ist,z.B.eines. Verbrachens, eines Gewissenbisses und einer Versё hnung oder einer Liebe P Ist ]Hegel, kurz gesagt, cin gro13er MyStikerP Oder hat er den. Mystizimus in der Logik erfahren? Was den zweiten Punkt betrifft,. den wir fruher erwahnt hatten, ist es mehr als wahrs‐ cheinlisch, da3 das allgemeine Leben tatsachlich der Hauptgrund ist fur all seine. Verletzungen und fur die sind, diese zu heilen.. Arbeit und die Licbe, die notwendig. Wenn es nicht sO ist, wird die. zu einer passiven ldentitat,。. ` ■otalitat. hne werden und Ohne Leben,``denn die. Entgegensetzung ist die Mё glichkeit der WViedervereinigung"。. ll). Eine. dialektische Vrerbindung zwischen dem Leiden und der Leibe wird die.

(11) Tsutomu KUBOTA. 227. Widerstande innerhalb des Lebens uberwinden. ]Dieses ProbleIIl wird von der chritischen Lchre uber das SthneOpfer gelё st. ]Dieser Begriff des ganzen Lebens, behauptet Hegel, ist der Hauptteil der Lehre Jesu.. E)ie vereinigende Kraft der Liebe, die Uberwindung der Widerstande, die Versё. hnbarkeit der Sunde sind immer ein Teil des ganzen Lebens.. E)ie Hegelsche]Denkweise verla13t den BOden der Klantischen Philo‐. sophie und AufklarungSrationalismus, jedoch nicht auf Grund einer Weiter‐ entwicklung einer religiё sen, Inystischen Urform der Erfahrung,. die die Kantische Kategorie der Vrernunft nicht begreifen kann. Wenn man einen fluchtigen Blick auf diese mystische Urform der Erfahrung wirft, sicht sich wie ein wirkliches Paradoxon aus. Und zwar fordert sie eine neue LOgiko Wir kё nnen zwel offensichtliche As pekte in Hegels Untersuchung der Beziehung zwischen der′ Tugend. und der Liebe deutlich erkennen, naΠllich Hegel hat, seine Denk‐. weise von der Kantischen Religion klar und genau getrennt und dann den Versuch einer mystischen lnterpretation der Religion ge‐ machte Eine eigentliche Vereinnigung des Lebens kann nicht auf dem G}rund des mOralischen Gesetzes der Tugend und der Vernunft ersche‐ inene Wenn dies nanllich mё glich ware, ware eine solche Vereinigung ein Abstraktum, das in einer schё pferischen Gessellschaft die Konflikte nicht durch Versё hnung lё sen kё nnteo Eine s01che Vereinigung ware. dann nur ein Produkt des bOI13en E)enkens, nur ein Gedachtes, kein lebendiges KombinatiOnsprinzip. Ein Gedachtes kann kein G}eliebtes sein. Ein gewisses Etwas, das hё. her ist als die Vrernunft, halt das. Leben zusamIIlen und gibt dem Leben seine Bedeutsamkeit.. I)ie. Tugend steht uber der Ebene der Vernunft, die Liebe aber iberstlahlt alleso Eine solche Liebe, die die Empfindung des Ganzen ist, kann man nicht befehlen; sie uberschreitet die C)renzen der rationalen Begriffsbestilnmung. Sie ist nicht eine Einheit des Begriffs, sOndern Einigkeit des Geistes, Gё ttlichkeito Gott lieben ist:sich il■. All des. Lebens schranken10s iln Uneudlichen fthlen. Es ist keine Einheit, uber die der Begriff vё llig herrscht, sOndern es ist eine innere Har‐. monie des Geistes. “Kants praktische Vernunft ist das Verinё gen der.

(12) 228 Eine genealogische Untersuchung der lnystischen Tendenz beiln iungen]Hegel. Allgemeinheit, d.h. das Verlnё gen. auszuschlieSen:. ALchtung; dies Ausgeschlossene in Furcht unterjocht‐. die Triebfeder. 一一一 eine. Desorgeni‐. sation,das Ausschlた 8en eines noch Vereinigten;das Ausgeschlossex ist nicht ein Aufgehobenes, sOndern ein Getrenntes noch Bestehendes". In der lebendigen E)rfahrung, die die Kantische Moralitat ubertrifft,. erwahnt Hegel drei Stufen, d.h. die G}esinnung und die Liebe und die Religion.Das Gebiet der Lehre Jesu ist die Gesinnung und die Liebe. Die Gesinnung bedeutet, da3 sie die Neigung und das lnOralische Gesetz iln einzelnen Fall zu einer HarinOnie fthrt, aber sie ist noch beschrankt,und sie koΠ llnt gelegentlich voro Wenn die Gesinnung zur. Liebe wird, ist sie noch nicht vollendet, well die Liebe nOch nicht Religion iste Nach den■ was Hegel in seinem Fragment geschrieben. hat,und auch Hermann Nohl in seinem Anhang(Theo10gissche Juge_ ndschriften Hegels)geZeigt hat,stellt Hegel die drei Beschrankungen. und Unzulanglichkeit in der Kantischen MOralitat und deⅡ l Alten Testament fest: I. eine Willenlosigkeit zwischen deⅡ. l G}esetz und. dem Menschen. 2. eine Gefthllosigkeit d. h. ein Mangel an schё nen Beziehungen zwischen den Menschen。 3。 eine Lieblosigkeit zwischen Gott und Menschene Solange das PrOblem der Lieblosigkeit zwischen Gott und Menschen nicht gelё st ist und keine Vollendung druch eine Vereinigung in der Religion erreicht ist, kann man nicht wissen, Ob diese letzte Stufe uberhaupt vorkoΠ Hnt. E)ie Liebe ist nOch nicht. Religiono Sie erscheint noch nicht phantastisch Oder mystisch in eines Menschen Herz. Und sie uberschreitet auch noch nicht die Grenze der Person,und sie konlrrlt auch noch nicht in einem mehr Objektiven,wirklichen und lnchr lnetaphysischem Sinne vor,sondern nur als ein blo3es personliches Gefuhl der Liebe. ]Der Abschied, den Jesus. von seinen Freuden nahn■ , war daher die Feier eines Mahls der Liebe. E)ieses lctzte Mahl war also keine cigentliche religiё se Handlung, “denn nur eine druch Einbildungskraft Objektivierte Vrereinigung in 13). Lienbe kann Gegentand einer religiё sen Vrerehrung sein." Beiin letzten. Mahl war das BrOt und der Wein nur ein b1013es, vergangliches SymbOl. Aber das Wesentliche einer Religion ist in einer inystischen,.

(13) TsutOmu KUBOTA. 229. phantasiereichen Ergriffenheit gegrindet, die alle Forlnen des Lebens und der Liebc in sich enthalt.. “E)ie Liebe ist ein gё ttlicher Geist,aber. noch nicht ]ReligiOn; da3 sie dazu wurde, muSte sie zugleich in einer objektiven FOrm sich darstellen; sie, eine Empfindung,ein Subjektives mu13te rnit den■ ・ VOrgestellten, deln Allgemeinen zusaΠ. IInenschmelzen,. und danlit die FOrm eines anbetungsfahigen und wurdigen Wesens gewinnen. Dies Bedurfnis,das Subjektive und Objektive, die Empfin‐. dung und die FOrderung derselben nach Gegenstanden, den Verstand durch die Phantasie in einem Schё nen, einen■ Gotte zu vereinigen, dies Bedurfnis,ぉ S hё Chste des menschlichen Geistes,ist der Trieb nach ReligiOn'ン 。Bei der mystischen. “E)rgreifung", dern I)rkennen des. Gё ttlichen, und denl reinen Leben uberschreitet Jesus die Liebe seiner. Begleitero E)ieses allgemeine gё ttliche lLeben ibertrifft unser begrenztes. Leben, aber bei der religiё sen E)rfahrung, die Hegel hier darstellt,. wirken wir am gё ttlichen Leeben mit, dぉ keine Fremden Oder Feinde in sich erhalto Hegel spricht das Folgende wiederholt aus,.was ihn. namlich zu seiner eigentlichen Denkweise. kOn■ lne und zu einem kritischen Non¨ Kantischen MOtiv ibergehen la13t und was der Kern des Myatizismus ist. E)ie mystische Hochebene des reinen Lebens. kann durch das E)enken Oder den Verstand nicht begriffen Oder verstanden werden. ]Daher kann die]Kategorie der Substanz und der Persё nlichkeit. die echte Natur dieses reinen Lebens nur unzuganglich. ausdrucken. ``weil das Gё ttliche reines Leben ist, sO mu3■ otwendig, wenn von ihn■ ,und was vOn ihttL geSprOchen wird, nichts Entgegen‐ gesetztes in sich enthalten; und alle Ausdriicke der iRe■. exiOn iber. verhaltnisse des Objektiven Oder Tatigkeit wegen Objektiver Behan‐ dlung desselben〈 mussen〉 verinieden werden; denn die Wirkung des Gё ttlichen. ist nur eine Vereinigung der Geister; nur der Geist faSt. und schlieSt den Geist in sich ein― 一―一Ausdricke wie befahlen, lchren, lernen,sehenぅ. erkennen,machen,Willen,(ins Himmelreich)kOmmen,. gehen,drucken nur Beziehungen vOn Objektivem aus, wenn es Auf‐ nahme eines Objektiven in einen Geist isto Ueber Gё ttliches kann darum. nur h Begdtterung g∝ prochen werdeゴ lD.

(14) 23θ Eine genealogische Untersuchung der inystischen Tendenz beiin iungen Hegel. (5) E)ie Besonderheit des Mystizislnus bei Hegel besteht in der Behauptung. einer Notwendigkeit,die jenseits einer Kategorie der Reflexion und logischen Denken liegt, die sich nicht Πlit dem. einer Fahigkeit zun■. blo3en Objekt beschaftigen.Diese Notewndigkeit ist etwas Gegenuber_ liegendes, das nOch hё her und numittelbarer ist・ als eine Kategorie der lReflexlon und einer Fahigkeit zum logischen Denken. Das Gege‐ nuberliedende besteht, iln vorliegenden Fall der F` ragmente Hegels,. einerseits in der Reflexion oder dem Verstand und andererseits iln reinen Leben oder iln Geisto E)ie “PhanOmen010gie des Geistes". und die. “Logik". der Vernunft zu. bemthen sich, das Problen■ des Verstandes und lё seno Aber die reale Natur des Widerstands. zwischen Verstand undnder Vernunft ist ilnmer noch geblieben. Im spaten syStemL VerSucht Hegel eine LOsung in der Logik der Erfahrung, die die spekulative Vernunft uberschreitet. ]Dialektik ist, auf solche. Weise, nichts anderes als eine erforschende Navigation, die eine Entwicklung der hOheren Urforin der E)rfahrung in sich selbst entwi‐. ckelto Und Dialekektik bedeutet eine Logik, die man eigentlich eine Erfahrung des MyStizismus nennen kann.“ Uber lξ ёttliches kann. darum nur in Begeisterung gesprochen werden".. Seine. “Logik". und` `PhanOmen。 logie" machen eine solche Begeisterung klar, und diese Hegelsche Stelle wird zum Ausstrahlungspunkt seines spatern Rationalismuso ln spaterer zeit bezieht sich Hegels Rationalislnus nur auf die Form, und daIIlit― 一一一 so kё nnte man sagen― 一―一 ist die Hege‐ lsche Logik zu einer Einheit zwischen denl lnhalt des Mystizismus und. der Form des Rationalismus gewordene Wie sind jetzt also zu der Hegelschen mystischen lnterpretation des Christentums gekommen. Der Mangel eines geeigneten Begriffs vom Judentum la3t ihn 」esus zu einer unzulanglichen Ausduckweise seiner mystischen Einsicht werden. Nicht nur das,der Prolog in dem vierten Evangeliun■ , die mystischen Predigten Jesu in demselbsen,. stenen. nicht. eigentlich.

(15) Tsutomu KUBOTA. 23ゴ. 10gische Bchauptungen dar, sOndern sind Nachrichten,Substanzen,Ob‐ jekt eund fremde abstrakte{Gegenstande。. ``Aber diese Satzc haben nur den tauschenden Schein vOn Urteilen, denn die Pradikate sind nicht Begriffe,Allgemeines,wie der Ausdruck einer iReflex10n in Urtellen ■Otwendig enthalt; sondern die Pradikate sind selbst wieder Seiendes, lLebendiges; sich diese einfache Reflex10n ist nicht geschickt,das Geistige mit Geist auszudrucken''17ber Versuch,. die Beziehung zwischen Mensch und Gott Oder Mensch und Mensch in FOrln eines Lehrsatzes auszudrucken,kOΠ Hnt einer Zerrei3ung des unmit‐ telbar erfahrenen Geisteslebens gleich.Die Verhaltnisse dieser Beziehung. kOnnen nur mystisch erfa13t werden.. “:Der Gottessohn ist auch Mensc‐. hensOhn; das Gё ttliche in einer besonderen G}estalt erscheint als ein Mensch;der Zusanllnenhang des Unendlichen ist freilich ein helliges. Geheimnis,weil dieser Zusemmenhang das Leben selbst ist''18)unter diesen Uinstanden ergibt sich eine wesentliche lnterpretation des C}la‐. ubenso Glauben uberschreitet die Weisheit; wenn der Glauben erreicht wird, bedeutet dies eine bewu3te Erkenntnis der Einheit des Geistes, d.ho Ruckkehr zur GottheOt。 “Gott kann nicht gelehrt, nicht gelernt. werden,denn er ist Leben,und kann nur mit Leben gefaSt werden'ポ E)iese lDOktrin vOn der lUnΠ littelbarkeit der Welt des Lebens beinhaltet. dauber hinaus, da3 die]Kategorie der Substanz ein Objekt innerhalb dieses Versuches nicht brauchen kann und da3 zugleich ein Ausdruck der lebendigen Einheit des Geistes unmё glich ist. Gott als das unendli‐. che All des Lebens, als TOtalitё t,ist kaie Au3erlich‐ Sein fur den endlicher′ reil。. Nur von Objekten,von TOtem gilt es,da3 das Ganze ein anderes “ ist, als die T` elle;. im Lebendigen hingegen der Teil desselben ebensO‐. wOhl und dasselbe Eins,als das Ganze;wenn die besOnderen Objekte als Substanzen,doch zugleich jcdes mit seiner Eigenschaft als lndiv‐. iduum(in Zahlen)zusammengefaSt werden,sO ist ihr gemeinsames, die Einheit, nur ein Begfrif, nicht ein Wesen, ein Seiendes; aber die. Lebendigen dnd ttsen ds Abgesondet und■ re Dnheit tt eben辞 OwOhl ein Wesen". Ist es nicht ein Widerspruch, da13 der Teil ebensO. ).

(16) 232 Eine genealogische Untersuchung der mystischen Tendenz beim iungen Hegel. die vereinigte Tatalitat ist genau. iI二 暉. 意. liI』. :l∫ や. ■rie. das GanzeP Auf diese Frage. ]1:lst二. 1。 Ⅳ :IS:胤. tlIE:. Systerns als auch seuner “Logik". Der Glauben an eine PersOn ist demach aber nur eine erste Stufeo Mit Gott sich mystisch zu verbinden. bedeutet mehr, als nur den Glauben an eine gOttliche PersOn zu besitzen. Bis zur Hirnlnelfahrt Christi oder auch zum Verschwinden des letzten Elements der Objektivitat und Au3erlichkeit wird sich eine mystische Verbindung noch nicht klar realisieren kё. nnen. ]Die Junger. Jesu sind auf der Stufe des Glauben an eine Person stehengebleiben, well sie noch nicht zu einer Stufe der Verbinding nlit dem angemei_ nen gё ttlichen Leben selbst gelangt sindo Die Gemeinschaft der Kirche. wird zu eineⅡ l sichtbaren Symbol dieser mystischen Vrerbindung. Das ist das KOnigreich Gottes,das wie IIegel schon vorher gezeigt hat,mys‐ tisch, anstatt ethisch zu interpretieren ist. ``]Diese lebendige Harinonie. vOn Menschen, lhre C}emeinschaft in Gott, nennt Jesus das KOnigreich ・ Im Gottes・ ……. Reiche Gottes ist das Gemeinschaftliche, da3 allc in. Gott hbendtt Shd,jcht das Gemehschォ 1拠 he h ehem Beg五 ff, sOndern Liebe, ein lebendiges Band,0… …・" E)ieses mystische religiё se ldeal und Leben kOnnte das judisch Volk jedoch nicht ertragen. ChristentuIIl. 、ア ird. dann eine positive Religion, d.h. aHmahlich. verschwindet das Leben, und die Religion wird durch die Kategorie der Substanz nOcheinmal beschrankt, anstatt die Freiheit durch die. mystische Kategorie des Feistes zu bekOmmen.Gott wird ein Objekt anstatt das Lebens selbst; ]Religion wird also metaphysicsh.. ヽ Vie. oben. gezeigt wurde, besteht hier der Versuch, aus der wahren mystischen Religion des Grunders das metaphysische Gottesbewu3tsein der christ‐ lichen Theologic zu entwickeino E)ie religiё se Gemeinschaft als verei‐ nigendes Band scheidet das gё ttliche Leben vOrn persё nlichen lnteresse,. vOm Temporalen, vom lrdischeo. Nochmals kornHlt Hegel auf das. griechische ldeal einer freien Entwicklung des konkreten lntereses an■. Leben zuruck; es wird von Hegel rrlit dem Schicksal konstrastiert。. Das ist ein Schicksal, das die christliche religiё se Gemeinschaft, Ob.

(17) TsutOmu KUBOTA. 233. sie will Oder nicht,durchgemacht haben mu3。 Das grausame Schicksal Jesu und seiner vOn ihm gegrundeten ReligiOn wird verstandlich auf dem Hintergrund des leb10sen Gemteinwesens, das Πlit dem trockenen judischen Geist voHer Forrrlalitat und AuSerlichkeit erfuHt ist.. ``Das Schicksal Jesu war, vom Schicksal seiner Nation zu leiden,. entweder es zu dern seinigen zu machen und ihre Notwendigkeit zu tragen, und ihren G}enu3 zu teilen, und seinen Geist lnit den■. lhrigen. zu vereinigen,一 ― aber seine Schё nheit, seinen Zusamrrlenhang nlit dem Gё ttlichen aufzuopfern, Oder das Schicksal seines lゾ. olkes von sich. zu sto8en, sein Lebenaber unentwickelt und ungenOssen in sich zu erhalten; in keinemFaH die Natur zu erfuHen,. 23). ・". “JeSus wahite ・……. das letztere Schicksal,die Trennung seiner Natur und der Welt; und 24). verlangte dasselbe an seine F` reunde". Das ist die Tragё die seines. Lebens, Jesus hat uber das Leben des Menschen viei nachgedacht, und seine eigentliche ReligiOn bestand darin,(3ott durch eine mys‐. tische Liebe dos Menschen zu findene Daher erwartet Jesus einer. Reichturrl des Lebens.Er war gezwungen auf das Leben,wie auch iIIlmer es geartet war, zu verzichten, well es so unfurchtbar und leer. war. Wenn Hegel gerrleint hat,da3 Jesus die Freiheit ausstene eines freien Lebens innerhalb der sozialen Gerneinschaft der Menschen nur irn Nichts finden kOnnte, dann druckt er hier einen bemerkenswerten Gedanken aus. Was ]Hegel hier vorbringt, ist genau das griechische ldeal vOIII SOZialen Bewu3tsein, dem allgemeinen lnteresse, ohne das. es keine ReligiOn und kein Lebengibt. ]Dies ist der wahre Grund fun die gesanlmte Nicht‐Weltlichkeit, unter der das Christentum gelitten hato Die Kirche hat die gesundeo Begeisterung fur das ange_ meine sOziale Leben und die deΠ I Menschen gestellen Aufgeben ilnmer verΠ lieden. und gefurchtet. Furcht vor jeder Form diessetiegn Lebens,. lebensverachtende Schwarrrlerei ist das Schicksal einer Religion, die. sO schr vorgehabt und gehOfft hat, das lnteresse am irdischen Leben zu vieredelno Die Furcht vOr dem lnteresse arn konkreten sozialen]Leben,. das Zurucklassen des LebenS nlit I11lfe der Liebe und die notwendige. Beschrankung der Liebe haben als bedeutendste KOnsequenz die.

(18) 23イ Eine genealogische Untersuchung der mystischen Tendenz beim iungen Hegel. Notwendigkeit eines au3eren Bandes der geistigen Vereinigung anstelle. einer inneren mystischen Vereinigung und haben z.B. den objektiven Gott und den vergOttlichen Jesus zunl Ergebnis gehabto E)ieses ob‐ jektive Band,das es ursprunglich bei Jesus nie gab,ml13 als dann von au8en angenon■ men werden, zum Beispiel durch ein aHgemeines Glaubensbekenntnis und durch den Glauben an histOrische oder auser_ liche Ereignisse.“ Dem Geiste,dern L′ eben wird nichts gegeben,was er 25). e】. mpfangen hat,das ist er selbst gewOrden''。 Das ist so in ihn uberge.. gangen, da3 es itzt eine ModifikatiOn desslben, da3 es sein Leben ist.. “Aber. in der Lebens10sigkeit der Liebe der Gemeine blieb der. Geist ihrer Liebe sO durftig, fthite sich sO leer, dar3 er denn Geist,. der an ihn ansrpach, nicht voll in sich, nicht in sich lebendig 26). erkennen kOnnte, und ihrn fremde blieb". Hieraus ergibt sich, da3 es. einen Gegensazt zwischen Gott und der Welt gibt, cinen Zwiespalt zwischen gё ttlicher Natur und menschlicher Natur,und da3 auch Gott zu einem transzendentalen Objekt gewOrden ist。. (6) Wie wir Oben gezeigt haben, lar3t sich alsO f01gendes uber das Christentum aussagen. ``E)s ist gegen ihren wesentlichen Chrakter, in einer unpersё nlichen lebendigen Schё. nheit Ruhe zu finden; und. es ist ihr Schicksal, da13 Kirche und Staat,(3ottesdienst und Leben, Fё n■ migkeit. und Tugend; geistliches und weltliches′. zusanllnenschmelzen kё nnen".. 27). 「. un wie eines. Hiermit erhalten wir eine neue lnterpretation, die unsere Ansicht begrundet, da3 fur Hegel das lChristetum zu einer positiven Relig10n geworden ist. Noch unter dem Einflur3 Kants hat ]Hegel ursprunglich unter positiver]ReligiOn eine Religion verstanden, in der moralische HeteronoΠ lie vorherrscht, wie zo B in■ Alten Testament.. Von seinem neuen mystischen Standpunkt aus versteht Hegel unter positiver. ReligiOn, eine solche, deren einigendes Band ein ObiektiVes Wesen, ein Objektiver Gott ist ansteHe eines aHgemeinen universalen.

(19) Tsutomu KUBOTA. 235. Lebens, an dem wir mystisch und schё pferisch tielhaben. Hegel nennt das Christentu]m jetzt eine positive ReligiOn, well es das kOnkrete Leben, das in allen E)rfahrungen unΠ littelbar gegenwartig ist, als unerheblich nli3achtet.Vertreter der Aufklarung, z.Bo Lessing,. haben einen Unterschied zwischen dem rationalen Wesen der]Religion und seinen histOrisch zufalligen E)reignissen gelmachto Sie haben gehOfft, den Begriff der allein rationalen menschilchen Natur als ein brauchbares KriteriuΠ l fur das HistOrische und Konkrete gebrauchen zu kё nneno Sie halten demnach das Historische und K:onkrete fur. nicht wichtig, da es durch das Abstrakte und Rationale ubershritten. wird.Hegels sOzialer Mystismus lehrt uns jedoch,daB Realitat nur iln kOnkreten Leben stattfinden kann. Und dieses kOnkrete Leben last sich nicht vOn dern Verstand und der Vernunft herleiten oder erklarene Das Resultat ist, da3 zumindest einige Elemente, welche die Aufklarung als blo13e, unwichtige SOnderfaHe und blo3e histOrische ZufaHe verヽ ⅣOrfen hattte, sich als nOtwendig erweisen, um. uberhaupt die ReligiOn erfassen zu kё. nnen. ]Entsprechend dem neuen. Standpunkt des sOzialen Mystizislnus geht Hegel an die Frage der POsitivitat heran:. “I)ie lebendige lNatur ist ewig ein anderes ials der. Begriff derselben, und daΠ lit wird dasjenige, was fur den Begriff blo3e. ModifikatiOn, reine Zufalligkeit, ein Ueberflussiges war, zun■ Notwen‐. dig53'Zum Lebendigen, vieHeicht zum einzig Naturlichen und Schё. n‐. en". Darnit erhalt nun der anderes Aussehen. ``]Der allgemeine Begriff der menschlichen Natur wird nicht inehr hinreichend sein;die Freiheit. des Willens wird ein einseitiges Kriteriun■ , denn die Sitten und Charaktere der Menschen und die daΠ lit zuasmmenhangende lReligion hangen nicht vOn einer Bestilnmung durch Begriffe ab".. 29). Hegel ist sich hier des Konflikts zwischen der DarsteHung der ReligiOn durch den Rationalismus der Aufklarung und der sympatischen histOrischen Einsicht bewu13to Hegel bewegt sich auf ein historisches religiё ses BewuStsein hin und stellt dieses dem Kantischen Standpunkt gegentiber. Diese E)enkweise bedeutet zuglich eine Vorbereitung der. DOktOrin, die Hegel in seiner. “PhanOmen。 10gie" entwickelt hat: E)ie.

(20) 23δ Eine genealogische Untersuchung der lnystischen Tendenz beiln iungen Hegel. Wahrheit ist kein festgesetztes au3erliches ]Ding,der gegenuber unsere kOnkrete Erfahrung passiv scin llrlu3, sOndern wird durch die Erhafrung. als histOrische Entwicklung voHbracht, Wenn das Christentum iln Abrade gesteHt hat, da3 die konkrete Erfahrung des gё mё glich ist, wenn zu ihm das au3erliche Kiriteriun■. ttlichen Wesens. gehё rt hat, wenn. es den Menschen vOn Gott getrennt sein laSt und also auf das Myst‐ ische verzeichtet hat, dann ist das Christenturrl zur positiven Religion. iln negativen Sinne geworden. “E)iese Ansicht des Verhaltnisses christlichen]ReligiOn zum Menschen. ist nicht geradezu fur sich selbst pOsitiv zu nennen, sie beruhf auf der gewi3 schё nen VOraussetzung, da3 anes Hё here, anes Edle und. Gute des Menschen etwas Gё ttliches ist, vOn GOtt koΠ Hnt, sein Geist. ist, der vOn ihnl ausgehte Aber dann wird diese Ansicht zum grellen POsitiven, wenn die menschliche Natur absolut geschieden. wird vOn dem Gё ttiichen, wenn keine Vermittelung derselben一. 一一. Indittiduun■ ―一一‐zugelassen,. sOndern anes au13er nur in EineⅡ I menschliche Bewu13tsein des Guten und Gё ttlichen nur zur Dun■ ‐ pfheit und Vernichtung eines Glaubens an ein durchaus Fremdes und 30). Ueberrnachtiges herabgewiirdigt wird''. Ich habe schOn gesagt, da3 der Hegelsche Mystizisrrlus ein sozialer und moralischer Mystizislnus. w ar.Darnit steHe ich ihn in Gegensatz zu einem Mystizismus, der keine Beziehung hat zum Konkreten, vor aHern zuIII sozialen lntreese.. Das“ Ungluckliche BewuStsein",das Hegel in seiner“ PhanOmen。 1。 gie des Geistes" beschrieben hat, wird durch einen sOlchen isolierten, eigensinnigen Charakter des Mystizisrrlus hervorgebrachte ]Der Ausdru‐. ck dieses Mystizismus ist “Neti'', ein Begriff aus dem Upanichaden, der letzten Endes eine leere Negativitat umschlieSt. Der Hegelsche. Mystizismus besteht in der Aneignung und Forderung des konkreten Lebens der Menschheit und darin, die genannten Werte als Sinnbilder einer grё 3eren. und mystischeren Einheit des Lebens zu betrachten.. E)ie Einheit des einen Lebens ist trotz―. ― 一 oder besser: 、 vegen一 ―一―all. ihrer Spaltungen und Verletzungen eine Einheit, die un■. littelbar. verstanden wird in einer Erfahrung, die von der Logik des gesunden.

(21) TsutOmu KUBOTA. 23/. Menschenverstandes her gesehen, paradox erscheint. Dies ist ein integ・ rierendes Element in■ lHegelschen Mystizisrnus. ]Der Mystizismus hat jedOch immer eine s01che Einheit angestrebt, aber was den unmit‐. telbaren Hegelschen Mystizismus. ausmacht,. ist. die. wesentliche. Beziehung zwischen dem mystisch begriffenen Leben. und. dem. histOrisch sOzialen BewuStseino Das Leben hat inseiler Gesamtheit. dieses zwei Aspekte:. Zum einen ist. es ein. allgemeines Leben,. eine Einheit, in die 、 vir uns mystisch teilen; zum andern ist es ein definitives Reich der konkreten sozialen Werte, die. in emp‐. irischer Aktivitat und LOyalitat bestehen, de h. es ist ein Reich des. lebendigen Geistes.. Das Lebdn wird danlit durch eine historische. Entwicklung charakterisierto Was die Dialektik bewirkt, ist die Einheit. des Mystischen und des HistOrischen, die ja die zwei Aspekte des Lebens waren. In dieserrl dialektischen PrOze13 gibt es eine aHes durc‐. hdringende Einheit in einer Reihe vOn offensichtlich getrennten, sich abschlieSenden und gegensatzlichen E)reignissen oder Elementen. Eine solche Einheit besteht daher in einer transzendentelen, rationalen,. 10gischen Forinulierung und muS unrnittelbar erfahren werden. ]Diese Einheit ist zuhaleich histOrisch, weil hier eine Entwicklung einer Reihe vOn kOnkreten SituatiOnen vOrliegt, die nliteinander als ununt‐. erbrochene Epochen in einem einzigen historischen Proze3 stehen. Obgleich ein Seiendes in diesem Sinne mystisch ist一 dent, rationale, 10gische Forrrlulierung. 一. ―eine tranzen‐. muS es auf bestilnmte. Weise aktiv sein und zugleich einem bestiinΠ lten Gesetz gehorchen. E)ie E)ialektik bedenkt au3erdem eine Entwicklungsstufe, in der eine mystische Erfahrung organisiert wird。 E)iese lnystische Erfahrung ist jedoch eine Erfahrung und auch eine lnterpretation einer hё heren Einheit in dem Reich der ethischen und. sOzialen Werte, Im Reich des Creistes und mehr als nur eine ober‐ fltichliche Schweise des begrundeten. 卜/1enschenverstandes.. IIcidelberg. den 16. Aug. 1973.

(22) 238 Eine genealogische Untersuchung der lnystischen Tendenz beim iungen Hegel. Anmerkungen : 1)Ho Nohl,Hegels theologische 2)ibid, S・ 245. 246。 247.. JugendSchriften, 1907. S. 245。 ・. 17)ibid, S・. 306.. 3)ibid, S・ 249。. 18)ibid, S.309。. 4)ibid, S・ 250。. 19)ibid, S. 318.. 5)ibid, S0 254.. 20)ibid, S・ 308.. 6)ibid, S・ 260。. 21)ibid, S. 308, 309.. 7)ibid, S0 262.. 22)ibid, S0 321.. 8)ibid, S・ 265。. 23)ibid, S・ 328.. 9)ibid, S0 278。. 24)ibid, S・ 329.. 10)ibid, S・ 280, S. 281.. 25)ibid, S・ 336.. 11)ibid, S・ 282。. 26)ibid, S・ 336.. 12)ibid, S0 388。. 27)ibid, S0 342.. 13)ibid, S・ 297.. 28)ibid, S・ 141.. 14)ibid, S0 332.. 29)ibid, S・. 15)ibid, S0 303, 304, 305。. 3o)ibid, S. 146.. 16)ibid, S0 305。. 141。.

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参照

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